Eine Einladung zu inneren Fülle!

Vistano Beraterin Aurora3 - Beraterblog

Eine Einladung zu inneren Fülle!

Eine Einladung zu inneren Fülle!

Die Zeit zwischen der Phase, in der wir zu jung sind, und jener, in der wir zu alt sind – also die mittlere Lebensphase – ist erstaunlich kurz und vergeht viel schneller, als wir wahrnehmen oder begreifen können.

Diese Phase ist vielleicht nicht die leichteste im Leben, aber mit Sicherheit die wirkungsvollste. Denn jetzt können wir all das anwenden, was wir gelernt haben; wir können uns entfalten und gezielt jene Werte und Erfahrungen auswählen, die wir wirklich leben möchten. Besonders wichtig sind dabei sogenannte „Fehler“ oder „Dramen“ – doch eigentlich handelt es sich hier nur um Lernprozesse. Wesentlich ist, bewusst zu wählen, was wir wirklich wollen, und dabei äußere Einflüsse so weit wie möglich zurücktreten zu lassen. Warum? Weil es hier um den Ruf unserer Seele geht – um die Sehnsucht des inneren Kindes.

Meine Erfahrung mit Menschen hat mir klare Wahrheiten enthüllt, die man leider weder in Büchern noch an Universitäten findet. Noch wichtiger ist jedoch, diese Erkenntnisse auf einfache und klare Weise weiterzugeben.

Wir sprechen oft darüber, wie wichtig es ist, Liebe, Reichtum, Gesundheit und Sicherheit in uns selbst zu kultivieren – und nicht außerhalb von uns zu suchen. Natürlich müssen wir diese Qualitäten zunächst auch außerhalb erkennen, um ihre individuelle Schwingung wahrzunehmen. Doch danach folgt der entscheidende Schritt: diese Energie in unsere Persönlichkeit zu verankern. Anschließend gilt es, sie auf unsere ganz persönliche Art und Weise zu entfalten. Genau so können wir alles, was wir uns wünschen, tief in uns verankern – mithilfe verschiedener Techniken.

Der positive und zentrale Effekt dabei ist, dass wir endlich in Resonanz treten mit dem, was wir uns wirklich wünschen. Kurz gesagt: Wir manifestieren innere Energie. Der Prozess beginnt also von innen – niemals umgekehrt.

Sobald ich sage: „Ich möchte…“, impliziert das automatisch: „Ich habe es (noch) nicht.“ Damit befinde ich mich im Mangel – und was ziehe ich dann aus dem Leben an? Genau: mehr Mangel. Denn ich schwingе dann auf der Frequenz des Mangels. Daher muss ich von der inneren Haltung ausgehen: „Ich habe bereits.“

Die meisten Menschen entwickeln ein starkes Bewusstsein für Mangel oder „Fehler“. Zum Beispiel tragen wir oft unbewusst emotionale Defizite aus der Kindheit mit uns herum. Diese niedrige Energie nimmt Platz ein, der eigentlich positiver Energie vorbehalten wäre – und schlimmer noch: Wir definieren uns über diese Mängel oder Misserfolge. Manchmal spielen wir sogar bewusst die Opferrolle, um uns zu rechtfertigen, warum wir nicht glücklich sein können: „Schuld sind immer die anderen – nur nicht ich.“ Was hier wirklich helfen würde, ist Flexibilität – der Mut, einen anderen Weg einzuschlagen. Das erfordert Mut, Vertrauen, Kraft und die Bereitschaft, alles auf eine Karte zu setzen – und gleichzeitig bewusst zu akzeptieren, dass selbst ein „Verlust“ letztlich Gewinn bedeutet: nämlich Erfahrung oder Klarheit darüber, wie etwas wirklich ist oder sein sollte.

Wenn du nicht handelst, bleibt für immer die Frage: „Was wäre passiert, wenn ich diesen unbekannten Weg gegangen wäre?“ – und daraus entsteht ein Gefühl der Ohnmacht. Ob gewollt oder nicht, schleicht sich dann das Opferbewusstsein ein und hüllt deine Seele in einen Schleier aus Dunkelheit.

Meine Klientel besteht größtenteils aus sehr erfolgreichen Menschen – und dennoch tief unzufrieden mit dem Wunsch nach Veränderung . Geld und materielle Güter sind letztlich nur Tauschmittel, um jenes Etwas zu erschaffen, das unser Herz berührt, uns Freude schenkt und unserem Dasein Sinn verleiht. Heute führt der Weg vom Äußeren – der Materie – hin zur inneren Bereicherung. Dabei geht es nicht unbedingt um klassische „persönliche Entwicklung“, sondern vielmehr darum, uns wieder daran zu erinnern, wer wir als Kinder waren – bevor uns die notwendige, gesellschaftlich geprägte Erziehung formte. Was waren damals unsere Träume? Welche Wünsche hatten wir, bevor sie vom sogenannten „Realismus“ erstickt wurden? Manchmal wurden diese Sehnsüchte sogar vernichtet, bevor wir sie überhaupt formulieren konnten. So entsteht oft das diffuse Gefühl: „Ich will etwas – aber ich weiß nicht, was.“ Hier kann auch Hypnose wertvolle Unterstützung leisten.

Sehr häufig wünschen sich meine Klienten Leichtigkeit und Freude – jenes spielerische Empfinden aus der Kindheit, nun übersetzt in die Bedürfnisse des Erwachsenenalters. Ich glaube, hier liegt ein riesiges, bisher kaum genutztes Potenzial für eine neue Wirtschaftsbranche: kreative, sinnstiftende Spiele für Erwachsene – Momente, in denen wir alles um uns herum vergessen dürfen, so wie es in allen künstlerischen Bereichen geschieht.

Ein abgeschlossenes Coaching widerspricht keineswegs dem Glauben an eine göttliche Kraft. Im Gegenteil: Wie in der Bibel steht, wurde der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen. Ich verstehe dies so: Wir besitzen bereits alles, was wir brauchen, um so zu leben, wie es für jeden von uns „schön“ und „gut“ ist. Ich wage sogar noch einen Schritt weiter: Wenn Gott uns so erschaffen hat, wie wir sind – und wir ihn täglich mit Bitten bestürmen: „Gib mir dies… und das… und jenes…“ – was mag Er sich dabei wohl denken?

Ich glaube vielmehr daran, Gott für alles zu danken – für das, was ist, und für das, was kommt; dafür, dass wir unsere Talente haben. Dies hängt eng mit der Akzeptanz des gegenwärtigen Moments zusammen – mit jener inneren Ruhe, die wir brauchen, um kreativ zu sein, den nächsten Schritt im Leben klar zu erkennen und ihn mutig zu gehen.