Die Schwimmblasenentzündung ist eine durch Viren verursachte Erkrankung. Sie ist nur schwer heilbar und zudem hochansteckend, weshalb betroffene Fische isoliert werden müssen. Der Krankheitsverlauf beginnt mit der Verweigerung der Nahrung. Die Tiere magern daher ab. Später bilden sich gas- oder flüssigkeitsgefüllte Zysten, die vor allem am hinteren Teil des Tieres angesiedelt sind. Der Fisch schwimmt daher mit dem Kopf nach unten. Durch die Zysten wird er zudem dicker und wirkt daher aufgebläht. Blutarmut und Störungen der Bewegungsabläufe sind ebenfalls erkennbar. Am Ende der Erkrankung werden die Organe befallen. Hier bilden sich Entzündungen, die vor allem an der Leber und Milz auftreten. Durch eine entzündungsbedingte Verdickung des Ganges vom Darm zur Schwimmblase ist keine Regulierung mehr möglich, die dann das Schwimmen erschwert. Eine Therapie ist nicht möglich. Die erkrankten Tiere müssen daher isoliert werden. Sind die Symptome zu schwerwiegend ausgeprägt, muss eine Abtötung des Tieres erfolgen.

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