Die Schale des Pferdes ist eine Knochenwucherung. Sie entsteht durch eine Reizung der Knochenhaut, wodurch dann Knochengewebe produziert wird. Neben dem Kronbein und dem Hufbein ist diese Veränderung häufig am Fesselbein zu finden. Sitzt die Veränderung direkt am Gelenk, dann können Schmerzen entstehen. Die Gelenkfunktion ist daher oftmals eingeschränkt. Deutlichstes Symptom ist die Lahmheit. Je nach Lokalisation kann das Gangbild der Tiere „humpelnd” sein. Das Pferd versucht, das kranke Bein zu entlasten, indem es sich auf das gesunde Bein fallen lässt. Zudem können die Wucherungen äußerlich häufig durch eine Schwellung deutlich zu erkennen sein. Die Schwellungen können sehr hart sein. Bei langem Krankheitsverlauf bleiben diese Schwellungen erhalten und können nicht mehr beseitigt werden. Die Ursachen sind in Überlastungen und Verletzungen zu sehen, die vom Tier durchlaufen wurden. Die Behandlung erfolgt durch die Gabe von Kortison. Darüber hinaus kann durch Hyaloronsäure der Knorpel aufgebaut werden. Diese Maßnahmen können allerdings wirkungslos sein, so dass in einigen Fällen eine Operation erfolgen muss, bei der die Problematik in 99% der Fälle behoben wird.

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