Bei der Newcastle-Krankheit handelt es sich um eine Viruserkrankung bei Vögeln. Die Krankheit ist meldepflichtig und hochansteckend, so dass sie sich schnell in großen Populationen ausbreitet. Während sie bei Hühnern und Truthühner häufiger zu finden ist, werden andere Vogelarten nur sehr selten angesteckt. Die Ansteckung kann sowohl über Kot und Urin wie auch über die Atemluft und andere Körpersekrete erfolgen. Daher kann sich das Virus sehr schnell ausbreiten. Selbst im tiefgefrorenen Zustand können die Viren über Monate bis Jahre überleben. Durch die Viren kommt es zu sehr hohem Fieber. Die Leistungsfähigkeit der Tiere nimmt ab und sie wirken apathisch und fressen kaum noch. Darüber hinaus entwickeln sie blutige Durchfälle und die gelegten Eier können schalenlos sein, sind aber oftmals mit einer dünnen Schale versehen. Zudem kommt es zu Atemnot und die Augen sowie der Schnabel sind mit Schleim bedeckt. Durch einen Sauerstoffmangel verfärben sich der Kamm und andere Hautstellen bläulich. In Folge der Diagnose wird ein Sperrgebiet eingerichtet. Eine Desinfektion des gesamten Stalls und aller Areale, in denen sich die Tiere aufhalten, ist Pflicht. Zudem dürfen die Tiere den Stall nicht mehr verlassen. Vorbeugend sind Impfungen vorgeschrieben, die auch in kleinen Beständen und bei Privatbeständen durchgeführt werden müssen. Eine ursächliche Behandlung ist nicht möglich, so dass die Tiere am Ende der Erkrankung sterben.

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