Die Rachitis beschreibt eine gestörte Mineralisation der wachsenden Knochen. Grund für die Erkrankung ist ein Mangel an Calcium. Dieser kann sowohl durch eine verminderte Aufnahme durch die Nahrung wie auch durch eine Vitamin-D-Stoffwechselstörung ausgelöst werden. Darüber hinaus kann auch ein Mangel an Phosphat die Erkrankung auslösen. Diese Form ist allerdings sehr selten zu finden. Bei Haustieren ist die Erkrankung sehr selten zu finden. Vielmehr ist die Störung bei Vögeln, Reptilien und Amphibien verbreitet. Bei diesen Arten entsteht die Erkrankung nicht nur durch die verminderte Gabe von Calcium und Vitamin D. Vielmehr ist der Auslöser häufig im Kunstlicht zu suchen, da sein UV-Anteil zu gering ist. Auch kann das Verhältnis zwischen Calcium und Phosphor in der Nahrung ungünstig sein. Die Diagnose kann durch ein Röntgenbild gestellt werden. Hier sind charakteristische Veränderungen der Knochen zu erkennen. Zudem lassen sich die Veränderungen auch ertasten. Häufig kommt es zu einer gesteigerten Muskelerregbarkeit. Das Tier wirkt daher oftmals schreckhaft. Am Körper des Tieres treten Veränderungen und Deformationen auf, die auch die Knochenerweichung zurückgeführt werden können. Die Therapie richtet sich immer nach der genauen Ursache. Diese muss durch Blutuntersuchungen ermittelt werden. Vorbeugend kann eine Vitamin-D-Gabe erfolgen. Diese wird allerdings bei Säugetieren nicht empfohlen, da hierbei starke Probleme bei der Knochenbildung auftreten können.

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