Ohne Herzensmensch durch Geburtstage, Feiertage und Silvester?

Die Feiertage nahen und mit ihnen auch wieder die große Frage bei bei Vielen: Meldet er/sie sich an den Feiertagen?

Nachtrag: Natürlich lässt sich diese Frage, bzw. dieser Text auch auf Geburtstage und andere wichtige Daten anwenden! Er entstand kurz vor den Feiertagen im Dezember, diese Thematik ist jedoch das ganze Jahr über gültig.
Viele warten auf Nachricht von ihm (oder ihr) und sehnen sich natürlich darauf diese besonderen Tage mit dem besonderen Mensch zu verbringen. Genau dieses Sehnen kann jedoch den gegenteiligen Effekt bewirken: Wenn du von ihm erwartest, sich genau an diesem Tag zu melden und du diesem Gedanken so viel Energie gibst, gekoppelt mit Angst, Ärger oder irgend einer anderen negativen Emotion, dann bündelst du genau diese Energie. Je länger du dich darauf fokussierst und je größer deine Emotionen über die nächsten Tage merken, umso mehr wird diese Energie wachsen. Das wird er (unbewusst) mitbekommen, denn all der Druck, die Ängste, deine Erwartungshaltung, die eventuelle Wut wird bei ihm ankommen. Und dann wird er sich erst recht nicht melden, dich einladen oder selbst bei dir vorbei kommen. Was kannst du also tun, um gut durch die Feiertage zu kommen?

Zuallererst könntest du aufhören diesen Tagen zu viel Bedeutung zuzuweisen. Ja, es sind besondere Tage, darauf gehe ich im Folgenden ein, aber das bedeutet nicht, dass ein bestimmter Mensch anweisend sein muss um sie besonders zu machen. Diese Fixierung auf bestimmte Tage, wie Weihnachten, Geburtstage oder Silvester können jedoch diese geballte negative Energie schaffen, von der ich bereits schrieb. Versuche also den Druck (auf ihn und auf dich selbst) rauszunehmen und die Feiertage nicht als einen Anlass zu sehen, bei dem er sich melden muss. Denn es tut mir leid, aber er muss es nicht. Er hat einen freien Willen und seine eigene Situation die er klären muss, entweder weil er schon Familie hat oder Ängste die ihn daran hindern (die durch deine geballte Erwartungshaltungs-Energie gestärkt werden) oder auch andere Gründe. Es wäre sicherlich schön wenn er sich meldet, aber er ist nicht verpflichtet dazu. Versuche also es so zu sehen: Als einen Bonus, ein Geschenk wenn er sich melden sollte oder ihr die Zeit gar gemeinsam verbringt, aber nicht als Pflichtprogramm für ihn.

Lasse die negativen Gefühle hinter dir

Wartest du sehnlich darauf, dass er sich sehr bald meldet und gemeinsame Pläne für Weihnachten oder Silvester mit dir macht? Bist du enttäuscht oder sauer, weil er es nicht schon getan hat? Dann denk an die negative Energie die du dadurch ansammelst und denke daran, dass du damit euch beiden schadest, denn dir selbst tust diese Energie auch nicht gut. Gib sie frei: Erde dich. Stelle dazu beide Füße fest auf den Boden (am besten draußen in der Natur, geht aber auch zu Hause) und stelle dir vor wie aus deinen Füßen Wurzeln wachsen, die tief bis in die Erde reichen und sich um den Erdkern winden. Atme tief in den Bauch. Je nachdem ob du Energie eher von der Erde oder aus dem Himmel ziehst, holst du beim Einatmen viel lichte Energie aus Himmel/Erde und lässt es durch deinen gesamten Körper fließen um es am anderen Ende (Fuß Chakren oder Kronen Chakra) wieder rausfließen zu lassen. Beim Ausatmen ziehst du dann Energie aus dem entgegengesetzten Part. Also: Wenn du beim Einatmen durch die Füße Energie von der Erde durch den Körper fließen lasst, dann ziehst du Energie beim Ausatmen aus dem Himmel und umgekehrt. Bei Reiki wäre es der Unterschied ob eher Kundalini-Reiki (Mutter Erde) oder andere Reiki wie Usui (Vater Himmel) eine Rolle für dich spielt. Spüre in dich rein, was sich besser anfühlt, aber werte nicht – das Eine ist nicht besser als das Andere. Während du immer wieder tief atmest stelle dir vor, wie diese Energien Blockaden in dir finden, wie zum Beispiel die erwähnte Erwartungshaltung. Diese werden gelöst und während dem Atmen durch Fuß- und Kronen Chakra rausgelassen. Wiederhole diese Übung immer dann, wenn du merkst, dass die negativen Gefühle kommen.

