Sommerengel

Kaum ein Meer kaum ein Traum.

Kaum ein Strand kaum ein Baum.
Kaum ein Wind
kaum ein Kind.

Stille, Sonne innen blind.
Blick hinauf
in den Himmel klar.

Wippend, wogend Wolken tänzeln,
sich berühren wunderbar.
Durchschneidet ein Flügel des Himmels Ruhe.
suche hastig meine Schuhe.

Will Blindheit enden, will erzählen,
hab es satt mich weiter zu quälen.
Blick hinauf der Flügel ist weg.
Stattdessen hab ich einen Engel entdeckt.
Größer, immer größer, den Wolken entkommend,
peitscht er heraus, mit durchzuckendem Laut.

Golden glitzernd steigt er wieder auf.
Sein heiliges Lachen hallt noch in meinen Ohren.
Ich hab ihn gesehen, gerade noch rechtzeitig, wollte eben gehen.
Fühle mich wie neugeboren
mein Herz, ganz warm, fast wäre es erfroren.

Danke mächtiger Engel, du hast mich gerettet,
mit einem Flügelschweif in deine Liebe gebettet.
Ich nehme meine Schuhe,
trage sie in der Hand.

Mein Blick streift den Himmel, und die Füße den Sand.
Die Sonnenstrahlen,
sie wärmen meine Haut.

Während mein Herz
das Leben
neu
erschaut.

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