Die Tiererziehung und psychologie ist ein wichtiger Bestandteil der Tierhaltung. Ein Tier muss lernen, welches Verhalten er zeigen darf und welches Verhalten unerwünscht ist. Dabei sind allerdings immer die natürlichen Verhaltensweisen zu berücksichtigen, die einen großen Teil der Tierpsychologie bestimmen. Die Natur legt hierbei fest, welche Möglichkeiten in der Erziehung gegeben sind und welche Möglichkeiten nicht genutzt werden können. Nicht nur die Hundeerziehung in einer Hundeschule berücksichtigt das natürliche Verhalten. Vielmehr sollte in jeder Tier-Erziehung bekannt sein, welche Möglichkeiten und Grenzen vorhanden sind. Jedes Tier lässt sich erziehen – allerdings immer nur im Rahmen seiner natürlichen Möglichkeiten. Werden Fehler in der Erziehung des Tieres gemacht, dann kann dies Auswirkungen auf das Verhalten der Tiere haben. Ein bekanntes Beispiel ist, wenn der Hund seinen Besitzer anbellt und knurrt. Hier wird häufig eine Verhaltenstherapie für Hunde eingeleitet. Der Fehler liegt allerdings meistens nicht beim Hund, sondern vielmehr beim Besitzer. Dieser handelt gegen die Natur des Hundes und löst damit das Verhalten aus. In diesem Fall ist der Grund wahrscheinlich, dass der Besitzer seinen Rang im Rudel nicht eindeutig definiert hat und der Hund daher den Rang klären will oder sich für stark hält. Ähnliches ist bei jeder Tierart zu beobachten. Daher muss die Haltung immer mit einem umfangreichen Wissen über die Tiere erfolgen, so dass diese erzogen werden können.

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