Eine andere Methode wäre natürlich die Meditation. Gehe zu deinem inneren Kind und tröste es, denn vermutlich hat es Angst über die Feiertage alleine zu sein. Bei YouTube findest du viele Anleitungen zum Thema Meditation und Inneres Kind.

Du bist sauer auf ihn weil er sich noch nicht gemeldet hat oder dir bereits gesagt hat, dass ihr euch an den Feiertagen nicht seht? Du bist sauer auf dich, weil es so viel in der auslöst? Dann könnte die hawaiianische Vergebens Übung Ho’Oponopono etwas für dich sein. Sie besteht aus vier Teilen, die man immer wieder für sich wiederholt:

Es tut mir leid.
Bitte vergib mir.
Danke.
Ich liebe dich.

Diese Methode ist sehr leicht, aber dennoch sehr effektiv. Genauere Anleitungen und Meditationen, aber auch Lieder mit Ho’Oponopono zum anhören und mitsingen, lassen sich bei YouTube finden.

Das hat noch nicht funktioniert, oder es ist nicht die richtige Methode für dich? Dann schreibe es dir von der Seele. Schreibe was du empfindest und dass du diese Empfindungen loslassen möchtest und verbrenne den Zettel anschließend – bitte achte hierbei auf den Feuerschutz. Wichtig: Schreibe keine Beschimpfungen oder ähnliches auf! Das tendiert schon in die Richtung schwarze Magie und es schafft neues Karma. Schreibe darüber was du in Frieden loslassen möchtest und welche Gefühle du dir stattdessen erhoffst. Schreibe auch nicht „ich will dass er kommt“! Zum einen würde es wahrscheinlich nicht funktionieren und zum anderen schaffst du damit ein weiteres Problem das zwischen euch steht und das erst aus dem Weg geräumt werden muss, bevor ihr zusammen sein könnt. Seid vorsichtig mit dem was ihr wünscht und auch hier denkt an die anfangs erwähnte geballte Negativenergie die er abbekommt und ihn erst recht daran hindert sich zu melden.

Ich hoffe, du hast es nun geschafft die negativen Emotionen in dir etwas zu lockern oder gar rauszulassen, falls nicht kannst du mich natürlich hier bei Vistano unter meinem Beraternamen Magique und der Beraterkennung 5790 erreichen. Aber was nun? Wichtig ist, gehe aus der Warteposition raus (hoffen darfst du natürlich, der Unterschied ist, dass Hoffnung sich leicht anfühlt und der Gedanke glücklich macht, Erwartung kommt mit einem negativen Gefühl und Angst etwas könnte nicht geschehen).

Mache andere Pläne

Was hilft besser aus einer Warteposition rauszukommen, als andere Pläne zu machen? Gibt es andere Menschen, Freunde oder Familie, in deinem Umfeld die dich bereits eingeladen haben aber du hast (noch) nicht zugesagt, weil du auf Nachricht von dem Herzensmenschen wartest? Dann sage zu. Und bleibe dabei, auch wenn er sich doch melden sollte. Die Menschen denen du wichtig genug bist, dass sie die Feiertage mit dir verbringen wollen machen das bestimmt aus dem Herzen heraus, weil sie dich lieb haben. Du hast hier also die Chance die Feiertage mit wichtigen Menschen in deinem Leben zu verbringen, die sich für dich entschieden haben. Wenn du die Feiertage nicht alleine verbringen möchtest, dann entscheide dich doch ebenfalls für diese Personen.

Falls du noch keine Einladung hast, frage doch einfach Menschen die dir nahe stehen ob sie noch einen Platz am Tisch frei haben und biete an etwas mitzubringen. Wahrscheinlich kennst du deine Geschwister und Freunde lange genug um zu wissen wer lieber alleine im Kreise der Familie feiert und bei wem Gäste willkommen sind. Natürlich kannst du selbst der aktive Part sein und andere alleinstehende Personen in deinem Umfeld einladen. Falls es niemanden im engeren Bekanntenkreis gibt, so gibt es vielleicht doch jemanden in der Nähe?

