Wochenzeitgeist KW 5.17

Sich innerlich lebendig fühlen (wollen) im eigenen Facettenreichtum und äußerlich angepasst verhalten, wie passt das zusammen?

Kompatibel mit den äußeren Forderungen und Gegebenheiten zu sein, gelebt mit der inneren und äußeren Freiheit, wie soll man das vereinbaren können?

Ist es eine Wahl? Wenn ich ehrlich und authentisch im Innen und Außen sein will?

Ich glaube, dass gerade lebendige Menschen, die sich, ich nutze mal das Wort “unberechenbar”, also frei und damit nicht angepasst verhalten, sich gesellschaftlich isoliert und einsam fühlen oder das Glück zu haben, Gleichgesinnte zu finden.
Man könnte sich schon mal philosophisch fragen: “Bin ich jetzt lebendig oder angepasst?”.

Das Leben ist immer im Wechsel und Wandel, wir können es an der Natur sehen, wir sind natürliche Wesen! Ebenso ist der Fluss der Energie, das auch Physiker bestätigen können, immer im Wandel und nie konstant und starr! Warum müssen wir uns vorgegeben, auch konstant und starr verhalten, um kompatibel mit Allem und Jedem zu sein. Verbiegen wir hier nicht unsere Natur?! Sind wir nicht auch Energie, wenn auch dichter?!

Das Leben zeigt uns vor, in der Natur, den natürlichen Gesetzen, es kommt und geht, der Wandel, ein immer währender Wechsel. Wir können es bereits in der Natur betrachten, die natürlichen Anschauungsmittel sind immer vor unserer Nase! Wir sind auch natürlicher Natur!

Anpassung heisst in der Gesellschaft, den Einzelnen unter den Hut zu bekommen, in die lenkbare Masse zu integrieren und überschaubar, sein individuell sehr natürlich lebendiges Wesen zu Gunsten einzelner Leitkühe zu opfern. Wäre ich jetzt sarkastisch müsste ich fragen: “Wie sehr lieben wir unsere Leitkühe, um uns selbst zu opfern?!”

Wir sind wie ein unberechenbares, freies Raubtier zu zähmen, das man in einem Käfig ohne sichtbare Gitter hält, um seine natürlichen Triebe, seine Lebendigkeit einzusperren.
Sind wir wirklich so gefährlich, würde man uns frei lassen? Nein, wären wir wirklich “Liebe”, die wir im Grundwesen bereits sind ?

Kann ich dieses unberechenbare Wesen nur weil ich es unterwerfen will, wie einen wilden Tiger, das lediglich seinen Lebensgesetzen folgt, bändigen, wenn ich es in den Käfig sperre?
Schütze ich den Tiger vor der aufgebrachten Masse oder die Masse vor einem aufgebrachten Tiger, der seiner Freiheit beraubt wurde?!

Vielleicht kann ich dem Wesen nicht erklären, dass es zu unberechenbar für den Rest der Welt ist und sich einfach nicht freiwillig anpassen will.
So etwas wildes, unberechenbares ist eine Gefahr für die Allgemeinheit. Deshalb sind die Menschen also alle so angepasst!
Damit sie keine Gefahr für die Allgemeinheit werden oder doch eher aus Gründen der Macht und Kontrolle Einzelner, die es so möchten?!

Sind wir eingesperrt, unfrei und fühlen uns damit nicht lebendig, in einem System, das vor dem Einzelnen Angst hat, wie einem natürlichen Wesen, dem Tiger?!
Der natürliche Lauf unserer Lebendigkeit wird hier aber unterbrochen.

Wenn ich mich also freiwillig anpasse, werde ich nicht weg- oder ausgesperrt. Ich halte mich entsprechend innerhalb der unsichtbaren Gitter auf, die die Gesetze verkörpern.
Warum stellt sich jetzt die Frage, können sich gut verhaltende Menschen nicht frei bewegen? Jetzt gibt es vielleicht Einzelne, die bestimmt behaupten, das ist alles nicht so!?
Wer mal einen Schritt zu weit geht, also Grenzweitung in unserem System versucht, kann ein Lied davon singen, wie fast unmöglich es ist, frei zu leben.

Minutiös werden Gesetze so angewandt, dass man so oder so in eine Gruppe mit Pflichten aber ohne Rechte gehört. Nur hier und da findet man kleine Nischen, die man scheinbar vergessen hat oder es ist unmöglich alles zu kontrollieren für den Menschen. In den Nischen  kann man ansetzen und weiten, was die Gesetzgebung einem noch möglich macht.
Das kann auch in der Gesellschaft versucht werden, in der Gruppe, in der Zweiterbeziehung, etc… wenn man nie die Grenzen überwindet, wird man auch nie wissen, was außerhalb des vorgegebenen Lebens passiert. Für uns Hellseher oder Medium steht eine höhere Intelligenz mit anderem Blickwinkel zur Verfügung. Auch wir mussten Grenzen des einfachen Denkens überwinden lernen.
Es gibt immer Nischen für die Möglichkeit des Wandels, man kann sie finden, wenn man sich denn auf den Weg macht und sie sucht.

