Engelgeschichte

Wo willst du hinreisen mein kleiner Engel,
durch dunkle Welten ziehst du dahin.
Vielleicht flüchtest du ja vor den tausend Fragen,
der Menschen,
nach des Lebens Sinn.
Sie wollen doch nur dich, mein Engel
ganz nah bei sich spüren,
damit sie sich nicht
im Trubel der Erde ganz verlieren.
Du gibst uns Kraft Mut und Lebenssinn,
bist unser himmlischer Hauptgewinn.
Doch was ist mit dir, kleiner Engel,
ziehst leise deine Bahnen,
so ganz allein in all den Jahren.
Dunkle Nächte ziehen sich dahin,
ich lass mich fallen
in deiner Strömung allen Wissens im tieferen Sinn.
Wohin treibt mich dann mein Leben?
Immer weiter fort von jedem?
Kleiner Engel, weit fort von dir,
sitze ich und schreibe hier.
Denke an dich wie sanft du gleitest,
allein dein Dasein uns Freude bereitet.
Doch, fühlst du dich manchmal
auch kraftlos und schwer,
mit müden Augen traurig und leer?
Ich lade dich ein, dann komm zu mir.
Ich will dich berühren, bleib bitte hier.
Sieh nur, ich bin auch alleine,
habe statt Flügel nur ein paar Beine.
In meinen Augen, flackert das Leben.
Sieh mich an, will einen Teil davon dir geben.
Ein Blinzeln nur genüge mir,
mein kleiner Engel, dann
bin ich ein Teil von dir.
So hast du mein Funkeln in deinen Augen,
und ich, deine Stille in die Tiefe zu schauen.
Kleiner Engel, lass dich nicht treiben,
lass uns gemeinsam die Welten durchschneiden.
Einsamkeit doch manchmal verbindet,
wenn sich darin die Liebe befindet.
Kleiner Engel, komm schaue mich an,
Ich fühle wie du, spüre deine Nähe,
und sauge dich auf, wie ein Schwamm.
Kleiner Engel, ich kann es kaum glauben,
du tauchst vor mir auf, und blickst
in meine Augen.
Reichst mir die Hände, ich greife danach.
Du verschindest im dunkeln ich blicke dir nach.
Da war etwas
für den Moment uns innig verband.
Ja kleiner Engel,
wir haben uns
erkannt!

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert