Vitamin D spielt bei der Mineralisierung der Knochen eine wichtige Rolle. Es erhöht nämlich den Calciumspiegel im Blut, das dann für den Aufbau der Knochen verwendet wird. Ist der Vitaminspiegel zu gering, dann liegt nicht genügend Calcium vor und der Knochen wird weich. Diese Erkrankung wird dann als Rachitis bezeichnet. Sie entsteht häufig während der Entwicklung von Jungtieren. Bei erwachsenen Tieren wird das Mineral aus den Knochen gespült und es kommt zur Knochenerweichung. Grundsätzlich kommen D-Vitamine auch in der Nahrung – insbesondere in Milch, Eiern, Fisch und Pilzen – vor. Allerdings sind die meisten Reptilien nicht in der Lage, den Stoff durch die Nahrung aufzunehmen. Das Vitamin wird vielmehr durch die Bestrahlung mit UV-B-Licht vom Tier selbst produziert. Im Terrarium muss daher eine Leuchte vorhanden sein, die dieses Licht ausstrahlt. Die Tiere scheinen Mechanismen entwickelt zu haben, um den Vitamin-D-Spiegel zu messen. Sie können daher die Bestrahlungsdauer scheinbar so dosieren, dass sie keinen Vitamin-D-Mangel entwickeln. Ein Mangel tritt daher nur auf, wenn die verwendete Beleuchtung einen zu geringen UV-B-Anteil hat.

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