Der Sonnenbrand beim Koi wird durch eine zu hohe und zu lange UV-Belastung ausgelöst, die durch das Sonnenlicht einstrahlt. Die Mechanismen sind ähnlich, wie bei Sonnenbränden des Menschen. Vor allem in klarem Wasser sind die Tiere sehr gefährdet. Sie halten sich hier oftmals an der Oberfläche auf und lassen sich bestrahlen. Dadurch werden schließlich die Brände ausgelöst. Zunächst trübt sich die Schleimhaut des Kois ein. Danach kann sie sich sogar vom Körper lösen. Da der Fisch in der Regel keinen Zusammenhang zwischen Schmerzen und Sonne herstellt, setzen sie sich weiterhin der Strahlung aus. Dadurch können dann auch tiefere Hautschichten geschädigt werden. Sekundär kommt es zu Infektionen mit Bakterien und Pilzen. Während der Sonnenbrand selbst ungefährlich ist, können die sekundären Infekte ernste Erkrankungen hervorrufen, die auch zum Absterben des Tieres führen können. Grundsätzlich müssen die sekundären Infekte behandelt werden. Vorbeugend kann der Fisch durch ein Sonnendach geschützt werden, wenn er sich oft an der Sonne aufhält.

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