Die Trächtigkeit beschreibt den Zustand, wenn ein Säugetier ein ungeborenes Jungtier in seinem Leib trägt. Die Trächtigkeit bei Hunden unterscheidet sich dabei beispielsweise deutlich von der Trächtigkeit bei Katzen und anderen Tierarten. Während Hündinnen rund 63 Tage schwanger sind, gebären Katzen im Durchschnitt zehn Tage früher. Meistens hängt die Zeit der Schwangerschaft stark von der Größe des Tieres ab, so dass die Tragzeiten bei Pferden bis über ein Jahr andauern können. Vergrößerte Zitzen bei Katzen und Nahrungsverweigerung bei Hunden sind deutliche Anzeichen. Trächtigkeit verursacht bei jedem Veränderungen in hormoneller und in körperlicher Hinsicht. Auf diese Weise entstehen die beschriebenen Anzeichen. Sind die Zeichen bekannt, kann daher sehr einfach festgestellt werden, ob ein Tier gerade Jungtiere in sich trägt. Die ersten Zeichen werden dann weiter ergänzt. Ist bei einem Hund Trächtigkeit feststellbar, dann dauert es nur wenige Tage, bis die Jungtiere ertastet werden können. Gleiches gilt auch für große Tiere. So ist auch bei einer Stute Trächtigkeit an äußerlichen Merkmalen erkennbar. Neben den Gemeinsamkeiten gibt es auch zahlreiche Unterschiede. Zeigt eine Hündin Trächtigkeit, dann ist damit zu rechnen, dass sie sich ab der dritten Woche erbricht. Betrifft die Trächtigkeit Katzen, dann tritt dieses Symptom nicht auf. In der Tierhaltung gilt durch diese Umstände, dass die Gewohnheiten der Tiere genau bekannt sein müssen. Jedes Tier zeigt artspezifische Zeichen der Trächtigkeit. Katze und Hund können deshalb nicht vollständig verglichen werden. Allerdings sind auch gemeinsame Abläufe innerhalb der Trächtigkeit bekannt. Hunde und Katzen durchlaufen diese in gleicher Weise wie alle Säugetiere. Es lohnt sich daher, zunächst die allgemeinen Richtlinien zu erlernen, bevor dann die artspezifischen Merkmale in das Wissen eingefügt werden.

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