Heilsteine

Heilsteine

Heilsteine

Steine üben schon seit jeher eine Faszination auf uns Menschen aus.
Dabei spreche ich nicht nur von glitzernden, funkelnden Edelsteinen, sondern auch von ganz „normalen“ Steinen, wie sie uns auf Spaziergängen in Wald und Flur und auch am Meer begegnen.

Erinnern wir uns an unsere Kindheit oder daran, wie unsere Kinder klein waren und uns kleine Kieselsteine, wie einen kleinen Schatz nach Hause brachten. Nehmen wir einen solchen Stein in die Hand und lassen wir ihn erzählen… wie lange mag er unterwegs gewesen sein?! Was hat er alles auf seinem Weg erlebt?! Das Leben – SEIN Leben hat ihn zu dem gemacht, was er heute ist – abgeschliffen, rund, eckig, kantig, ganz so wie das Leben auch uns Menschen verändert, ganz so, wie auch uns das Leben zu dem macht, was wir heute sind.

Das, was wir sehen, sind die „einfachen“ Steine, entstanden aus dem glühenden Magma unserer Erde und über viele Jahrhunderte, Jahrtausende, an die Erdoberfläche gelangt. Tief im Erdinnern entstand auch das, was wir Edelstein nennen. Erdgeschichtlich gesehen, sind sie vor ca. 10 Millionen Jahren entstanden. Der älteste bekannte Edelstein ist ein Zirkonia, der in Australien entdeckt wurde und ca. 4,4 Milliarden Jahre alt ist.
Edelsteine „wachsen“ in der Erde, denn sie verändern ständig ihre Größe und ihre Form. Es gibt zum Einen Edelstein führende Schichten, in denen z.B. der Saphir gefunden wird, aber auch die in kristalliner Form wachsenden Edelsteine. Einer der bekanntesten ist hier der Amethyst, der in wundervollen Drusen wächst. Sein wundervolles Violett entsteht durch einen starken Eisengehalt.

Schon zu allen Zeiten wurden die Menschen eingefangen vom Zauber der Steine. Viele Mythen rankten sich um die funkelnden Steine. So glaubten die Menschen im Mittelalter, dass der Bergkristall für ewig gefrorenes Wasser sei und nannten ihn das Eis der Berge.
Sowohl weltliche, als auch kirchliche Oberhäupter schmückten ihre Insignien mit den prächtig funkelnden Edelsteinen. Wussten die Menschen schon vor Urzeiten von den schützenden und heilenden Kräften der Steine? Wurden sie deshalb von Königen und Kaisern geliebt und genutzt?
Es ist bekannt, dass schon im China 4000 v. Christus Edelsteine genutzt wurden, um durch Auflegen oder durch das Trinken von in Wasser verrührtem Edelsteinpulver, Krankheiten zu heilen.
Im Mittelalter wurde auch in Deutschland durch die hl. Hildegard von Bingen der Glaube und das Wissen um die Kräfte der Edelsteine verbreitet. Lange Zeit ging dieses Wissen verloren, weil sich die Menschen mehr auf die Industrialisierung und die damit verbundene Entwicklung auch in der Pharmazie konzentrierten.

Heute besinnen sich die Menschen wieder darauf, dass sie Heil in der Natur suchen können, denn die Natur gibt uns alles, was wir brauchen, damit es uns gut geht. Es gibt viele Bücher zu kaufen, in denen die Wirkungen der Steine auf Körper und Geist beschrieben werden, deshalb möchte ich es hier nicht wiederholen. Diese Wirkungen werden auch das A-Z der Steine genannt. Ich greife einmal meinen Lieblingsstein, den Amethyst heraus. Der Amethyst wird in all diesen Aufzeichnungen genannt, als der Stein, der u.a. bei Kopfschmerzen helfen kann. Tatsächlich ist es in vielen Fällen auch so, aber eben nicht in allen Fällen. Es ist genau wie bei Medikamenten – das eine hilft dem einen, muss aber dem anderen nicht unbedingt genauso gut helfen. Dies bedeutet, dass dieses so genannte A-Z der Steine eine Statistik ist, die besagt, dass den meisten Menschen der Amethyst bei Kopfschmerzen geholfen hat.

Da ich schon lange mit Steinen lebe und arbeite, habe ich folgendes für mich festgestellt – ich halte mich überhaupt nicht mehr an diese Statistik. Menschen, die zu mir kommen, zeige ich einen Teller voller Steine und sage: Schau sie dir alle an und der Stein, der dich „anlacht“, DAS ist deiner.
So erkläre ich es auch den Menschen, die mich anrufen. Gehe in einen Steineladen – den gibt es in jeder Stadt inzwischen – und schau dich um. DEIN Stein wird dich finden und egal, was Andere sagen: nimm ihn! Dieser Stein wird dir bei deinem Problem helfen.

Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist es aber auch zu sagen:
Die Nutzung eines Heilsteines kann immer nur Teil einer Behandlung sein. Es ersetzt niemals die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker.

Ich selber nutze die Kraft der Steine sehr oft für mich und ich kann mir nicht vorstellen, ohne meine Steine zu sein.
Der Rosenquarz, der Stein der Liebe und Harmonie ist übrigens auch ein Stein, der vor den negativen Wellen der Funknetze und Elektrizität schützt. Deshalb habe ich einen auf dem Fernseher und auch einen auf meinem Nachttisch, neben meinem Radiowecker. Vor dem Computer bzw. Monitor liegt ein großer Turmalin – einer der stärksten Schutzsteine überhaupt.