Ist auch das keine Option, aber du möchtest nicht alleine sein? Dann verbringe die Zeit mit anderen Menschen, die ebenfalls alleine sind. Dazu kann bei Wohltätigkeitsorganisationen, wie Caritas oder das rote Kreuz nachfragen ob sie Hilfe benötigen. Wer in einer Kirchengemeinde ist kann dort nachfragen oder auch im Krankenhaus, im Altenheim oder bei Pflegediensten. Es gibt so viele Menschen in Krankenhäusern, oder in Altenheimen oder im betreuten Wohnen, die nicht von ihren Familien besucht werden und die sich ebenfalls über eine herzliche Gesellschaft freuen würden. Und ist es nicht auch das was Spiritualität ausmacht? Sich als ein Teil des Ganzen fühlen (also auch mit „Fremden“ – Fremde sind schließlich nur Menschen die man noch nicht kennt) und sich dafür aktiv einsetzen, dass es diesen ebenfalls gut geht? Stellt euch die vielen Seelen vor, die darunter leiden an den Feiertagen alleine zu sein und wie wenig das Seelenlicht vor Kummer leuchtet. Eines dieser traurigen Seelenlichter könntest du sein, oder auch nicht, denn du kannst dich dazu entscheiden eine andere, alleinstehende, Person einzuladen oder sie zu besuchen und schon ist damit zwei Seelen geholfen durch diese Zeit zu kommen.

Wie du siehst ist es mit diesem Input deine Entscheidung, ob du alleine sein möchtest oder mit anderen Menschen zusammen, denn alleine musst du nicht sein.

Vielleicht gibt es auch in deiner Gemeinde oder deiner Stadt eine Veranstaltung, die dich interessiert, halte deine Augen offen oder suche aktiv danach.

Eine andere Alternative ist natürlich ein Kurztrip! Du hast keine Lust auf andere Menschen, außer den Herzensmenschen? Du kannst nichts daran ändern, dass er/sie nicht mit dir feiern möchte oder kann, aber du hast einen Einfluss darauf wie du damit umgehst. Falls du also befürchtest zu Hause fällt dir die Decke auf den Kopf, alles erinnert dich an ihn/sie und du ertrinkst in deiner Einsamkeit, dann wird es Zeit für einen Tapetenwechsel. Auch für das kleine Budget kann es ja ein Zimmer in einem Bed & Breakfast in deiner Nähe sein. Vielleicht gibt es ein kleines Örtchen in deiner Nähe in dem du noch nicht warst? Vielleicht sogar einen Kraftort? Erkundige dich doch, du wirst überrascht sein, wie viele Kraftorte es in Deutschland tatsächlich gibt. Geh dort hin, erkunde die Gegend. Wenn man aus der gewohnten Umgebung geht, kann man viel offener auf Neues reagieren, auch wenn Feiertage sind. Der Geist ist mit den neuen Eindrücken beschäftigt und grübelt nicht so sehr über das was gerade nicht ist. Wenn auch das nicht in Frage kommt, dann entscheide dich doch dafür (alleine) ein spirituelles Weihnachtsfest zu feiern, schließlich fallen Weihnachten und Silvester in die Raunächte.

Verbringe Spirituelle Feiertage

Bevor wir in diesem Punkt ganz einsteigen, möchte ich kurz über Spiritualität schreiben: Spiritualität bedeutet nicht nur an Engel zu glauben oder mit ihnen kommunizieren zu können, Karten zu legen, zu meditieren und an Wiedergeburt zu glauben. Das ist nur ein Teil der Spiritualität und dieser ist völlig sekundär, denn man muss nicht an das Kartenlegen oder Engel glauben um spirituell zu sein. Wahre Spiritualität findet sich im Alltag. Es geht um die Lebenseinstellung, um die positive Gedanken (die nicht erzwungen sind, sich immer dazu zu zwingen positiv zu denken ist nicht spirituell, Ängste und negative Gedanken und Gefühle zu verdrängen, anstatt sich ihnen zu stellen und sie zu lösen, ist nicht spirituell – es geht mehr um einen erreichten Bewusstseinszustand, an dem man mit sich und der (Um)Welt im Reinen ist), um Liebe – nicht nur auf eine bestimmte Person gerichtet, sondern auf alles sein – also auch auf Tiere und die Erde (Produkte für die Tiere leiden mussten zu konsumieren ist nicht spirituell, auch nicht wahllos Produkte zu kaufen, die unserer Erde schaden) und auf Menschen, um Leichtigkeit, darum bewusst Entscheidungen zu treffen, aber auch die Entscheidungen anderer zu akzeptieren.

