Sind Zoos Schuld an invasiven Arten in Deutschland?

Bei Schildkröten soll es die Geschlechtertrennung geben und bei den Ibissen Eierklau. Für Zoos und Tierparks hat eine Kampagne gegen invasive Arten Folgen. Bislang ist der Nutzen allerdings umstritten.

Laut EU soll sich in Zoos in Zukunft einiges ändern. Zwar fühlen sich Waschbären, chinesische Muntjak und Grauhörnchen pudelwohl, sie sollen aber nicht mehr hierzulande vorkommen. Es gibt eine Liste mit Arten und Tieren, die hier nicht vorkommen und deren Verbreitung unterbunden werden soll. Es kamen allerdings schon die ersten Zweifel bei der Veröffentlichung der Liste auf. Es geht vor allem deshalb Zweifel, weil die Maßnahmen der EU gegen die Invasoren sehr ungenau und nicht gut durchdacht wirken. In den Punkten in denen die Verordnung genauer wird, hagelt es Kritik. Es heißt, dass sich beispielsweise kleine Mungos und Waschbären in Gefangenschaft nicht mehr fortpflanzen dürfen.

Bei Waschbären ist es schwierig, etwas gegen die Fortpflanzung zu unternehmen

Bei den Ibissen wird der Nachwuchs vermieden, indem die Eier geklaut werden. Eine weitere Möglichkeit ist, Tiere nach Geschlechtern zu trennen. In Berlin leben beispielsweise Nasenbären und Nutrias je nach Geschlecht getrennt voneinander.

Armenische Brombeere muss entfernt werden und das kann teuer werden!

Jan Bauer arbeitet für die Deutsche Tierpark-Gesellschaft und seiner Meinung nach ist es doch der Auftrag von Tierparks, den Menschen invasive Arten näher zu bringen. In freier Wildbahn ist das natürlich anders. Wenn eine Art auf der Liste steht, dann darf innerhalb der EU nicht mehr damit gehandelt werden und die Staaten müssen probieren, die Verbreitung zu verringern. Hierzulande hat sich zum Beispiel die Wasserhyazinthe angesiedelt, eine Pflanze die anderen den Lebensraum und das Licht nimmt. Das stört das Ökosystem erheblich. Es kann auch teuer werden, wenn beispielsweise die Bahn eine invasive Art entfernen muss oder eine invasive Art die Ernte bedroht bzw. angreift. Es gibt immer mehr fremde Arten in Europa und nicht alle sind problematisch, sie müssen aber beobachtet werden.

 

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