Federschwingen

Als Kind wollte ich auf Federschwingen, die unendlichen Welten des Himmels erklimmen. Vielleicht sogar hinauf bis ins All, die Erde dann sehen als winzigen Ball. Ich war eine Heldin im glitzernden Kleid. Gewappnet mit Schwertern zum kämpfen bereit. Dämonen besiegen, die Schwachen eretten. Sie erlösen von Pein und Eisernen Ketten. Doch was ist geblieben? Das glitzernde Kleid, es hängt im Schrank. Die Federn sie hängen an der Wand. Die Schwingen weit fort das sie keiner entdeckt, sind wohlbehalten unter meinen Schultern versteckt. Die Schwerter sind feiner Engelstaub, der salbet dein Pein, streichelt sanft deine Haut. Die eisernen Ketten löst des Engels Licht. Und verschwinden sogleich, als gäbe es sie nicht. Ihr alle, ihr kennt das Ihr Engel auf Erden. Seid so geborgen ihr solltet es werden. So war es besprochen vor Anbeginn der Zeit. Holt das Kleid aus dem Schrank, es ist soweit!

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