Schnecken – dein bester Freund

Hobbygärtner mögen sie gar nicht – die Schnecken. Es wird alles darangesetzt, den Vielfraßen den Gar auszumachen. Ob Hausmittel oder schwerere Geschütze, die Schnecken sollen aus dem Garten verschwinden. Vielleicht lohnt es sich aber, diese Tierchen ein wenig näher zu betrachten, denn Schnecken können Unmengen fressen. Das eher schleimige Erscheinungsbild ruft häufiger Ekel hervor, als dass Schnecken als niedlich oder hübsch empfunden werden.

Die Tatsache, dass Schnecken eher Dinge verspeisen die verrottet sind, ist meistens nicht bekannt. Zu ihrer Nahrung gehören Tierkot, verwelkte Pflanzen, modriges Holz, Fallobst oder Pilze. Dies legt die Überlegung nah, ob von Schnecken befallener Salat nicht schon faulig war. Beim großen Tigerschnegel, einer Schneckenart, ist es so, dass er Insekten, Maden, Würmer, Larven und teilweise sogar kleinere Schnecken verspeist.

Den richtigen Schnecken Partner finden

Einige Schneckenarten haben keine Unterteilung in weibliche und männliche Tiere. Der Genitalapparat befindet sich seitlich am Kopf und enthält beide Geschlechter. Im Falle der Paarung findet lediglich ein Austausch von Samenpaketen statt. Besonders beeindruckend ist die Prachtsternschnecke, die in Südostasien beheimatet ist. Auch diese Art ist zweigeschlechtlich, ist aber in der Lage, sich innerhalb kürzester Zeit (24 Stunden) einen Penis wachsen zu lassen. Eine einzigartige Fähigkeit. Die Körperaufteilung der Schnecke ist ebenfalls erwähnenswert, denn er besteht aus einem nahtlosen Übergang vom Kopf in den Fuß des Tieres.

Der Begriff „Schneckentempo“ ist jedem bekannt. So kann z. B. die Weinbergschnecke lediglich drei Meter in der Stunde zurücklegen. Besonders ist aber, dass das Tier über scharfe Kanten kriechen kann, senkrecht und sogar über Kopf vorankommen kann. Durch eine Glasfläche beobachtet, ist die Fortbewegungsmechanik der Schnecken gut zu beobachten. Diese findet durch Muskelkontraktionen statt. Die afrikanische Riesenschnecke ist die größte Landlungen-Schneckenart. Das Schneckenhaus kann bis zu 20 cm erreichen. Es sorgte für Trubel, als sich diese Schneckenart im Jahre 2015 in Florida verbreitet hat. Gärtner in unseren Gefilden sollten deshalb gelassener über unsere kleinen Schnecken urteilen.

 

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