Die Welpenschule dient dem Aufbau von Gehorsam. Zugleich soll der Vierbeiner lernen, die Kommandos zu verstehen und auszuführen. Allerdings sind hierbei die natürlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Welpen können sich zunächst nur über einen Zeitraum von bis zu zehn Minuten konzentrieren. Dauert die Übung länger, an dann sind die Tiere überfordert. Zudem haben junge Hund noch einen ausgeprägten Spieltrieb und viele Dinge erscheinen ihnen daher wichtiger als beispielsweise Kommandos. Daher lassen sie sich leicht ablenken. Die Übungen können deshalb zeitlich gesehen nur sehr langsam erfolgen und durch den ausgeprägten Spieltrieb führt das Tier die Kommandos zunächst nicht immer aus. Während der ersten sechs Monate kann die Trainingszeit dann auf 30 Minuten täglich ausgedehnt werden. Zu berücksichtigen ist dabei, dass das Tier möglichst spielerisch trainiert wird, so dass er Spaß an den Übungen hat. Die Übungen sollten sich nicht nur auf die Hundeschule konzentrieren, sondern in den Tagesablauf integriert werden. Auf diese Weise gewöhnt sich das Tier schneller an die Kommandos und die Bereitschaft zum Gehorsam steigt. Sind die Tiere überfordert, weil die Trainingsdauer zu hoch war, dann gähnen sie oder kratzen sich. Ebenso kann es vorkommen, dass sie sich einfach hinlegen. Diese Situation kann aktiv genutzt werden, um Vertrauen aufzubauen. Legt sich der Hundehalter beispielsweise einfach neben das Tier, dann wird die soziale Bindung gestärkt und der Hund fühlt sich geborgen. Auch das Vertrauen steigt in dieser Situation. Mit dem Danebenlegen imitiert der Halter eine Verhaltensweise, die bei Hunden in der Natur vorhanden und genau dem Vertrauensaufbau dient.

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