Alles auf Anfang?!
Vistano Beraterin Lumara - Beraterblog
Neues Jahr, neue Vorsätze? Nein. Neue Ziele und neue Wege.
Neues Jahr, neue Vorsätze?
Für mich persönlich setze ich mir seit einigen Jahren keine klassischen Neujahrsvorsätze mehr. Meine Erfahrung ist, dass viele dieser Vorsätze nach kurzer Zeit wieder in den Hintergrund geraten. Abnehmen, mehr Sport treiben, disziplinierter sein oder eine feste Morgenroutine etablieren – all das hat oft nicht lange angehalten. Häufig empfand ich diese Vorsätze als anstrengend, aufwendig oder irgendwann sogar als nutzlos.
Stattdessen arbeite ich seit nunmehr drei Jahren mit Zielen, die ich mir mithilfe des Tarots bewusst setze. Ich ziehe dafür eine Jahreskarte oder mehrere Karten, aus denen sich die Energie, die Tendenzen und die zentralen Impulse für das kommende Jahr ableiten lassen. Ergänzend berechne ich meine persönliche Jahreskarte beziehungsweise Jahresenergie. Auf dieser Grundlage überlege ich, welche Ziele und auch welche realistischen Teilziele ich im neuen Jahr verfolgen möchte.
Die gezogenen, errechneten oder übergeordneten Jahreskarten geben mir früh Hinweise darauf, welche Themen und Qualitäten im jeweiligen Jahr eine Rolle spielen können. Gleichzeitig habe ich mir abgewöhnt, Ziele als starre Pläne oder unumstößliche Vorgaben zu formulieren. Denn das Leben, andere Menschen und nicht zuletzt ich selbst folgen oft einer ganz eigenen Dynamik.
Ich verstehe meine Ziele heute eher als Meilensteine oder als Wünsche, die ich Schritt für Schritt in die Umsetzung bringen möchte – mit Offenheit für Veränderungen und Umwege.
Für 2026 ergibt sich aus der Jahreszahl (2 + 0 + 2 + 6 = 10) die Zuordnung zum Rad des Schicksals und in der Reduktion zur Eins, dem Magier. Diese Kombination bringt eine deutlich beweglichere, dynamischere Energie mit sich. Das Rad des Schicksals steht für Wendepunkte, Beschleunigung und Momente, in denen sich Dinge unerwartet verändern. Es fordert Flexibilität, Vertrauen und die Bereitschaft, alte Sichtweisen loszulassen.
Der Magier wiederum stellt als Eins eine zentrale Frage in den Raum:
Wo bin ich bereit, Verantwortung zu übernehmen und ins Handeln zu kommen?
Welche Fähigkeiten, Ressourcen und Erfahrungen stehen mir bereits zur Verfügung?
Und nutze ich sie bewusst, um etwas Neues zu erschaffen?
Zusammen machen diese beiden Karten deutlich: 2026 ist weniger ein Jahr des reinen inneren Sortierens als ein Jahr des bewussten Wirkens. Nicht alles wird planbar sein, aber vieles wird gestaltbar. Dort, wo das Rad Bewegung bringt, entscheidet der Magier, wie ich ihr begegne – reaktiv oder schöpferisch.
Ich bin sicher, dass für uns alle ein spannendes Jahr vor uns liegt.
Machen wir das Beste daraus.