Das heißt, spirituell zu sein bedeutet auch die Entscheidung des Herzensmenschen zu akzeptieren wenn er sich gegen gemeinsam verbrachte Feiertage entscheidet und ihm dennoch aufrichtig alles Liebe zu wünschen. Spiritualität kann nicht bedeuten eine Ego-Show zu fahren und etwas von dem anderen zu verlangen, dass er zu dem Zeitpunkt nicht geben kann und nicht geben möchte. Spiritualität bedeutet eine Situation (dankbar) anzunehmen und das Beste daraus zu machen, auch wenn man sich etwas anderes Wünschen würde. Spiritualität bedeutet nicht, den anderen zu zwingen, zu manipulieren, zu erpressen, zu fordern und mit Konsequenzen zu drohen oder beleidigt zu sein, wenn er nicht deine Wünsche erfüllt.

Wie du siehst erkennt man den Unterschied zwischen Pseudo-Spiritualität und echter Spiritualität nicht daran ob jemand ein gutes Medium ist, Karten legen kann oder an Engel glaubt, sondern daran wie er oder sie das eigene Leben lebt, wie er/sie denkt, fühlt und handelt. Man erkennt es an der Lebenseinstellung und an den Taten – nicht an den Worten. Ein spiritueller Mensch akzeptiert die Entscheidungen anderer. Natürlich heißt das nicht, dass ein spiritueller Mensch nicht auch Grenzen setzen muss. Viele Spirituelle müssen das tatsächlich lernen, weil sie oft ein ausgeprägtes Helfersyndrom haben und sich selbst immer hinten anstellen, daher ist die Selbstliebe oft eine große Lernaufgabe. Aber eine Grenze setzen kann nicht sein: „Wenn du Weihnachten nicht mit mir verbringst, dann brauchst du dich gar nicht mehr melden.“ Das ist eine EGO-Grenze, hier spricht nicht die Liebe. Eine Grenze für sich setzen würde eher bedeuten dem anderen offen zu kommunizieren, dass eine Tat/Aussage dir nicht gut tut und dann entfernst du dich aus der Situation. Der Grad für sich selbst einzustehen und den anderen zu etwas zwingen zu wollen kann sehr schmal sein, aber mit etwas Selbstreflektion und Übung bekommt man das gut hin.

Wie ich schon geschrieben habe, geht es bei der Spiritualität darum eine Situation anzunehmen und nicht zu bekämpfen. Dein Herzensmensch kann oder will an den Feiertagen nicht kommen oder dich einladen? Du darfst natürlich traurig sein (!), aber akzeptiere es! Nimm die Situation an und dann geh in dich und schaue was du stattdessen machen kannst. Natürlich ist es eine Option die Feiertage traurig, gefrustet, sauer, wütend, deprimiert, hasserfüllt und voller Selbstmitleid zu verbringen, aber ist das wirklich wünschenswert? Suche nach einer anderen Option!

Ich weiß, das war etwas ausschweifend, aber ich meine dennoch wichtig. Nun kommt jedoch der versprochene Teil über die spirituellen Feiertage.

Dies kann sich natürlich unterschiedlich auswirken, wie ich oben geschrieben habe, gibt es die Option anderen einsamen Seelen an den Feiertagen zu helfen und so etwas mehr Liebe in die Welt zu tragen und was könnte spiritueller sein als andere zu lieben?

