Was bedeutet eigentlich Hochsensibilität?

Was bedeutet eigentlich Hochsensibilität?

Hochsensibilität ist keine Störung, es ist auch keine Schwäche oder eine psychische Erkrankung. Es ist einfach nur eine alte Gabe, die jetzt nur in dieses Modewort gepackt wurde, um hitzige Auseinandersetzungen darüber zu entfachen.

Hochsensibilität ist die Besonderheit der Reizverarbeitung – Menschen sind in ihrer Mitte und sind nach innen gerichtet und bekommen auf diese Weise eine andere sensitive Botschaft vom Herzen gesendet.

Die Schwelle, bei der ein Reiz aufgenommen wird, liegt niedriger. Ankommende Reize werden daher zwar nicht ungefiltert aufgenommen, jedoch gelangen viel mehr Reize hindurch, aus unterschiedlichen Frequenzen und Wahrnehmungsfeldern, sodass ein Karussell im Gehirn und eine Achterbahn der Gefühle im ganzen Körper stattfindet.

Hochsensible hören also beispielsweise nicht unbedingt „besser“, sondern „mehr“. Sie sind einfach barmherzig und hören mit den Sinnen, sehen mit den Sinnen, was wiederum die Herzstimme ist.

Die optischen Reize werden stärker wahrgenommen und ganz anders kombiniert, wie es bei anderen Menschen den Anschein hat. Wenn das Herz führt und die leise Stimme den Impuls dazu gibt, sich der gesteigerten Empathie hinzugeben und sie nicht abzulehnen, dann kann es im Allgemeinen zur Reizüberflutung kommen, da dann alle Eindrücke zusammenprallen und es zu einer Überforderung kommt.

Doch dies ist der Heilungsweg der hochsensiblen Wesen, die sich für diesen Weg entschieden haben.

Ich musste seit meiner Kindheit damit lernen umzugehen, und habe erst seit kurzem meinen Weg gefunden, mich selbst zu finden und alles zu akzeptieren, mich so zu lieben, wie ich bin und jetzt gestärkt auf meinen Heilungsweg, für den ich mich entschieden habe einfach weiter zu gehen.

„Sei doch nicht so sensibel!“

Hochsensibilität birgt ein großes Potenzial, denn in Rollen zu schlüpfen und andere Menschen gut verstehen zu können, sich sozusagen in sie hineinversetzen zu können, zu spüren, in welcher Stimmung das Wesen sich gerade befindet, noch bevor diese davon berichtet wird jede kleinste Veränderung an Mimik, Gestik, in der Stimme oder in der Umgebung sofort aufgespürt und innerlich verarbeitet.

Dies bringt aber auch jede Menge Spannungen mit sich, denn aus Rücksichtnahme und Liebe wird nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft und es kann nur die Halbwahrheit vermittelt werden. Hochsensible sind daher ständig in Ihrer Welt, um andere nicht zu verletzen mit ihrer Wahrnehmung und Sicht der Dinge.

Das lässt Gespräche zu einer großen Belastung werden, denn die Natur, ist es zu helfen und Liebe zu spenden, doch da wir selbst sehr verletzlich sind und immer auf der Suche nach dem Absoluten sind, ist es für den Hochsensiblen nicht möglich, andere zu verletzen und sich somit wieder selbst zu verletzen. So befinden sich diese Wesen immer in einem Teufelskreis.

Zum Schutz der Eigenenergie und des der Menschen in ihre Nähe sind sie ständig auf Rückzug, sind in Schauspielrollen oder müssen ständig zwei Welten hin und her pendeln, was zum frühen Erschöpfen führt.

Die zehn häufigsten Eigenschaften bei Hochsensibilität

  1. Starke Intuition und tiefe Gefühle
  2. Starke Emotionen  –  „Du bist aber dünnhäutig!“
  3. Selbstzweifel und Selbstvorwürfe  –  “Nimm Dir das doch nicht so zu Herzen!“
  4. Ausgeprägte Empfindlichkeit
  5. Abneigung gegenüber verletzenden Darstellungen wie z.B. Horror, Tod, Gewalt
  6. „Nah am Wasser gebaut“  –  „Stell Dich nicht so an!“
  7. Angst vor Kritik
  8. Detailverliebtheit
  9. Lieber Einzel- statt Team
  10. Isolation in ihrer Welt , eigene Regeln und Rücksichtnahme

Das war ein kleiner Einstieg in das breite Feld der Hochsensibilität.

Ich freue mich, in Kürze noch mehr Artikel für Euch zu schreiben. :)

Alles Liebe
Euer Medium Alefina