Die Neuzugänge der nordischen See

Wer mit offenen Augen durch die nähere Umgebung geht, dem fällt auf, dass exotische Tierarten hier immer mehr heimisch werden. Man begegnet hierzulande längst dem Mink, dem Waschbär oder dem Nandu. Auch das Meer beherbergt längst exotische Einwanderer wie die Rippenqualle, die Felsenauster oder verschiedene Krebs- und Krabbenarten.

Die Artenvielfalt nimmt zu

In den letzten Jahren nimmt die Artenvielfalt in Deutschland zu. Dauerte es früher Tausende von Jahren, bis eine neue Tierart einwandern und sich etablieren konnte, so geht das heute rasend schnell. Schuld an der tierischen Einwanderungswelle ist der Welthandel. Die Tiere gelangen mit Schiffen oder als blinde Passagiere in Warenladungen ins Land. Manche von ihnen werden auch bewusst ins Land gebracht. Sie dienen zum Teil als Pelzlieferanten oder sollen einheimische Schädlinge bekämpfen. Zwar wird die neue Artenvielfalt begrüßt, es besteht jedoch immer die Gefahr, dass die Einwanderer unsere heimischen Arten verdrängen.

Rippenquallen als Gefahr für den Fischbestand

Gerade die nordische See hat in jüngster Zeit beträchtlichen Zuwachs erhalten. So hat sich die Nilgans oder die Pazifikauster hier schnell verbreitet. Auch die Rippenqualle bereitet den Naturschützern zunehmend Kopfschmerzen. Sie frisst mit Vorliebe Fischeier und deren Larven. Zuwanderer wie die Schwarzgrundmuschel haben sich als anpassungsfähig erwiesen, mit ihrer ungeheuren Gefräßigkeit gefährden sie längst den Bestand heimischer Muschelarten.

Neue Arten besetzen ökologische Nischen

Das Wattenmeer ist zur neuen Heimat der Pazifischen Felsenauster geworden. Zwar stellt diese im Moment noch keine Gefahr für die heimische Miesmuschel dar, sollte die Erwärmung der Meere jedoch fortschreiten, könnte sie diese auf Dauer verdrängen. Gerade das Wattenmeer ist ein noch relativ junges Ökosystem. Hier haben die eingewanderten Arten die Möglichkeit, eine ökologische Nische zu finden. Hier richten die eingeschleppten Arten meist keinen Schaden an. Man sollte jedoch darauf achten, welche Tiere oder Pflanzen sich ansiedeln. Denn es besteht immer die Gefahr, dass diese das heimische Ökosystem zum Kippen bringen.

 

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