Ich verstehe, dass das nicht für jeden eine Option ist, auch weil natürlich nicht jeder die körperlichen Kräfte hat alleine das Haus zu verlassen und anderen zu helfen oder Gründe hat andere nicht einzuladen. Dann freue dich auf eine besinnliche Zeit. Denk daran, die Feiertage fallen in die Raunächte und das ist traditionell die Zeit, die man zur Selbstreflektion nutzt. Man kann sich ganz gezielt darauf einstellen, positive Dinge für das kommende Jahr und das weitere Leben zu manifestieren. Gleichzeitig ist es die perfekte Zeit für Loslassrituale. Was möchtest du hinter dir lassen? Welche deiner Angewohnheiten tun dir nicht gut? Gibt es Dinge in deinem Leben, die dich nicht erfüllen (Arbeit, Wohnung, bestimmte Personen, usw.)? Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen sich mit diesen Dingen auseinander zu setzen!

Raunächte sind eine sehr spirituelle Zeit, je nach Auslegung beginnen sie in der Nacht auf den 24. zum 25. Dezember oder schon am 21. Dezember mit der Wintersonnenwende und sie gehen bis zum 06. Januar. Jeder dieser Tage bzw. Nächte hat eine andere Energie, die man für sich nutzen kann. So eignet der 21. Dezember sich hervorragend um die Wohnung / das Haus auszuräuchern und negative Energien aus dem Haus zu vertreiben um diese spirituelle Zeit ungestört verbringe zu können. Die Raunächte sind eine Zwischenzeit, so wie beispielsweise die Dämmerung, denn es ist die Zeit die in der keltischen Tradition nicht existierte. Das liegt daran, dass das astrologische Sonnenjahr bekannter Weise 365 Tage hat, die 12 Mondzyklen im Jahr kommen jedoch nur auf 354 Tage. Dazwischen gibt es 11 Tage und 12 Nächte, die die Kelten als Schalttage ansahen und die außerhalb der Zeit liegen. Es sind Zwischenzeiten in denen die Tore zu der geistigen Welt weit offen stehen. In dieser Zeit kann man bewusst Schöpfer für die kommende Zeit sein – umso mehr ein Grund sich in diese Zeit nicht über den Herzensmenschen zu ärgern oder traurig zu sein, denn das ist nicht die Energie die ihr in diesen starken Tagen bündeln und für das kommende Jahr schaffen wollt! In dieser Zeit sind die Manifestationskräfte besonders stark, also schafft euch Freude kein Leid!

Da es 12 Raunächte und 12 Monate sind (wenn man ab der Nacht zum 25. Dezember rechnen), steht jeder dieser 12 Tage für einen Monat im kommenden Jahr, daran könnt ihr beim Manifestieren denken. Dabei steht die 1. Raunacht für den 1. Monat, die 2. Raunacht für den 2. Monat im Jahr, usw.

Die erste Raunacht steht energetisch für deine Wurzeln, also auch für deine Herkunfts (Familie), es ist der Tag an dem man die eigenen Wurzeln stärkt und an diesem Punkt zur Heilung ansetzt. Es ist auch ein guter Tag um Mutter Erde zu ehren und etwas Futter für die Tierchen rauszustellen.

Die zweite Raunacht steht für das Höhere Selbst und den Schöpfer in dir. Es ist die perfekte Nacht zum Meditieren und sich mit dem Höheren Selbst und den Geistführern zu verbinden.

Die dritte Nacht steht für die Herzöffnung. Es ist der perfekte Tag um deine Wunden in diesem Bereich zu Heilen. Gehe auch in dich und frage dich, was dein Herz zum Leuchten bringen würde (abgesehen vom Herzensmensch, diese Art der Liebe ist ja nur ein kleiner Aspekt der Liebe und der Freude).

Die vierte Nacht ist ja dem April zugeordnet und ihr wisst, dass der April dafür bekannt ist nicht zu wissen was er will, da hier Frühling und Winter miteinander kämpfen. Ähnlich sieht es in dieser Nacht aus, denn das Alte versucht das Neue zu unterdrücken. Hier könnt ihr das bereinigen, was in den Nächsten davor nicht gut gelaufen ist oder auch diese Dinge bestärken und weiter anknüpfen.

In der fünften Raunacht geht es um die Themen Freundschaft und Seelenverwandtschaft. Ganz besonders geht es dabei um die Beziehung zu sich selbst. Gibt es Dinge die du dir noch nicht vergeben hast? Bist du dein eigener bester Freund? Behandelst du dich liebevoll? Sagst du JA zu dir selbst? Erkennst du deine Leistungen aber auch deine Niederlagen im vergangenen Jahr an?

