Gerade Welpen sind verstärkt von Stress betroffen. Dies ist ein Resultat aus teilweise falschen Vorstellungen über die Bedürfnisse des Tieres und daraus resultierenden unangemessenen Verhaltensweisen des Menschen. Der größte Auslöser ist allerdings die Trennung vom gewohnten Umfeld. Werden die Welpen von der Mutter und ihren Geschwistern getrennt, dann stellt dies eine gravierende Veränderung in ihrem Leben dar. Die Tiere haben Stress. Sie fühlen sich bedroht, denn die schützende Mutter ist nicht mehr vorhanden. In vielen Fällen wird direkt nach der Ankunft im neuen Heim der zweite Fehler begangen. Dort werden die jungen Tiere von vielen Menschen angefasst. Gerade nach der Trennung brauchen die Tiere allerdings Ruhe und liebevolle Aufmerksamkeit. Später baut sich dann ein hoher Stresspegel durch zu viel Bewegung, zu viele Regeln, zu wenige Regeln, Krankheit, Schlafmangel, Erschöpfung oder auch durch zu harte Erziehungsregeln auf. Auch ein Mangel an Futter kann zu den Symptomen führen. Die Anzeichen sind Nervosität, Zerstörung von Gegenständen, Unruhe, Hyperaktivität, eine stark übersteigerte Körperhygiene, Einkoten und Urinieren trotz Stubenreinheit, Allergien, Hautprobleme und Ähnliches. Bei fast jedem gestressten Tier tritt zudem eine starke Aggression auf. Die Anzeichen müssen dabei häufig auftreten, damit von einer ernsthaften Problematik gesprochen werden kann. Ein einmaliges Zeigen der Symptome ist noch nicht als schädlich zu werten. Die Problemlösung besteht aus der Ausschaltung der schädlichen Faktoren.

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