Peritonitis (Reptilien)

Die Peritonitis beschreibt die Entzündung des Bauchfells. Weibchen sind davon wesentlich häufiger betroffen als Männchen. Beim Weibchen platzen die Eifollikel, so dass der Inhalt in den Bauchraum austritt. Dies ist im Normalfall durch äußerliche Gewalteinwirkungen der Fall. Dadurch entwickeln sich Entzündungen, die später auch mit Eiterbildung kombiniert sein können. Auch die inneren Organe können davon befallen sein, so dass die Entzündung sehr umfassend ist. In der Folge wirkt das Reptil apathisch. Es frisst nicht mehr und wird lustlos. Da dies die einzigen Anzeichen sind, sind die Symptome mit denen vieler anderer Erkrankungen identisch. Daher ist die Peritonitis nur schwer zu erkennen. Eine Vorbeugung ist nicht möglich. Die Behandlung muss sehr schnell erfolgen. Mit Fortschreiten der Entzündung verschlechtern sich die Überlebenschancen des Tieres. Die Behandlung besteht in einer Milderung der Entzündungsreaktionen durch geeignete Medikamente. Darüber hinaus muss häufig die Ursache beseitigt werden, so dass chirurgische Eingriffe notwendig werden können.

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