Eigenliebe/Selbstliebe

Warum Eigenliebe/Selbstliebe?

Weil ich davon überzeugt bin, dass wir uns erst selbst lieben sollten, um andere Personen auf gesunde Art zu lieben. Viele von uns werden eifersüchtige, besitzergreifende, oder obsessive Verhaltensweisen selbst erfahren haben oder haben selbst diese Verhaltensweisen noch.
Aber eigentlich weisen sie auf Verhaltensweisen hin, die auf fehlendem Selbstwertgefühl, mangelnder Selbstachtung und letztendlich ungenügender Selbstliebe basieren. Alles hängt miteinander zusammen.

Solche Verhaltensweisen sind immer auf unsere Kindheit zurück zu führen. Wenn unsere Eltern uns nicht sahen, zuhörten, uns nicht gaben was wir brauchten oder was wir wollten. Wenn wir alleine gelassen wurden, nicht verstanden uns fühlten oder misshandelt wurden, emotional oder physisch. Das Kind ist von den Eltern abhängig um zu überleben, und so wird es erzogen das es um Liebe kämpfen muss.

Die Menschen suchen im Außen nach Liebe, Wertschätzung, Geborgenheit und bekommen Sie nicht, denn Sie ist nur in unserem Inneren zu finden. Jedoch wurden wir so erzogen, sei es durch die Eltern, Lehrer oder Gesellschaft. Es wurde uns durch die Eltern etc. Ihre veralteten Glaubenssätze, sowie alte Denk- und Verhaltensmuster vermittelt, z.B. das wir nicht gut genug sind, vieles falsch machten, dass wir einen Ehemann, Partner, oder andere Menschen brauchen, sowie einen tollen anerkannten Beruf um Wertvoll zu sein. Anerkennung im Außen zu benötigen um gesehen, anerkannt und wertvoll zu sein, im Grunde um zu Sein. Jedoch ist es umgekehrt der Fall. Wir können die Liebe nur in uns finden! Wir sind in unserer Ur-Essenz Liebe!

Was wir nicht in uns haben und fühlen wird uns im Außen durch Freunde, Partner, Familie und auch durch fremde Menschen gespiegelt. Durch das Spiegelgesetz.

„Alles, was in meinem Leben auftaucht, sei es Menschen, Situationen sind ein Spiegel meines Bewusstseins und/oder Unbewusstseins und zeigt mir mein eigenes Innenleben.“

Das Leben hat für mich nur einen Zweck: die Selbsterkenntnis. Und alle Umstände, Personen und Situation sind Stimmen unserer Seele (denn die meisten von uns hören Ihre eigene Seele nicht) , die in mir alles triggern /auslösen, was ich benötige, um meine Wunden zu heilen, meine verdrängten Schattenanteile, mein Potenzial zu verwirklichen und mein wahres, ewiges Wesen zu erkennen. Es ist der Weg der Selbsterkenntnis, alles, was passiert, dient meiner Evolution und alle Menschen und Geschehnisse tragen eine Botschaft für mich.

Dabei geht es niemals um etwas wie „die anderen“, sondern immer nur um mich selbst, um ein tiefes Spüren in mir selbst, meiner Selbst.

Aber dazu muss ich mich auf das Fühlen einlassen. Ich habe festgestellt, dass die meisten Menschen sich selber nicht fühlen. Erst über das Gefühl verstehe ich also, was sich wirklich für mich in einer Situation zeigt. Ich gebe ein Beispiel dazu: Ich fragte eine Ratsuchende warum fühlst du dich traurig und wütend? Antwort: Ich weiß es nicht…. Wenn man sich wieder erlaubt sich selber zu fühlen, erkennt man auch tief in sich die Ursache. Man nimmt es entweder als Gefühl wahr oder man hat einen Gedanken … Gefühl ist etwas anderes als Emotion…

Emotionen können Wut, Traurigkeit, Hass, Verzweiflung sein (all diese Emotionen fallen in die Kategorie ANGST)… dann haben wir den umgekehrten Fall wie Freude, Glücklichsein, Hoffnung, Liebe (diese gehören in die Kategorie der Liebe). Es gibt nur zwei Energien auf der Welt Angst oder Liebe.

Es geht wie eine Spirale hoch und runter. Mal fühlen wir uns gut… mal fühlen wir uns nicht gut. Es gilt da eine Balance zu finden. Wir sind hier um die Polaritäten Angst oder Liebe ins Gleichgewicht zu bringen.

Es ist erlaubt Wut, Traurigkeit, etc zu fühlen, man sollte nur nicht drin verweilen zu lange und es nicht an anderen auslassen. Man kann und sollte dafür ein Ventil finden wie z.B. Malen, Tanzen, Singen, Meditation, Mantras, in die Natur gehen etc. Nein sagen lernen, Grenzen setzen sind auch sehr wichtig.

Jegliche Emotionen fühlen, Dasein lassen ist wichtig, erkennen warum sie da sind und dann erst kann man sie loslassen.

Was ist nun eigentlich Eigenliebe?

