Unser Jahresthema unter dem Blickwinkel der Jahreszeiten

Im Tarot gibt es die Möglichkeit mit den Geburtsdaten und der aktuellen Jahreszahl eine große “Arkana” (= Weisheit) auszurechnen.
Sie kann ein Thema anzeigen, das in diesem Jahr wichtig wird, ein “Jahresthema”, also.

Dieses Thema wird im Wechsel der Jahreszeiten immer wieder neu betrachtet:

Zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, ca. vom 19. – 22. März, sind der lichte Tag und die Nacht gleich lang.
Danach werden die  lichten Tage länger.
Der Frühling beginnt.
Zu dieser Zeit schaue ich,
welchen Samen ich durch mein Jahresthema empfangen habe,
was in mit wachsen will und dazu das Sonnenlicht und meine Förderung benötigt.

Zur Sommersonnenwende erreicht die Sonne an Orten nördlich des nördlichen Wendekreises ihren mittäglichen Höchststand über dem Horizont.

Es sind die längsten lichten Tage im Jahr.
Das geschieht  etwa vom 20. – 22. Juni.
Danach werden die lichten Tage kürzer.
Bis zu dieser Zeit ist mir vielleicht ein wichtiger Aspekt meines Jahresthemas bewusst geworden:
Darum geht es jetzt ganz klar.
In dem Zusammenhang  kann bis zum Ende des Jahres etwas an Reife zunehmen und eine andere Sache an Wachstum abnehmen, weniger werden.

Zur Herbst-Tagundnachtgleiche (22. – 24. September) sind der lichte Tag und die Nacht wieder gleich lang.Der Herbst beginnt.
Die Dunkelheit beginnt, zu überwiegen.
Ich schaue auf die Ernte meiner Jahresthematik, auf den Lohn meiner Bemühungen.
Wie kann ich meinen Erntedank, meinen Erfolg würdigen, damit ich ihn nicht vergesse?
Wie setze ich meine Ernte ein, wie mache ich sie für mich nutzbar?
Was ist der Nutzen meiner Ernte?

Zur Wintersonnenwende (21. – 22. Dezember) sind die dunklen Tage im Jahr am längsten.
Danach nimmt die Dunkelheit wieder ab.

Die Tage nehmen an Licht zu.
Ich kann noch einmal meine Alte Jahreskarte betrachten.
Dann berechne ich meine Neue Jahreskarte.
Mit ihr kann ich erahnen, was da Neues auf mich zukommen wird und es willkommen heißen.
Zuvor benötige ich eine Ruhezeit und schaue, wie ich mich regenerieren und anschließend auf das neue Licht vorbereiten kann.

Wovon darf ich Abschied nehmen?

Was kann ich mit gutem Gewissen loslassen?

Literaturempfehlung:
“Selbstcoaching mit Tarot” von Lilo Schwarz, Königsfurth-Urania Verlag GmbH 2008

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