Stress ist eine Reaktion der Tiere auf äußere Einflüsse, die im Organismus unspezifische Reaktionen auslöst. Wie auch beim Menschen kommt es zunächst zu einer Alarmphase, die dann in eine Anpassungsphase übergeht. Am Ende steht die Erholungsphase, in der ein Fisch dann neue Energie gewinnt. Gerade während der Anpassungsphase stehen für die Immunabwehr weniger Energien zur Verfügung. Zugleich wird mehr Energie verbraucht. Ist die Widerstandskraft des Tieres zunächst sehr hoch, so nimmt sie mit zunehmender Dauer ab und kann dann sogar zum Tod des Fisches führen. Welche Faktoren Stress auslösen, richtet sich nach der Fischart. Nicht jede Art ist für jeden Stressor empfänglich. Übergreifend sind allerdings verschiedene Faktoren gegeben, die Stress auslösen können. Eine Möglichkeit stellt ein zu hoher Besatz im Aquarium sowie unsauberes Wasser und Sauerstoffmangel dar. Auch der Transport der Tiere kann ein starker Stressor sein. Weiterhin kann Stress ausgelöst werden, wenn unverträgliche Arten im Aquarium gemischt werden und keinerlei Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Auch während der Laichzeit stehen die Tiere unter Stress. Bedingt durch die geschwächte Abwehr kann es zu vielen verschiedenen Erkrankungen kommen, die teilweise bakterieller Natur sind. Teilweise können aber auch harmlose Parasiten in diesem Zustand ernsthafte Erkrankungen auslösen. In diesem Fall müssen dann die Infekte behandelt werden. Um die Abwehr nicht zu schwächen, sollte Stress daher weitgehend vermieden werden.

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