Der Nabelbruch tritt hauptsächlich bei Pferden in den ersten zwei Lebenswochen auf. Vor und hinter der Nabelnarbe zeigt sich dann ein Spalt, der auch ertastet werden kann. Zudem ist eine Schwellung zu finden. Mit zunehmendem Alter wird auch die Schwellung deutlicher, die bis zur Größe eines Kürbisses anwachsen kann. Die Tiere können schmerzlose Verlaufsformen erleben, bei denen der Bruch zurückgeschoben werden kann. In vielen Fällen kommt es allerdings zu Schmerzen und zu einer Verhärtung des Nabels. Darüber hinaus können Entzündungen entstehen. Häufig haben die betroffenen Tiere Koliken. Allgemeine Symptome können Fieber, Unruhe, Zittern und Schwitzen sein. Die Ursachen können in genetischen Fehlern liegen. Häufig wurde allerdings zu stark an der Nabelschnur gezogen. Entzündungen der Nabelpforte sowie Tritte und Schläge auf den Bauch der Stute während der Trächtigkeit sind ebenfalls häufige Gründe. Oftmals bildet sich ein Nabelbruch selbstständig zurück. Ist dies nach einigen Monaten nicht der Fall, dann muss der Nabel operativ korrigiert werden.

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