Die Osteopathie geht davon aus, dass Krankheiten dadurch ausgelöst werden, dass Bewegung verhindert wird. Daher ist der Ansatz der Behandlung darin begründet, dass Bewegungseinschränkungen exploriert und beseitigt werden. Dadurch werden dann die Krankheiten beeinflusst und eine Genesung erreicht. Die Einschränkungen müssen allerdings nicht nur am Bewegungsapparat vorhanden sein. Vielmehr können auch die Organgewebe davon betroffen sein. Der Osteopath hat die Aufgabe, diese Einschränkungen aufzuspüren, wofür er eine gründliche Anamnese erstellt. Die Einschränkungen müssen nicht direkt am Ort des Symptoms vorhanden sein. Vielmehr ist die Denkweise systemisch ausgerichtet, so dass eine Blockade an einem Teil des Körpers zur Einschränkung an einem anderen Teil führen kann. Die Behandlung erfolgt stets mit den Händen, weshalb die Behandlungsform zu den manuelle Therapien gerechnet wird. Durch bestimmte Bewegungen wird das betreffende Organ oder der betreffende Knochen wieder mobilisiert, weshalb dann die Genesung erfolgt. Um die Aufgabe auszuführen, ist eine umfassende Osteopathie-Ausbildung notwendig, die mehrere Jahre dauern kann. Die Behandlungsmethode sollte nicht ohne eine solche Ausbildung eingesetzt werden, da sie sehr hohe Verletzungsrisiken bei unsachgemäßer Anwendung birgt.

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