Auf leisen Flügeln

Auf weichen Federn aufgewacht bin sanft geflogen durch die Nacht.
Hab Wellen geritten die Meere durchschritten, und ließ mich nicht lange um Hilfe bitten.
Hab Tränen getrocknet und Herzen geflickt,
Menschen fallen gesehen, mich zu ihnen gebückt.
So manches mal Schicksalhaftes gerade gerückt.
Hab Berge bestiegen und Felsen erklommen,
und immer mal etwas zurückbekommen.
Fand Seelentröster auf meinem Weg, weil so ein Weg keiner alleine geht.
Wurde geliebt und gehasst, hab vieles verpasst.
Musste sie alleine tragen, meine schwere Last.
Da schnaufte der Himmel ganz fest, und ganz tief ein,
und sandte Flügel, ganz leise nur für mich allein.

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