Seherin und Medium deValdor im Interview

Seit wann arbeiten Sie als Seherin?
Seit meiner Kindheit.

Welches ist Ihr Sternzeichen?   
Jungfrau mit Aszendent Schütze

Sie sind indianischer Herkunft. Inwiefern hat Sie das geprägt?
Eher in grundsätzlichen Dingen. Also es war nicht so, dass wir Tänze veranstaltet und die Geister heraufbeschworen haben. Es sind vor allem Denkmuster des indianischen Glaubens. Zum Beispiel: „Bei aufkommender Angst, sollte man gucken, wovor man eigentlich Angst hat“ oder „Beobachte dein Denken und Handeln“ und „Bleibe bei dir“. Allerdings kam auch vieles von meiner Großmutter, die Heilerin und ebenso reflektiert und spirituell in ihrem Denken war. Auch sie hat mich sehr geprägt.

Wann haben Sie das erste Mal Bilder empfangen?
Ungefähr  im Alter von vier bekam ich Bilder und erzählte meinen Mitmenschen davon. Für mich war das ja normal, allerdings kam es bei anderen nicht immer gut an.

Warum nicht?
Die Leute wollten das nicht immer hören. Ich sah ja auch manchmal Geheimnisse. Dinge, die sie lieber für sich behalten hätten. Aber es gab auch schon damals Personen, die sich dafür interessierten, was ich sah, und die mich um Rat baten. Ich berate also gewissermaßen schon seit meiner Kindheit.

Kann es auch vorkommen, dass Sie mal keine Bilder empfangen?
Selten, aber ja, das kann vorkommen. Dann sage ich das dem Ratsuchenden.

Wie können wir uns die Bilder vorstellen, die Sie sehen? Wie Fotos oder Filmszenen?
Beides. Es gibt unterschiedliche Ebenen der Bilder. So sehe ich oft Realbilder wie Fotos und Filmszenen, manchmal empfange ich Bilder aber auch auf der Symbolebene. Und dann gibt es auch noch bedingte Bilder, also Bilder, die aus einem bestimmten Grund nur verschwommen oder unscharf bei mir ankommen.

Aus welchem Grund?
Ein Grund könnte sein, dass der Ratsuchende noch nicht so weit ist, mit den Bildern konfrontiert zu werden. Ein anderer Grund kann sein, dass der Ratsuchende die Bilder überhaupt nicht sehen sollte, da sie ihn nicht weiter-bringen würden. Oder – das ist häufig der Fall – Zeit, Ort sowie Person stimmen nicht überein.

Auf Ihrem Beraterprofil betonen Sie, dass Sie reine Zukunftsdeutung durch klassisches Sehen ohne Hilfsmittel anbieten, keine Lebensberatung. Warum?
Weil Menschen, die eine Lebensberatung brauchen, am besten von einem psychologischen Therapeuten o. ä. behandelt werden sollten. Ich bin zwar selbst sogar Diplom-Psychologin, allerdings möchte ich mich hier bei Vistano vor allem auf das Sehen konzentrieren.

Haben Sie ein Lebensmotto, dass Sie uns nennen können?
Ein Leben lang lernen um zu verstehen.

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