Effekte, die positive oder negative Zustände bedingen oder lösen

Es stellt sich die Frage, durch welche Art von Effekt ein Zustand (aus) löst.

Je nach Art von Effekt wirkt sich dieser unterschwellig auf Entscheidungen in den jeweiligen  Situationen aus.

 

Diese Effekt-Arten gibt es:

Aha-Effekt ist der Moment, wenn man nach langem Grübeln eine Sache versteht oder die Lösung des Problems erkennt.

Barnum-Effekt ist Neigung, vage und allgemeingültige Aussagen über sich selbst als zutreffende Beschreibung zu akzeptieren.

Begründungs-Effekt ist die Anwendung von einer Logik, die immer wahr ist, unabhängig vom Wahrheitswert der zugrunde liegenden Einzelheiten.

Framingeffekt ist wie das Umfeld oder die Art wie Informationen präsentiert werden, die Entscheidung beeinflusst.

Jesaja-Effekt ist die Aussage von Weissagungen, die den Blick auf zukünftige Folgen und heutigen Handlungen lenken – Jedoch kann jeder selber wählen, welches Schicksal sein soll im Moment der Entscheidung.

Kuleshov-Effekt beinhaltet das zusammenfügen von Bildern zu Zusammenhängen, selbst wenn diese nicht zusammen gehören, interpretieren wir sie nicht neutral.  Zum Beispiel, wenn wir anderen begegnen und diese sofort beurteilen.

McGurk-Effekt ist die Verzerrung der Wahrnehmung durch zu viele Sinnesinformationen. Daraus folgt eine eigentümliche Realität –  Wir hören etwas anderes, weil wir glauben es zu sehen.

Reaktanzeffekt ist die Neigung von Menschen, Gruppen oder Organisationen, sich gegen Entwicklungen zu wehren oder verbotene Handlungen (insgeheim oder offensichtlich) weiterhin auszuführen.

Weihnachtseffekt sorgt in Fernbeziehungen häufig für Spannungen. Beide haben eine genaue Vorstellung wie das nächste Treffen bzw. die Beziehung verlaufen sollte – nur leider jeder eine andere.

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