Die Tollwut tritt bei Pferden meistens bei Weidenhaltung auf. Hier werden sie von infizierten Fleischfressern gebissen und mit dem Rabiesvirus angesteckt. Die Erreger treten dann in den Körper ein und wandern an den Nervenbahnen entlang zum Gehirn. Da der Erreger auch im Speichel vorhanden ist, scheiden die Pferde ihn aus, so dass auch andere infiziert werden können. Betroffene Tiere sind zunächst schreckhaft und scheu. Zugleich scheuern sie sich, da die Bisswunden jucken. Im weiteren Verlauf kommt es zu Unruhe und die Tiere jagen über die Weide, ohne dass ein Grund für das Verhalten vorliegt. Zugleich bedrohen sie andere Pferde. In vielen Fällen treten Anfälle auf, die an Koliken erinnern und dann auch damit verwechselt werden können. Die Tiere leiden an einem Wechsel von Erschöpfung und Raserei. Zum Ende der Erkrankung sind die Tiere angriffslustig. Abschließend steigt ihre Atmung stark an. Dann stellt sich ein starkes Schwanken ein, bis sie schließlich tot zusammenbrechen. Grundsätzlich kann die Erkrankung nicht behandelt werden. Die Tiere müssen daher getötet werden. Eine Impfung ist allerdings möglich und gilt als Standard.

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