Free online Channelkurs 20 – Analyse – Angelplace

20. Analyse

Nun sollte eine geraume Zeit vergangen sein in welcher du fleißig deine Partner, oder auch andere Dinge des Lebens, „ge – channelt“ hast. Du wirst dabei bemerkt haben, das einige Channels zu hundert Prozent zutrafen, andere allerdings wieder herum nicht.

Woran liegt das? Die Frage ist schnell beantwortet. Zum einen an deiner Konzentration, und zum anderen an deinem Willen die Wahrheit zu akzeptieren. Es gibt jedoch noch einen weiteren Grund warum es des Öfteren passiert dass ein Channel schlicht und ergreifend komplett falsch ist.

Es liegt in unserer Natur anderen Menschen helfen zu wollen wenn wir sehen dass es uns möglich ist sie vor einem schweren Fehler, oder gar Katastrophen zu bewahren. Das ist natürlich sehr löblich und freut auch uns, wenn wir darauf aufmerksam gemacht werden wenn uns Gefahren drohen könnten. Körperliche oder sogar seelische. Die Sache hat nur einen Haken. Einen sehr gravierenden sogar. Denn, wir wurden nicht danach gefragt!

Wir haben ungefragt in das Leben eines anderen eingegriffen und ihn dadurch entweder komplett durcheinander gebracht, oder sogar wütend auf uns gemacht. Warum ist das so? Es mag sicher besondere Fälle geben indem es uns möglich war durch unsere Aussage vor Unheil zu beschützen auch ungefragt, die Regel jedenfalls ist das nicht. Wir sind in so einem Fall noch nicht bereit dazu die Wahrheit anzunehmen, zu erkennen, dass es da eine höhere Macht gibt die uns doch eigentlich nur beschützen will.

Die Tatsache ist, wir sind noch nicht so weit entwickelt. Uns fehlt das Verständnis dafür, und wir beschuldigen daraufhin das „Medium“ an den folgenden Katastrophen die nach seiner an uns gerichteten Aussage eintreffen. Und das wird das genaue Gegenteil sein von dem was wir gesehen haben. Oder noch viel schlimmer, wir werden dafür verantwortlich gemacht.

Zur Veranschaulichung ein Beispiel aus meiner Praxis. Während eines Channels mit einem Klienten erschien vor meinem geistigen Auge ein Bild wie mein Sohn einen Motorradunfall hatte. Es war nur ein kurzes aufblitzen, allerdings erschrak ich zu Tode und verstummte während des Gesprächs mit meinem Klienten. Ich entschuldigte mich zunächst, war aber verwirrt über das erlebte, war es mir doch zuvor noch nie passiert. Ich erzählte meinem Klienten kurz was geschehen war und bat ihn, mich später noch einmal anzurufen.

Meine Konzentration war flöten und ich musste sofort meinen Sohn anrufen. Gott sei Dank ging er ans Telefon. Ich schilderte ihm erleichtert was ich gesehen hatte. Mein Sohn war verwundert, das Gespräch beendet. Ich ging wieder an meine Arbeit und dachte nicht mehr darüber nach.

Vier Stunden später ging die Haustüre auf und mein Sohn kam, nicht gerade begeistert, in seiner Motorradkluft und den Helm in der Hand, auf mich zu mit den Worten: „Mama erzähle mir nie wieder so einen Mist von einem Unfall, denn jetzt hatte ich einen!“ Ich schluckte und sah meinen Sohn entsetzt an. Konnte seinen Ärger gut verstehen, aber die Welt nicht mehr. Es war ihm Gott sei Dank nichts passiert, aber hier passierte gerade etwas. Ich hoffe sehr, ihr alle die dies hier lest, habt den Sinn darin verstanden worum es geht! Seid also achtsam mit euren Aussagen, und analysiert zuerst und immer, was ihr über eure Lippen bringt! Wir wollen schließlich keinem Schaden zufügen.

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