Jnana Yoga

Dieser Weg zur höchsten Stufe führt zu einem hohen Ziel. Du wirst erkennen, dass Du eins wirst mit Gott und durch die Weisheit, das wahre Wissen und eine klare Entscheidung wissen, was wirklich ist und was nicht. Ein Yogapfad ist der des Nicht-Wissen (Avidya) und dieser steht für den Grund der Unfreiheit und somit auch in Verbindung mit dem Zyklus der Wiedergeburten.

Durch die praktische Anwendung des Jnana Yoga wird Deine Unwissenheit durch reine Kenntnis erhellt. Des Weiteren fusionierst Du mit hohen Energien (Vijnana). Das machst Du vor allem, wenn Du Dir bestimmte Fragen stellst wie zum Beispiel „Wohin gehe ich“, „Woher komme ich“, „Wer bin ich überhaupt“, und „Was ist der Sinn des Lebens“.

Dein höchstes Selbst

Durch das Jnana Yoga hast Du als Ziel vor Augen, Dir Dein höchstes Selbst zu offenbaren. Du ringst mit Deinem Inneren, kämpfst mit Deinen Gedanken, Gefühlen und Handlungen um Dein natürliches Ich kennen zu lernen. Bei dieser Form von stiller Meditation geht es um das Höchste Selbst, das sogenannte Atman. Unterstützt wird diese Meditation durch die Lehre von allem (advaita vedanta). Durch die Reflexion des Gelehrten in Deinem inneren Kern ergeben sich angenehme Resonanzphänomene. Diese können nur in Zusammenspiel mit Deinem freien und spirituellen Lehrer auftreten. Dabei musst Du Dich auch ernsthaft fragen, wer Du bist. Es kommt dann auf alles drauf an, was Dein Gehirn wahr nimmt. Das ist dann vorerst nur eine temporäre Antwort, da die Wahrheit rein subjektiv ist und durch äußere Aspekte beeinflusst werden kann.

Unser Bewusstsein expandiert! Wir unterscheiden zwischen dem, wodurch ein Individuum repräsentiert wird und für das Unwissende eine falsche Identifikation ist und dem, was das Individuum für seine Göttlichkeit tatsächlich ist. Im Westen ist der berühmteste Vertreter dieser Form von Yoga Ramana Maharashi. Seine Lehre wurde durch die Veröffentlichung der Bücher von Paul Brunton verbreitet.

 

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