In der sechsten Raunacht geht es um die Reinigung. Was möchtest du im alten Jahr zurück lassen? Welche Ängste, Angewohnheiten und Energien passen nicht mehr zu dir?

Die siebte Raunacht ist perfekt um sich auf das Kommende zu besinnen. In der vorigen Nacht ging es darum altes zu reinigen, nun darf das Neue manifestiert werden. Stelle es dir dabei so deutlich wie möglich vor (und auch hier denke daran, dass Beziehung nur ein Teil ist, was möchtest du noch? Welche Ziele hast du?). Geh in die Stille, dusche oder bade bewusst um altes abzuwaschen und rein neu zu beginnen.

Die achte Raunacht ist die Silvesternacht. Hier wird das neue Jahr geboren. Achte darauf Freude zu haben, das kann mit anderen Menschen sein, aber auch mit deinem Lieblingsbuch, Lieblingsfilm, einem ruhigen Spaziergang (bevor der Silvesterlärm beginnt), deiner (tierleidfreien) Lieblingsnahrung, aber es ist natürlich auch ein guter Zeitpunkt zum Feiern. Ob ruhig und besinnlich oder laut und spaßig, achte auf die guten Energien und die Freude! Es ist auch ein guter Zeitpunkt um anderen Menschen Gutes zu wünschen, entweder im Stillen oder durch Nachrichten.

Die neunte Nacht steht für inneren Frieden, Besinnlichkeit, die eigene Mitte, innere Ruhe und Klarheit. Es ist eine super Nacht zum Meditieren um sich zu zentrieren. Atme durch und breite dein inneres Licht aus.

In der zehnten Nacht geht es um Visionen und Eingebungen. Heute kannst du positives Denken lernen und vertiefen. Wie denkst du? Wie nutzt du deine Kräfte? Wie handle ich? Was soll sich verbessern? Du kannst im Geiste deine Lebenssituation so gestalten, dass es sich leicht und gut für dich anfühlt, damit es in dein Leben kommen darf.

Die elfte Nacht geht auch in die Tiefe. Es geht um die Themen Loslassen und Abschied nehmen, aber auch um die Frage des Lebenssinnes. Was ist dein Lebensziel? Was möchtest du auf der Erde erreichen? Warum ist deine Seele auf diese Erde gekommen? Wovon möchtest du dich befreien? Was ist dir wichtig? Welche Werte sind dir wichtig? Wie möchtest du diese künftig leben? Wovon fühlst du dich gefangen und möchtest dich befreien?

Die zwölfte und letzte Raunacht steht für die Gnade und dafür die Dinge, die in den letzten Raunächten nicht so gut gelaufen sind zu bereinigen oder Dinge zu vertiefen. Vielleicht kamen dir nach den letzten Nächten weitere Gedanken oder Anregungen? Heute ist die perfekte Nacht hierfür. Kamen dir dabei negative Ereignisse in den Sinn oder Gefühle hoch? Heute kannst du sie lösen. Es ist auch eine perfekte Nacht um zu räuchern.

In der Nacht auf den 06. Januar schließen sich die Tore wieder, bzw. sind sie nicht mehr so weit geöffnet wie in den Raunächten. Da die 12 Raunächte, die die 12 Monate symbolisieren vorbei sind, kann man diese 13. Nacht wieder als Zwischenzeit sehen, so wie die Raunächste selbst. Heute kannst du dich bei der geistigen Welt für die Unterstützung in den vergangenen Nächten bedanken (natürlich kannst du das in jeder Nacht tun) und in Rückschau gehen. Gab es ein Thema das sich dir in den letzten Nächten vermehrt zeigte? Dies zeigt dir das Thema für das kommende Jahr. Du kannst in dieser Nacht um Mitternacht kurz alle Türen und Fenster öffnen, denn man sagt die Geister in dieser Nacht reinigen das Haus und die Energien, wenn man sie hereinlässt.

