Wenn das geliebte Tier erkrankt, unwiderruflich

Erkrankt das geliebte Tier, unwiderruflich, bricht für die Meisten von uns die ganze Welt zusammen.

Unsere Gefühle und Emotionen fahren Achterbahn, wir versuchen es zu ignorieren, zu verstehen, wir suchen nach Hilfen und Möglichkeiten, wir verzweifeln, wir wollen es nicht wahrhaben, wir erstarren. Die Gefühle zerreißen uns von Innen, wem können wir uns anvertrauen? Wem können wir sagen wie schwer es uns fällt es zu akzeptieren? Wem können wir sagen wie viel Angst wir haben? Angst vor dem was kommt. Angst vor dem wie es sein wird und was sein wird und wem können wir sagen, dass wir Angst haben, Angst vor dem Danach?

Wir stehen der Tatsache hilflos und machtlos gegenüber.

Niemand gibt uns so ein gutes Gefühl, wie unser geliebtes Tier und jetzt soll es gehen? Nein, das kann, nein, das darf einfach nicht sein. Unserem Tier ist es egal ob wir den gesellschaftlichen Schönheitsidealen entsprechen, ob wir erfolgreich sind, ob wir gut gelaunt sind, ob wir auch mal was nicht so gut machen. Es ist ihm egal ob die Spülmaschine eingeräumt ist.
Unser Tier liebt uns so wie wir sind. Vor allem zeigt es uns seine Liebe und Zuneigung. Unser Tier hat den Anspruch nicht, dass wir perfekt sein müssen und vorzeigbar.

Die Tatsache das es erkrankt und wir gefühlt nichts tun können, um ihm zu helfen, außer dem normalen Gang zum Tierarzt und die Gabe von Medikamenten, wie z.B. Schmerzmittel, ist fast nicht auszuhalten und eine enorme emotionale Herausforderung.

In dieser Zeit ist es wichtig jemanden an seiner Seite zu wissen, der versteht, der nachvollziehen kann, der mitfühlt, der Halt und Trost gibt. Jemand der nicht erzählt, sei stark, reiß Dich zusammen, was sollen die anderen denken, wie wirkt es auf andere, wenn Du Dich so gehen lässt, es ist doch nur ein Tier usw.

Ja es ist ein Tier, ein Tier, das da ist, für uns. Ein Tier, das uns liebt und unsere Nähe sucht und genießt.
Wie viele Menschen trotz Partnerschaft, sind allein und fühlen sich vom Partner, der Partnerin, distanziert. Unser Tier distanziert sich nicht. Unser Tier widerspricht nicht. Unser Tier verletzt uns nicht.
Unser geliebtes Tier gibt uns Halt, Sicherheit, Anerkennung, Liebe und nimmt uns so wie wir sind an. Es meckert nicht rum. Es ist zufrieden mit dem was es bekommt, dass wir da sind und es versorgen, mit Zeit, Nahrung und Beschäftigung.

Nun fängt die Sicherheit an zu bröckeln. Der Boden wird stückweise unter unseren Füßen weggezogen. Was können wir tun, um nicht zu zerbrechen? Um für das geliebte Tier stark zu bleiben, um das eigene Leben nicht aus den Augen zu verlieren? Was können wir tun, um in dieser schweren Zeit gut für uns selbst zu sorgen?

Es ist enorm hilfreich die eigenen Gefühle und Emotionen bewusst zu fühlen, zu spüren und anzunehmen, zu erlauben, sie da sein zu lassen und nicht sie abzulehnen, zu ignorieren, sich abzulenken.
Jetzt ist die richtige Zeit zu sich selbst zurückzukommen, sich selbst wahrzunehmen, die Trauer, die Angst, die Hoffnungslosigkeit, die Verzweiflung, die Wut und alles andere was sich noch zeigt. Es geht auch nicht darum anderen diese Gefühle und Emotionen zu zeigen. Es geht darum diese Gefühle und Emotionen sich selbst einzugestehen.

Das Verblüffende daran ist, so aussichtslos die Gefühle und Emotionen erscheinen mögen, sie werden plötzlich leichter. Es wird freier, friedlicher, ruhiger und viel angenehmer.

Da wir mit unseren Tieren verbunden sind, profitieren sie enorm von dieser Wandlung in uns.

Wir können noch einiges mehr tun. Wer neugierig ist und mutig, kann sich mit den Symptomen des Tieres beschäftigen und diese als ein Spiegelbild für sich selbst betrachten, um in der Tiefe aufzuräumen, loszulassen, alles was nicht stimmig ist und belastet. Und da ist so viel was wir all die Jahre, Jahrzehnte, unterdrückt haben.

Und wenn sonst niemand für uns da ist, sind wir nicht allein. Denn jetzt sind wir da, endlich, sind wir für uns selbst da und nicht nur für andere. Endlich kann, endlich darf, die ganze Last in uns abfallen, das ganze Leid in uns heilen.

Und genau diese Heilung, bringt auch Heilung für unser geliebtes Tier.
Es gibt durchaus Möglichkeiten, dass es ihm trotz Diagnose wieder gut geht oder zumindest so geht, dass es nicht so arg leidet.
Und sollte es doch gehen, weil es einfach Zeit ist, zerbrechen wir nicht daran.

Natürlich ist es möglich zusätzlich neben der Tierarztbehandlung auch Feinstofflich, energetisch, auch aus der Ferne und oder telefonisch, dem Tier Erleichterung zu verschaffen. Und oder sich selbst auch zu stärken.

Wenn Du Dich angesprochen fühlst, begleite ich Dich und Dein Tier, sehr gerne in dieser schweren Zeit.

Selbstverständlich bin ich auch für Dich da und unterstütze Dich in der Entscheidungsfindung.
Vor lauter Gefühlen und Emotionen, kann es durchaus vorkommen, dass Entscheidungen nicht leicht fallen. Ich erarbeite mir Dir Wege, damit Du für Dich Entscheidungen treffen kannst, aus Deinem Herzen, Deinem Inneren heraus, nicht aus Deinem Verstand.
Entscheidungsfindung kann z.B. sein: Operation, ja oder nein? Welche Behandlung ist die Richtige für mein Tier? Erlösung, ja oder nein?

Die Trauer wird nicht weg sein, aber weniger. Die Angst wird sich hin und wieder zeigen, aber weniger. Musst Du eine Entscheidung treffen, wirst Du nicht daran zweifeln ob es richtig war. Deine Gefühle werden nicht weg sein! ABER sie werden leichter, angenehmer, es wird in Dir ruhiger und freier und Du kommst zu neuen Kräften und Dein Leben wird und bleibt Lebenswert. Du kannst es annehmen, dass es nun so ist. Du bekommst neue Sichtweisen und betrachtest die Situation aus der Vogelperspektive. Das Allerwichtigste, Du bekommst, Du schöpfst, neue Kraft, um weiter zu machen, für Dein Tier und vor allem für Dich.

Gerne zeige ich Dir wie. Du bist nicht allein.

Herzliche Grüße und Umarmung

Dein Coach SanjaS

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