Die Schlafkrankheit der Fische wird durch Geißeltierchen verursacht. Diese werden häufig durch die Besiedlung von Fischegeln übertragen und halten sich im Blut der befallenen Tiere auf. Deutliche Symptome sind langsame Schwimmbewegungen. Zudem neigen sich die Tiere zur Seite und ihr Kopf zeigt nach unten. Dadurch entsteht der Eindruck, die Tiere könnten schlafen. Weitere Anzeichen sind beispielsweise eingefallene Augen. Zudem verlieren die Fische an Gewicht und magern deutlich ab. Die Kiemen sind schlecht durchblutet und daher blass. Eine Diagnose kann gestellt werden, wenn der Erreger nachgewiesen wurde. Zugleich ist die Anzahl der roten Blutkörperchen drastisch vermindert, was ebenfalls zur Stellung einer Diagnose beiträgt. Die Erkrankung ist nicht heilbar. Vielmehr besteht die Möglichkeit, die anderen Fische des Bestandes zu schützen, indem die Fischegel bekämpft werden. Erkrankte Tiere müssen daher getötet werden.

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