Eigenliebe als eigenverantwortliche Liebe heißt, sich selbst zu lieben so wie man ist, mit all seinen Schatten (Eigenschaften die man an sich selber kritisiert, verurteilt, nicht mag und oft verdrängt), sich zu schätzen und wert zuschätzen, ohne die anderen dafür verantwortlich zu machen. Und nicht die Wertschätzung und Anerkennung im Außen zu suchen. Es heißt auch Mitgefühl mit sich selber zu haben, mitfühlend mit sich umzugehen. Manchmal hilft es auch, wenn du sagst: “Es ist toll, dass ich wenig Eigenliebe habe. Es ist großartig, dass ich mich selbst kritisiere. Ich will mich ändern und ich will an mir selbst arbeiten. Denn in dem Moment wo ich mich so annehme wie ich bin, liebe ich mich und die Schatten werden gelichtet, man kann auch dazu sagen werden zu Licht.

Eigenliebe heißt, sich wohl zu fühlen in seiner Haut, in seinem Charakter, in seinem Sein. Auf sein Herz = Seele zu hören heißt auch seine eigenen Entscheidungen, Bedürfnisse, Gefühle zu ehren, achten und respektieren. Wenn man es nicht tut gibt man seine Macht ab an andere. Macht abgeben bedeutet, die Meinung anderer wichtiger zu nehmen und wertschätzen als seine eigene.

Es bedeutet auch seinen Körper, der einem geschenkt worden ist zu schätzen, egal ob er dick, zu dünn, zu groß oder zu klein ist . Wir haben diesen wunderbaren Körper erhalten, um Erfahrungen zu machen und Dinge tun zu können, die 5 Sinne zu erfahren, schmecken, riechen, tasten, sehen und hören. Durch den Körper fühlen wir die Emotionen. Wenn wir unseren Körper nicht annehmen, so nehmen wir auch unsere Emotionen nicht an und spalten uns von uns selbst ab.

Eigenliebe heißt auch, seinen eigenen Charakter, seine Fähigkeiten zu kennen und sie positiv zu interpretieren und nicht immer wieder über sich selbst zu schimpfen. Es heißt auch sich nicht über die anderen zu definieren, wenn jemand anderer Meinung ist. Es ist auch die Fähigkeit, sich um sich selbst zu kümmern, dafür zu sorgen, dass es einem gut geht. Die geistige Welt sagte dazu: „Es soll dir egal sein was andere Denken, Fühlen oder Reden über dich, du musst wissen wer du bist. Du bist der wichtigste Mensch auf der ganzen Welt. Du vor deinen Kindern und Mann, denn wenn es dir gut geht, geht es auch den anderen gut.

Denn um gut für andere da sein zu können, solltest du dich auch gut um dich selbst kümmern, und indem du dich um dich selbst kümmerst, kannst du auch anschließend Gutes bewirken für andere. Und wenn du dich um dich selbst kümmerst, um Gutes zu bewirken für andere, dann ist das eine positive Eigenliebe. Du kannst nur das geben, was du hast. Wenn du Liebe für dich fühlst, dann ziehst du automatisch auch Menschen an die sich selber lieben, und dich Lieben…. Öffne dich und lass es durch dich fließen, die Liebe. Gottesliebe (wenn ich das Wort Gott benutze, beziehe ich mich nicht auf den Gott der Religionen/Kirche, sondern auf dieses Bewusstsein, was alles ist was existiert), Gottvertrauen hilft, dass du dich verbindest mit dieser Kraft, die ein Teil deiner Selbst ist. Und du kannst dir bewusst sein, überall ist Energie und alles was existiert ist Energie und diese Energie wird auch durch dich hindurch fließen.

Ich kann dir ein paar Ratschläge geben wie ich es gemacht habe: Ich habe angefangen für mich selber lecker zu kochen, als ob ich einen Partner oder Freund erwarte. Habe den Tisch schön gedeckt, ein paar Blumen mir auf den Tisch gestellt und ein Glas Wein. Ich habe mich selbst verwöhnt, mir eine schönes Ölbad, Kerzenlicht und dazu angenehme Musik gegönnt. Ich habe gelernt NEIN zu sagen und Grenzen zu setzen. Nur das zu tun, wozu ich wirklich Lust hatte…

Auch habe ich mich immer wieder gefragt, was löst dieser Mensch in mir aus?! Wenn ich mich verletzt fühlte durch Worte oder Taten, gerade von Menschen die mir nahe standen. Ich erkannte mit der Zeit durch das Spiegelgesetz, dass die anderen nur die Stimme meiner Seele waren, sie triggerten mein inneres. Alle Glaubenssätze dich ich über mich selber hatte, wie z.B. ich bin nicht gut genug, oder wenn ich mich nicht geliebt fühlte, zeigte das an, ich liebe mich nicht genug. Auch erkannte ich Denkmuster, die wiederum Verhaltensmuster erzeugen. Also löste ich mich von allen Menschen und Situationen die mich dunkel machten, konzentrierte mich auf mich selbst und fing an mich selbst zu fühlen und somit zu erkennen, was ich wirklich bin. Übernahm die Verantwortung für  meine Gefühle und Gedanken, mein Leben. Ich bin nicht dieser Körper, nicht die Emotionen und nicht meine Gedanken. Ich bin ein Teil der göttliche Schöpferquelle, ein wunderschönes, göttliches, lichtvolles Wesen und über alle Massen wertvoll. Das ist es was DU wirklich BIST, dein wahres Selbst! Dein wahres, dein tiefstes Ich, ist eins mit dem Göttlichen!!! Meine Göttlichkeit grüßt deine Göttlichkeit!

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