Die Piephacke gehört zu den Gallen, die bei Pferden zu finden sind. Es handelt sich dabei um ein entzündliches Geschehen im Schleimbeutel des Fersenbeins. Dadurch entstehen Schwellungen, die durch eine Vermehrung von Flüssigkeiten im Schleimbeutel bedingt sind. Da die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sein kann, kommt es häufig zu einer Lahmheit, die allerdings meistens nicht ausgeprägt ist. Die Symptome können sich bei Bewegung verbessern. Allerdings neigen die Gallen generell zur Chronifizierung, so dass in jedem Fall eine Behandlung erfolgen sollte. Die Piephacke entsteht meistens durch eine Überlastung oder chronische Traumen, die beispielsweise beim ständigen Treten gegen Mauern entstehen. Allerdings können auch Infektionen für die Entwicklung verantwortlich sein. Grundsätzlich sollte eine Ruhigstellung des betroffenen Schleimbeutels erfolgen. Zudem können kalte Umschläge eine deutliche Verbesserung herbeiführen. Daneben helfen antientzündliche Salben und Antirheumatika. Liegt eine Infektion vor, dann muss Antibiotika eingesetzt werden. Halten die Beschwerden auch unter Therapie an, dann kann eine operative Lösung positiven Einfluss auf die Entwicklung nehmen. Bleibt das Pferd allerdings beschwerdefrei und lahmt nicht, dann stellt die Erkrankung ein kosmetisches Problem dar, das nicht behandelt werden muss.

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