Die rote Vogelmilbe ist ein Parasit, der sich vom Blut der Vögel ernährt. Grundsätzlich kann die Milbe jede Vogelart befallen. In einigen Fällen kommt es auch zur Übertragung auf den Menschen, so dass gerade Vogelzüchter gefährdet sind. Haben sich die Schmarotzer nicht ausreichend ernährt, zeigen sie eine graue Farbe. Der Befall von Vögeln erfolgt hauptsächlich im Sommer. Jungvögel sind bereits bei einem geringen Befall gefährdet und können daher in Folge der Erkrankung getötet werden. Auch ältere Tiere können verenden. Betroffene Lebewesen kratzen sich ständig und wirken sehr nervös. An der Bissstelle selbst entstehen Entzündungen und der entstandene Juckreiz kann die Tiere aggressiv machen. Die Haut ist oftmals krustig und schuppig. In seltenen Fällen löst sich die Haut sogar ab. Die Diagnose kann durch eine Probenentnahme mit einem Klebestreifen gestellt werden. Auch ein weißes Tuch auf dem Boden des Käfigs kann Hinweise liefern, da viele Schädlinge auf dem Tuch sichtbar werden. Die Therapie besteht aus einer Vernichtung der Vogelmilben direkt auf dem Tier. Hierfür stehen Pulver zur Verfügung. Um eine weitere Ausbreitung auf den restlichen Bestand zu verhindern, müssen die Käfige penibel gereinigt werden. Darüber hinaus können auch Mittel eingesetzt werden, die direkt gegen die Milben wirken.

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