Ein Flügel alleine kann nicht fliegen

Ich fühle mich einsam ohne Schutz
das Leben hat sich abgenutzt,
Große Liebe
tiefe Gefühle
so manches mal
auch Seitenhiebe.
Besser noch die wilden Triebe.
Doch Himmel sag mir
wo bleibt die wahre Liebe?
Wo ist mein zweiter Flügel hin,
mit dem ich doch gekommen bin.
Wir werden uns erkennen
hast du gesagt
und darauf warte ich
Tag für Tag.
Wie zwei Muscheln aufeinander liegen
und von Platon gut beschrieben,
Sollen wir doch zusammenpassen.
Hab mich sooft aufgerieben
um es dann besser sein
zu lassen.
Das Salz in der Wunde,
es brannte sehr,
und irgendwann,
konnte ich nicht mehr,
Ihr Engel der Liebe
gab mir einst das Versprechen,
und bei Gott,
ihr dürft es niemals brechen.
Mein einer Flügel, er ist so schwer,
und die andere Seite so leer.
Vielleicht hat mein Flügelmann mich ja vergessen,
und ist genauso einsam
wie ich,
da gesessen.
Der Flügel lahm, der Kopf so leer,
aber
da draußen, ja, da ist doch wer.
Ich habe den Mut wieder aufzustehen,
aber nur um den einen,
meinen Flügelmann
endlich wieder zu sehen.
So raffte ich mich auf,
und ging vor die Tür.
Meine Angst sagte,
bleibe lieber hier.
Doch wäre ich dann hier geblieben,
hätten wir uns nie erkannt, niemals umarmt
um gemeinsam zu fliegen.
Ein Glitzern der Sterne
den Himmel erhellt.
Nein, es sind unsere beiden Flügel,
mit Himmels Licht
beseelt

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