Wochenzeitgeist KW 4.17

Diese Woche, war eine Woche, in der scheinbar langfristige Pläne, kurzfristige Vorhaben, wie Seifenblasen geplatzt sind !? Merkwürdige Eigendynamik, die hier ein Astrologe in der Sternenkonstellation bestimmt prima erklären könnte. Da ich aber anders arbeite, über die Energie-Ebene, komme ich ebenfalls auf diese einströmenden Einflüsse von außen. Hier hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass astrologische Einflüsse sowie mediale Einsichten gleiches Gewicht haben, lediglich anders erklärt werden. Ich hatte in der Vergangenheit mit einem Astrologen zusammen gearbeitet und wir hatten verblüffende Ähnlichkeiten in den Aussagen der Zeitfenster.
Da sind wir auch schon im Thema der 4. KW. Der gelebte Jetzt-Punkt und die Sichtweise auf Gegebenheiten. Aber auch wie leicht das Handeln sein kann, wenn wir es mal anders  betrachten können.

Dieses Gefühl hilflos irgendwelchen Situationen oder Einflüssen ausgeliefert zu sein, entspricht einer eigenen Anschauungsweise, die nicht immer die richtige und endgültige sein muss.

Ein Beispiel:

Die 4. KW war damit bestückt und zwar reichlich, dass alle Pläne, auch die gut vorbereiteten, einfach mal von heute auf morgen scheiterten. Ob es der Plan war, im Sommer nach Australien zu gehen oder auch für meine Tochter, ein heiß erwünschtes und von ihr sehr gut vorbereitetes Stipendium für ein Jahr in Amerika. Selbst kleinere Pläne waren in dieser Woche nicht möglich. Als hätte der Himmel mal eben alles menschlich Erwünschte negiert.

Also wurden die Pläne oder auch Kopfwünsche von mir und meiner Tochter, nach einem authentischen Ärger, einfach mal in eine Na-und-Ecke gestellt. Wir beide waren wieder im lachenden Alltag angekommen. Die Bemerkung von uns “es ist offensichtlich, dass das alles nicht sein soll” und sich mit den Gegebenheiten abzufinden, war der für uns richtige Weg.

Demzufolge wurde ersichtlich, dass “Vertrauen” in das, was geschieht, sehr wichtig war und ist.
Die Wahl zu haben, tagelang zu hadern oder sich auch nächtelang im Bett zu wälzen, war möglich oder auch nach einem authentischen kurzen Ärger, sich wieder in der Ausgeglichenheit der Mitte, wieder zu finden. Die Wahl hatten wir beide und haben uns für die Mitte entschieden.
Für mich war klar, nein es soll nicht sein, hier gibt es einen höheren Sinn. Dann schauen wir mal was noch so kommt! Ich sag mal, die Situation aussitzen, dazu.  Und siehe da, es kamen direkt danach andere Lösungen einher, die wir vorher so gar nicht gesehen hatten.
Praktisch bedeutete das, dass statt dem Stipendium, die amerikanische Verwandschaft für meine Tochter herhalten soll, inklusive als Glücksbringer, der Vater. Der einmal über seine eigenen Pläne für unsere Tochter, die Tochterpläne in den Vordergrund stellen sollte, heißt über seinen eigenen Schatten zu bringen, um ihr das zu ermöglichen, wovon sie träumt.
Da das Liebe ist!!! Aha… der Himmel spielt mit und er baut die Situationen so auf, dass alle Beteiligten, die etwas mit dem Thema zu tun haben,  etwas lernen können.

Die persönlichen Lebensereignisse und Umsetzungen sollen dem Allgemeinwohl auch dienen. Das vernetzte Allgemeinwohl im Himmel sowohl auf Erden, heisst immer, Training der “Liebe”. Denn Liebe bringt uns dem Himmel näher und da wollen wir ja schließlich alle hin, oder ?! Also müssen die Beteiligten auch her, um die es in unserem Leben geht, wenn wir unsere Lebenspläne schmieden, die ursprünglich nur für uns gedacht waren.
Zum Wohle aller, dann klappt das auch mit unseren eigenen Plänen oder wir bekommen eine Alternative geschenkt, falls unser Gegenüber so gar nicht will oder kann.
Das eigene betrachten meines Lebens, dass sich unendlich allein anfühlen kann, selbst wenn wir in einer Gruppe oder Familie sind, ist immer getragene Vernetzung.

Ebenso ein Praktikumsplatz für meine Tochter gestaltete sich schwierig, obwohl wir eine Zusage hatten, begann sie den Platz nicht, durch eine Herzerkrankung des Arbeitgebers, wobei wir noch nicht wissen, warum er so plötzlich am Herz (Liebe) erkrankt ist. Auch dies wird sich lösen, wer den Himmel kennt …… :)

Wie können wir durch das Labyrinth der Gegebenheiten, ob gut oder schlecht, entspannt und ohne Ärger oder Druck hindurch?

Durch den Jetzt-Punkt!

Die Vergangenheit hat sich gelöst, da mussten viele durch, auch alte Freundschaften oder Bekannte sind eigene Wege gegangen. Sei es, dass sie es wollten oder wir losgelassen haben.

Die Zukunft ist mehr als fraglich und im Grunde haben wir nicht mehr die Sicherheit unserer geplanten Zukunft, wie früher. Auch hier ist vielleicht bei näherer Betrachtung die langfristige Planung einer kurzen gewichten. Was bleibt = der Jetzt-Punkt!