Wie werden denn nun die Steine am Körper angewendet? Da gibt es viele Möglichkeiten: wir können sie tragen in Form einer Kette, eines Anhängers oder eines Armbands, oder aber einfach als Trommelstein mitnehmen – in der Hosen-, oder Jackentasche. Bei wichtigen Gesprächen halte ich einen Trommelstein beispielsweise in der Hand, damit ich seine Kraft ganz deutlich spüren kann. Wir können einen kleinen Stein auch mit einem Pflaster auf Körperstellen befestigen, an denen wir Schmerzen spüren.
Am Körper helfen die Steine dem Menschen, der sie trägt, in einem Raum wirken sie auf den ganzen Raum und auf alle Menschen und Tiere, die sich dort aufhalten. Dabei kommt es nicht auf die Größe des Steines an, denn die Wirkung liegt im Stein – nicht in seiner Größe.

Wenn wir einen Stein genutzt haben, um uns Kraft und/oder Heilung zu holen, so sollten wir dem Stein auch die Möglichkeit geben, sich zu „erholen“. Dies geschieht nach einer Heilbehandlung zunächst einmal dadurch, dass wir ihn unter fließendes Wasser halten, damit alle negative Energie abfließen kann. Wohnen wir an einem Bach, so ist es natürlich besonders schön, wenn wir den Stein in das fließende Gewässer halten können. Eine andere Möglichkeit zu „entladen“, ist, den gebrauchten Stein in ein Bett von Hämatitchips zu legen. Aufgeladen werden Steine in einem Bett aus Bergkristallchips, auf einer Amethystdruse oder im Licht der Morgensonne oder des Vollmondes. Bitte legt die Steine niemals in die Mittagssonne – sie würden verbrennen. Eine zusätzliche, wichtige Information: der Amethyst ist der einzige Stein, der sowohl entladen, als auch aufladen kann.

Wunderbare, geheimnisvolle Steine sind die Moqui Marbles Nur in einer Region der Welt werden sie geboren: in einem Indianerreservat in Utah, Nordamerika. Ja, es ist richtig, sie werden geboren aus dem Schoß von Mutter Erde. Wenn man sich viel Zeit lässt und diesen Ort beobachtet, kann man sogar sehen, wie sie geboren werden. Schon seit Urzeiten besitzt jede indianische Familie ein Moqui Marble Pärchen, das die Familie vor allem Bösen schützt und vor falschen Freunden bewahrt. Moqui stammt aus dem Indianischen und bedeutet: treuer Liebling. Nach einer indianischen Legende kommen nachts die Geister der Verstorbenen und spielen mit den Moquis der Familie. So zeigen sie den lebenden Angehörigen, dass es ihnen gut geht. Es kann also durchaus vorkommen, dass Ihre Moquis am anderen Tag anders daliegen, als Sie sie am Vortag hingelegt haben.

Moquis bringen Ausgeglichenheit, Glück und Lebensenergie. Moquis werden als Pärchen verkauft – sie sind zweigeschlechtlich. Der männliche Stein hat meist ein ufoähnliches Aussehen, während der weibliche Stein rund ist. Das Pärchen sollte nie über längere Zeit getrennt werden. Es sind Lebewesen, die wie jedes Wesen Zuneigung und Zärtlichkeit brauchen. Wichtig ist es, die Moquis immer im Licht aufzubewahren – niemals in einer Schachtel oder Schublade und dass man sie jeden Tag in die Hand nimmt und streichelt. Sie mögen es auch sehr, wenn man sie mit hinausnimmt in die Natur und sie das Licht der Sonne genießen können. Wenn Sie bei Ihnen ankommen, schlafen sie…. Halten Sie sie länger in der Hand; dann stellen sie sich auf Ihre Schwingungen ein und wachen auf. Man spürt, wie es in der Hand klopft und kribbelt. Das kann – ja nachdem wie stark die Energien des eigenen Körpers sind, auch schon mal etwas länger dauern. Also nicht verzweifeln, wenn es Tage dauert, bis Sie etwas spüren. Nur wenn man das alles beachtet, können die Moquis ihre Heilkräfte entfalten und uns Ihre positiven Energien weitergeben. Wenn die Moquis bei Ihnen angekommen sind, begrüßen Sie sie und wenn Sie möchten, können Sie sie mit einer Zahnbürste unter fließendem Wasser reinigen.

Steine sind Lebewesen, hervorgebracht von Mutter Erde und geben wie alle Lebewesen Schwingungen ab, die Einfluss haben auf Körper und Seele. Schon allein, wenn wir einen Edelstein geschenkt bekommen, ob als Rohstein oder geschliffen, fühlen wir uns glücklich und genau dieses Glücksgefühl ist ebenfalls ein Resultat der Schwingungen, die von den Steinen ausgehen.

Auch wir sollten den Steinen zeigen, dass wir sie verstehen – dass wir verstehen, was sie für uns tun. So spreche ich mit meinen Steinen, bitte sie um Hilfe und bedanke mich für ihre Hilfe. Das ist ganz wichtig, denn ihre Hilfe ist nicht selbstverständlich und wir sollten ihnen in Dankbarkeit und in Demut vor ihrer Stärke und der Größe und Liebe des Universums begegnen.

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