Luzifer

Luzifer

Einst einmal ein großer Engel, lebte er an Gottes Thron. Übermütig wurd der Bengel und zack Schluss mit Gottes Lohn. Verbannt wurde er aus der elustren Garde von Gott und seiner Engelschare. Glitzer, Glanz und Gloria, waren plötzlich nicht mehr da. Doch einem der so strotzt vor Kraft, der aus so etwas, sich überhaupt nichts macht. Der reihte sich gleich wieder ein, allerdings von hinten, und sehr gemein. Mit wutentbranntem Zorneskopf, benahm er sich wie ein grober Holzes Klotz. Der Protz der war ihm freilich geblieben, doch wer sollte so einen Engel lieben? Da wuchsen ihm aus lauter Schmach, zwei Hörner aus dem Denkgemach. Fortan ragten sie aus seiner Stirn, und vernebelten ihm das restliche Hirn. Sein Blut fing an in den Adern zu rinnen, er wollte seinen Thon zurück gewinnen. So schickte Gott seinen besten Mann, und Erzengel Michael flog zügig an. So fochten sie es donnernd aus, wer hier gehört ins Gottes Haus. Und ach du Graus, im ersten Satz, flog Michael raus. Gottes bester Engel, vom Kampf ermattet, flog zu Gott, und wurde besser ausgestattet. Die zweite Runde gongte an, und Erzengel Michael besiegte den Hörner Mann. Vor Wut mutierte Luzifer zum Tier schwor Rache und schwirrte ab von hier. Von hier das ist das Himmelreich, wo liebreizende Engel tanzen zugleich. Ihr Lobespreisen im himmlischen Chor frohlocken klare Stimmchen, jeden vom Ofen hervor. Der finstere Himmel tut sich auf. Wo Luzifer zu Boden fällt mit samt seiner scharfen Braut.

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