Wie du siehst gibt es in den Raunächten einiges zu tun, sofern man es möchte. Falls dein Herzensmensch also nicht bei dir sein sollte, kannst du dich voll und ganz auf deine spirituelle Arbeit und gegebenenfalls Heilung richten. Möglicherweise ist auch genau das der Grund für seine/ihre Abwesenheit, denn deine Seele möchte die Zeit für sich nutzen und eine qualitativ hochwertige Zeit in der Stille zu haben, anstatt sich mit anderen Menschen abzulenken. Wenn die Umstände dich dazu zwingen die Feiertage alleine zu verbringen, akzeptiere diesen Hinweis der geistigen Welt, des Universums und deiner Seele und mache aus dieser Zeit das Beste. Du kannst dir sicher sein, nichts geschieht grundlos auch eine Zeit des All-Ein-Seins nicht.

Ich weiß, dass ich viel im Imperativ geschrieben habe (die grammatikalische Aufforderungsform), aber natürlich wollte ich nichts befehlen, sondern nur Vorschläge bieten. Was du davon annimmst, das ist natürlich dir selbst überlassen.

Mein Angebot

Falls du immer noch traurig bist, kannst du mich natürlich bei Vistano (Magique, 5790) erreichen, gemeinsam werden wir dann in deine Situation schauen.

  • Natürlich biete ich auch viele Legungen passend zu den Raunächten, wie: Jahreslegungen – wie wird das kommende Jahr? Was ist in den einzelnen Monaten zu beachten?
  • Die Legung zur Wintersonnwende (21.12.) – Die Legung des Neubeginns, was sind die zentralen Themen in den kommenden Wochen, was wird neu geboren?
  • Das Wurzel-Chakra – die passende Legung zur 1. Raunacht (natürlich kann ich auch auf alle anderen Chakren legen)
  • Familienstellen, die Ursprungsfamilie – passend zur 1. Raunacht
  • Das Kronen-Chakra – die passende Legung zur zweiten Raunacht, denn es geht um die Bindung zum Höheren Selbst
  • Das Herz-Chakra – passend zur 3. Raunacht
  • Das Füllhorn – passend zur 3. Raunacht (man wird sich der Fülle des eigenen Lebens bewusst)
  • Die Beziehung zu sich selbst – passend zur 5. Raunacht
  • Der Abstieg in die Unterwelt – passend zur 6. Raunacht (hier geht es um Schattenarbeit)
  • Der blinde Fleck – passend zur 6. Raunacht (was ist dir nicht bewusst?)
  • Die Krise – passend zur 6. Raunacht
  • Der Übergang – passend zur 7. Raunacht (befindest du dich in deinem Leben von einem Übergang zu einem Lebensabschnitt in den nächsten? Dann kann diese Legung hilfreich sein)
  • Die inneren und äußeren Schritte der Veränderung (passend u.A. zur 7. Raunacht)
  • Das innere Gleichgewicht (passend zur 9. Raunacht)
  • Der Energie-Vampir – was raubt dir unnötig Kraft? (passend zur 10. Raunacht)
  • Der Lebensplan (passend zur 11. Raunacht)

Diese Legungen biete ich natürlich telefonisch an, aber auch gerne als Email-Beratung, was den Vorteil hat, dass du sie immer wieder lesen kannst. Diese Legungen sind recht ausführlich und tiefsinnig, also bringe für ein Gespräch etwas Zeit mit (meist mindestens 30 Minuten. Da ich bei einer Emailberatung etwa 1 Stunde an solch einer Legung sitze, beträgt er Preis € 55 für eine Legung und € 50 pro Legung für 2 dieser Legungen und ab der 3. Legung € 45 pro Legung. Ich werde alle zeitnah erledigen, aber bitte bedenkt, dass ich es nicht immer am gleichen Tag schaffen kann, da sie sehr aufwändig sind. Daher wäre es gut, wenn du mir ein paar Tage vorher schreibt, wenn du sie zu einem bestimmten Tag haben möchtest.

Ich wünsche dir auf jeden Fall eine schöne Zeit, auch ohne den Herzensmann. Denk daran, letztendlich sind es nur Tage im Kalender, auch wenn er sich an diesem Tag nicht meldet, sagt es nichts über euren gemeinsamen Weg aus. Nimm die Erwartung raus und du wirst nicht enttäuscht werden, aber vielleicht positiv überrascht!

Alles Liebe!

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