Schulter- und Armkommandos sind non-verbale Anweisungen an den Hund. Unter diesem Begriff werden alle Befehle verstanden, die mit den Armen, Händen oder Schultern ausgeübt werden. Neben den erlernten Kommandos sind auch Anweisungen bekannt, die der Hund ohne zuvoriges Training deuten kann. Das Hinweisen mit dem Finger auf einen Ort oder Gegenstand kann beispielsweise ohne ein besonderes Training von dem Tier interpretiert werden. Dies ist ein Resultat aus dem langen Zusammenleben der Tiere mit dem Menschen. Weitere Kommandos müssen vom Hund allerdings erlernt werden. Das „Nach-Oben-Zeigen“ mit dem Zeigefinger bedeutet beispielsweise „Sitz“. Die Anweisung muss durch Belohnungen bei richtiger Ausführung dauerhaft im Gehirn des Hundes gespeichert werden. Häufig wird auch zunächst das verbale Kommando erlernt und später dann durch klassisches Konditionieren mit dem non-verbalen Kommando kombiniert, so dass nach einer Zeit das non-verbale Signal ausreichend für die Ausübung ist.

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