Wenn lebendig, innerlich sowie äußerlich frei, eben mit Unberechenbarkeit und nicht kompatibel mit der Gesellschaft zu sein, gleich gesetzt wird (Außenseiter), möchte ich die wichtigste Komponente dazu nehmen!

Der Mensch ist in der Quintessenz in sich “Liebe” und zwar alles und jeder. Es gibt keine aber auch keine Existenz, auch außerirdische, die in der Basis nicht nicht durch Liebe getragen wäre. Was wir darauf gebaut haben ist pure Ablenkung von der Basis 🙂

Verschüttet unter dem erlernten Handeln und der Erwartungen (eigene und der anderen) überschattet uns der Lebensschleier “Denker”. Der in sich hochgradig zu manipulieren ist und diese gefangenen Gesellschaften auf der Erde möglich macht. Aber nicht unser Herz!!
Die Liebe in uns ist die wahre Quintessenz des Weges und jede einzelne Kreatur hat diese Liebe inne, der Tiger, aber auch wir Menschen. Sind wir in unserer Basis würde alles sehr leicht sein!

Wir sprechen hier bitte nicht von unserer Liebe=Denker=Version: Ich nutze – weil ich dich brauche – und damit Liebe ich Dich!
Also das antrainierte Kopfwesen der vermeintlichen Liebe von Menschen in einer Welt, die aus Manipulation, Kontrollmechanismen und Machthierarchien besteht.
Mal ehrlich, frei sein ist anders…. im anderen Fall leide ich!

Wenn wir wirklich lieben, von Herzen sind wir nicht nur innen frei, wir können auch außen frei sein, ohne dem Anderen zu schaden!

Sich lebendig fühlen, also täglich auch anders, so wie wir uns eben jetzt fühlen, dann wäre es richtig.  Damit das Miteinander auf einer guten, gesunden und menschenfreundlichen Achtung basiert, brauchen wir die wahre Liebe unserer Seele/Basis und die gelebte Freiheit.

Dann könnten wir auch ohne Hierarchien, Machthabern, Herdentreibern, gut, ehrlich und vor allem auch, authentisch, miteinander umgehen.
Ob wir in der Lage sind mit unserer gelernten Kopfliebe miteinander fair umzugehen, das  ist fraglich? In unserem Kopf herrschen andere Gesetze als in unserem Herzen und unserer wahren Natur.
Heute werden die lieblosen (aus welchem Grund auch immer) in ein sichtbares Gefängnis gesteckt und somit von dem Rest der Menschen – Gefängnis ohne Gitter – somit doppelt eingesperrt. Die Menschen frei lassen, durch Vorgabe von Menschen die lieben können, und die, die es nicht schaffen statt wegsperren, zu Buddha schicken :=)) Der hat damals schon Mörder bekehrt! Wir haben auch Buddhas, es will nur keiner Wissen in unserer industrialisierten Gesellschaft…

Finden wir die Liebe in uns, sind wir authentisch mit uns und gut sowie verständnisvoll mit den Anderen. Dann bräuchten wir letztendlich keine oberen Heerscharen mehr, die uns gerne nutzen, um ihre Position, Machthunger und vor allem Geldbeutel, zu stärken. In der Geschichte hat menschliche Führung, vor allem lieblos, immer zum Desaster geführt. Wann lernen wir aus unserer Geschichte ?
Schon sehr eigennützig sind viele Führer manchmal, eben Kopfanalysten, Ich nutze Euch- ich brauche Euch – ich liebe Euch doch, ja, ja… Ich suche unter unserer politischen Führung oft die Herzmenschen und kann sie kaum finden!
Selbst wenn ich jemanden finde, ist er oft der Feind der restlichen Parteimitglieder und hat es beileibe nicht leicht!

Deshalb sind wir im allgemeinen angepasster Natur und von oben dirigiert, gelenkt und niemals wirklich frei. Wir können nicht lebendig sein oder uns fühlen, dazu bräuchten wir die Freiheit uns auszudrücken, zu leben oder nur zu sein. Dafür haben wir mehr Regeln und Gesetze bis in das kleinste Detail. Und wehe wir halten uns nicht daran!!!
Als Gegenpol erhalten wir Gemütlichkeit, Luxus, brauchen keine Verantwortung mehr zu tragen weder für uns, noch sonst wie… es ist ja alles geregelt. Noch nicht mal mehr um die Natur brauchen wir uns mehr zu kümmern, es gibt ja alles im Supermarkt.

“Wir sind aber unserer Natur weiter weg als wir glauben!”

Also leben wir in keiner wirklichen inneren und äußeren Freiheit, es sei denn wir schaffen es, den Weg zur wahren Liebe in uns zu finden und damit als Stabilisator, endgültig frei zu werden, auch im außen. Um so mehr wir diesen Weg gehen, werden wir sehen, wie stark wir gelenkt und beherrscht sind, auch wie groß der Widerstand gegen unsere Freiheit ist.

