Die Strafe ist ein Teil der Erziehung von Tieren. Früher wurde dieses Mittel regelmäßig angewendet. Inzwischen wird Bestrafung allerdings als nicht zulässig angesehen. Angewendet wurde sie ursprünglich dann, wenn ein Tier ein erwünschtes Verhalten nicht zeigte oder ein unerwünschtes Verhalten auslebte. Die Bestrafung wurde dabei immer direkt nach der Handlung gegeben. Diese Methode berücksichtigt allerdings nicht die natürlichen Möglichkeiten der Tiere. Im Mittelpunkt steht bei der Bestrafung in der Regel immer die Sichtweise des Menschen. Zugleich kann es für Tiere sehr verwirrend sein, bestraft zu werden. Häufig wissen sie nicht, aus welchem Grund sie getadelt werden. Ebenso wird ein Verhalten dadurch nicht zuverlässig auf- oder abgebaut. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Folgen der Bestrafungen mittel- und langfristig nicht eingeschätzt werden können. Daher kann diese Methode auch zu einem Verhalten führen, das dauerhaft besteht und nicht erwünscht ist. Bedingt durch diese Probleme, wird Bestrafung nur noch sehr selten angewendet. Vielmehr wird das Tier bei einem Fehlverhalten an die richtige Verhaltensweise herangeführt und bei Ausführung dafür gelobt. Durch die Belohnung wird dann die erwünschte Verhaltensweise aufgebaut und dauerhaft in das Verhaltensmuster integriert. In vielen Fällen kann das erwünschte Verhalten auch aufgebaut werden, wenn der Tierhalter selbst bestimmte Verhaltensweisen zeigt, die das Tier durch seine Natur bedingt dazu veranlasst, dementsprechend zu reagieren.

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