Die Pferdeenzephalitis ist eine Viruserkrankung. Sie kann auch auf den Menschen übertragen werden. Es handelt sich dabei um eine Arbovirose, die durch blutsaugende Insekten übertragen wird. Nach der Infektion bricht die Erkrankung innerhalb von zwei Tagen aus. Es tritt Fieber auf. Das Pferd nimmt keine Nahrung mehr auf und wirkt abgeschlagen. Seine Unterlippe ist gelähmt. Das Schlucken und Sehen ist stark beeinträchtigt. Zudem entwickeln die Tiere einen Nystagmus. Die Augen „flattern” ohne dass das Tier Bewegungen ausführt. Am Ende der Erkrankung beginnt das Tier zu rasen, bis es schließlich zusammenbricht und verstirbt. Die Diagnose kann durch die klinischen Symptome sowie durch die Bestimmung des Erregers erfolgen. Eine ursächliche Behandlung ist nicht möglich. Vielmehr können nur die Symptome gemildert werden.

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