Das Wobbler-Syndrom entsteht durch eine Verletzung des Rückenmarks und seiner Nerven. Die Lokalisation ist dabei der Bereich der Halswirbelsäule. Die Verletzung kann durch zahlreiche Ursachen entstehen. Pferde können an dieser Stelle eine Infektion aufweisen. Darüber hinaus kann auch die Quetschung der Halswirbel für die Entstehung verantwortlich sein. Grundsätzlich können zwei Formen unterschieden werden. Bei der ersten Form sind die Symptome permanent vorhanden, da die Schädigung auch permanent vorliegt. Bei der zweiten Form sind die Symptome nur bei Bewegung erkenntlich. Die Symptome zeigen sich vor allem in Störungen der Bewegung. Die Tiere haben einen sehr unsicheren Gang. Werden ihnen die Augen verbunden, sind die Symptome noch wesentlich deutlicher zu sehen. Darüber hinaus kann das Gleichgewicht beim Rückwärtsgehen nicht mehr gehalten werden. Die Diagnose erfolgt durch ein Röntgenbild. Hier sind die Verengungen deutlich zu erkennen. Die Therapie richtet sich nach der Ursache. Infektionen können durch Antibiotika behoben werden. Darüber hinaus kann eine Operation notwendig sein, wenn die Erkrankung durch Bandscheibenvorfälle und andere knöcherne Probleme verursacht wird.

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