Unter dem Begriff Nachgeburtsverhalten wird der Umstand verstanden, dass die Nachgeburt auch zwölf Stunden nach der Geburt noch nicht von der Stute ausgestoßen wurde. Die Problematik ist häufig bei Zwillingsgeburten, gewaltsamen Geburtshilfemethoden, Stress, Stoffwechselstörungen sowie bei verminderter Bewegung vor der Geburt und Vitamin-B-Mangel zu finden. Grundsätzlich kann das Verbleiben der Nachgeburt zu weiteren Komplikationen führen, wie die Einwanderung von Keimen in die Gebärmutter. Dadurch kann sich das Organ entzünden. In vielen Fällen kommt es in der Folge zu einer Blutvergiftung. Auch weitere Entzündungen im gesamten Körper können dadurch entstehen. Die Fruchtbarkeit kann abnehmen, wenn Probleme wie Zysten entstehen. Es sollte prophylaktisch für eine gesunde Nahrung gesorgt werden. Auch Bewegung verringert die Gefahr der Problematik. Die Temperatur sollte nach der Geburt einige Tage lang regelmäßig kontrolliert werden. Löst sich die Nachgeburt nicht, muss sie künstlich entfernt werden.

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