Die Rangordnung wird innerhalb einer Gruppe von Tieren als Hierarchie bezeichnet. Diese Hierarchie beinhaltet verschiedene Stufen und Rollen. Jedes Mitglied zeigt gemäß seiner Rolle ein Verhalten, das seinem Stand innerhalb dieser Ordnung entspricht. Daher darf nicht jedes Tier die gleichen Verhaltensweisen zeigen. Während der Anführer der Gruppe eine bestimmende Funktion einnimmt, müssen sich beispielsweise alle weiteren Tiere unterordnen. Die „Rechte” nehmen daher mit sinkender Stellung innerhalb der Herde oder des Rudels ab. Die Führungstiere – auch Alpha-Tiere genannt – sind dabei in der Regel mit besonderen Merkmalen, wie einer hohen körperlichen Überlegenheit, ausgestattet. In vielen Fällen sind es genau diese Tiere, die sich paaren und damit zum Überleben der Gruppe beitragen. Zugleich findet eine Selektion statt, die eine genetische Entwicklung bedingt. Daher kann dieses Vorgehen auch als Teil der Evolution angesehen werden. Vorteilhafte Merkmale setzen sich demnach durch. Zugleich hat ein solches Gefüge den Vorteil, dass Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern weitgehend vermieden werden. Die Rangordnung ist daher ein Mechanismus, der große Vorteile bezüglich des Überlebens der Gruppe und der einzelnen Tiere ermöglicht.

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