Ein weiteres Beispiel:

Stellen Sie sich vor, sie sind an einer Wegkreuzung. Wollen nur das Beste für sich und alle Beteiligten, haben aber einen Wunsch des positiven Ausgangs, was wiederum sehr natürlich ist. Obwohl Sie auf Ihr inneres Gefühl gehört haben und den vermeintlich besseren Weg beschritten haben, kommen Sie in ein riesiges Desaster. Sie fragen sich ernsthaft, warum Sie, obwohl Sie doch den vermeintlich richtigen Weg eingeschlagen haben, in diese Schwierigkeiten geraten sind. Der Tumult zeigt Ihnen auf, dass Sie, bevor Sie Ihr Ziel erreichen können, durch diesen schwarzen Tunnel müssen. Hier kann man noch einiges lernen, über sich und die Anderen.

Doch plötzlich zeigt sich ein Ende des Tunnels, Sie sehen ein Licht (Lösung) und Sie sind zufrieden, zwar auf Umwegen und zeitversetzt. Sie sind den richtigen Weg gegangen, nur unter anderen Umständen, als Sie sich vorgestellt hatten. Und Sie konnten sehr viel daraus mitnehmen für sich selbst und den Blick auf die Beteiligten.
Sie haben immer die Wahl, zuerst zu hadern oder einfach vertrauensvoll die Schwierigkeiten auszusitzen, denn am Ende des Wegs zeigt sich die richtige Lösung immer auf.
Hier kann man nur sagen, verstärken Sie vertrauensvoll dem Jetzt-Punkt, auch wenn er sich manchmal anders gestaltet als Sie es sich vorgestellt haben und achten Sie auf den Silberschweif, der immer vorbeikommen wird und Sie aus unsäglichen Situationen befreit.
Üben Sie sich in Flexibilität und Geduld, denn wenn alle Beteiligten soweit sind, ergeben sich immer Lösungen!

Wenn es jetzt also keine Vergangenheit mehr gibt, da aufgearbeitet und keine Zukunft, da sie dem Jetzt weicht, was bleibt?

Den Moment genießen, aus dem Moment erscheint die Entscheidung aus der nahen Zukunft. Deutlicher denn je. Dann intuitiv handeln, wenn es im Radius des Jetzt-Punktes erscheint. Man kann sich zeitlich den Jetzt-Punkt so vorstellen, das Ich ist der Punkt und darum ein Kreis mit einem Radius von vielleicht einer Woche. Füllen wir diesen Zeitrahmen mit der intuitiven Bejahung und gehen gelassen durch alle Erfahrung, sind wir um einiges erfüllter und reicher.
Wir sind dann in der absoluten Wahrnehmung und Lebenserfahrung.
Wenn wir versuchen nicht mehr so weit vorauszuplanen, sondern jetzt aktuell die Geschehnisse beobachten und durchleben, die guten wie die schlechten, kommt zur geeigneten Zeit alles Gute an Lösungen zu uns.

Sicher dürfen wir uns authentisch fühlen, wie Freude, Ärger, Wut, Glück, ja es ist ja alles richtig, denn es gehört zu uns! Aber bleiben wir nicht in der Gedanken-Matrix hängen, machen wir uns nichts vor, es kommt so oder so, wie es kommen soll und es wird genau das Richtige für uns und alle Beteiligten sein. Ob wir es verstehen oder nicht, ob wir es gut finden oder nicht. Manches ist nicht geeignet, um intensiv und gut leben zu können, und bewahrt uns hier und da vor allzu viel Leid, auch wenn es erst mal anders ausschaut. Und Leid kennen einige mehr als genug!

Diese neue Plattform des Jetzt-Punktes ist sehr kreativ. Wir schaffen neue Räume für neue Möglichkeiten, selbst wenn Altes dafür gehen muss. Es entstehen neue Tätigkeitsfelder, aus denen heraus wieder neue Möglichkeiten geschöpft werden können. Hier sind unsere kreativen Möglichkeiten in der Entfaltung, die uns auf dem Weg der inneren Zufriedenheit und Glück führen können. Manchmal frage ich mich schon, ob sich die Menschen wirklich kennen, ihre Neigungen, inne ruhenden Fähigkeiten, ihr wahres Potential. Ich stelle immer wieder fest, das Leben hat jeden einzelnen so im Griff durch die Zeit, dass sich wenige wirklich kennen können. Schade, aber genau das ändert sich jetzt bereits durch den Jetzt-Punkt.
Vielleicht wird es ein ganz anderer Weg, als der bisher beschrittene. Warum nicht! Wir haben dieses Leben jetzt für kreative Entfaltung unserer Ressourcen, Vorlieben und Möglichkeiten, nutzen wir sie einfach. Flexibilität für den Wandel natürlich vorausgesetzt.

Etwas Poesie:

Glaub dem Herzen, gib ihm Mut,
dann steht die Verbindung, die uns allen gut tut?

Hast Du Herz und Liebe bei Dir, gib sie weiter,
das rat ich Dir.

Verbinden sich diese Kräfte nun, erhöht sich die liebende Kraft,
in allem was wir tun.

Sind wir vereint in dieser Energie,
helfen wir dem Anderen und uns, wie noch nie.

Sieht der Mensch des Denkens uns?
Sind wir schon längst in der Wahrheit,
auf einer anderen Ebene, unter uns!

Dort heisst es erkenne, sehe und spüre es klar,
was immer wirklich “Ist” und die Wahrheit war.

Fühl Dich lebendig in all dieser Kraft,
schau dass Dir der Himmel die Hilfe gibt,
die Du bereits hast.

Es war immer da, wird sein und ist auch Jetzt,
die Hilfe von oben, wird Dir und dem Andern,
immer gerecht.

Ist das Ziel Aller die Einheit im Himmel,
gibt es Dir den Weg frei und befreit
Dich vom menschlichen Schimmel.

In diesem Sinne des Weges im Jetzt

Karina Acrita

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