Wir können uns in diesem System Nischen suchen, die uns noch überlassen wurden, das geht und diese konsequent weiten nach Möglichkeiten. Der Mensch oder das System wird niemals vollends und alles beherrschen können, das geht nicht! Je mehr Menschen dies tun und den anderen helfen oder sie informieren, desto größer könnten die gefundenen Lücken des Machbaren werden, und Weitung für Alle voran treiben.

Der Sinnspruch “ich nutze – weil ich Dich brauche – da ich Dich Liebe…” ist hier auf der Erde weit verbreitet und hat sich alternativ zur tiefen inneren, seelisch und geistig verbundenen Liebe etabliert. Im Grunde eine Kopfliebe, daraus besteht alles. Aber es hat oft den Preis der eigenen Freiheit.

Wenn ich Freiheit definieren darf, dann ist Freiheit lebendig. Ich bin, verhalte und fühle mich täglich anders. Manchmal sage ich auch, wir sterben abends, wenn wir in das Bett gehen und wenn wir morgens aufstehen, werden wir neu geboren.
Wie sollen Massen bewegt werden können, in der sich jedes Individuum lebendig fühlt, das versucht man zu verhindern. Aber warum sind wir hier auf der Erde?!

Aus diesem angepassten Muster treten gerade viele aus. Das Leben wird ausgemistet, hinterfragt, vieles losgelassen, die liebende Ich-Bezogenheit ausgebaut.
Angepasstheit verfliegt so, um so mehr erfolgen jetzt aber die Kontrollen und Machtspiele der Machthaber. Ob es Meinungsfreiheit ist, anders Denkende oder einfach Aussteiger.
Viele suchen sich Nischen, um aus dieser Massenlenkung zu entfliehen. Es ist real, auch wenn viele es nicht sehen wollen. Diese Menschen fühlen sich immer lebendiger, freier, selbstbestimmter und riskieren etwas. Das innere Gefühl gibt die Richtung vor.

Manche stehen im Prozess und haben das Gefühl sich isoliert zu fühlen, nicht mehr kompatibel mit der Menge, Masse, Familie, den Kindern zu sein.
Das ist nicht falsch sich so zu fühlen, es ist der richtige Weg der Entwicklung, die sich aus der Angepasstheit der Menge befreien wollen, um nicht mehr gelenkt werden zu können.

Dieser Weg der Befreiung ist nicht immer leicht, da man sich noch vielen Angepassten gegenüber sieht. Aber es lohnt sich trotzdem. Die Hürden sind zu nehmen. Vielleicht möchte man sich noch nicht vollends vom Massengut trennen und gleichzeitig fühlt man in sich schon diese enorme Freiheit, Weite und vor allem die wahre Liebe. Manchmal ein Spagat.

Dafür waren spirituelle Beratungen immer gut, die im Grunde die Eigenreflektion über eine höhere Ebene widerspiegeln. Die Betrachtung aus einer anderen, ja vielleicht auch weiteren Ebene, zu betrachten. Wie lebe ich, wie erwarte ich, wie ist das mit den Anderen um mich herum. Dafür sind diese Portale, wie auch Vistano da, um einfach mal eine andere Blickrichtung aus einer übergeordneten Wahrnehmung zu erfahren. Vielleicht gefällt es uns nicht immer, was wir sehen. Vielleicht ist auch im Richtungswechsel wichtig, loszulassen, Meinungen zu ändern, Konflikte in einem anderen Kontext auszutragen als bisher, aber es hilft.

Ich wünsche mir für diese Menschen, die sich in den Phasen: Depression, Hochsensibel, ADS, ADHS befinden, eine neue Sichtweise für sich selbst. Vielleicht sind es keine Krankheiten sondern Erscheinungsformen vom Ausdruck der Seele, ein “nicht kompatibel mehr” mit diesen gesellschaftlichen Grundprinzipien der Anpassung, aufzeigen. Vielleicht steht in allem der Wunsch nach mehr Lebendigkeit, Unangepasstheit, Weitung aus einem Herdenzwang in eine eigene Freiheit und das Ausleben der eigenen Wahrnehmungen.
Wenn ich das alles nicht darf, dann ziehe mich zurück oder wehre mich gegen den äußeren Druck!

“Gerne wünsche ich mir von Ihnen mal einen anderen Blick auf das, was wir Krankheiten nennen, als ein Ausdruck seelischer Hilflosigkeit. Vielleicht ist es nicht jedem Einzelnen klar, dass er einfach gewisse Entwicklungen, Gaben und Wahrnehmungen hat, die mit dem Einheitsbrei hier, der von oben nach belieben gelenkt wird, nicht mehr kompatibel ist. Gerne wünsche ich mir, dass Sie vielleicht nur mal schauen, ob Sie einfach nur besonders sind und nicht als anders betrachtet werden müssen und somit nicht in das Kollektiv passen, das gerne problemlos gelenkt wird.”

Ich sage nur, der Facettenreichtum eines einzelnen Menschen ist so unüberschaubar und einzigartig, dass er nicht mehr beherrschbar wäre.
Nur die Richtung des Weges der einzelnen Menschen, der “wahre Liebe” heißt, lässt die menschliche Kreatur frei, weit und liebevoll mit Anderen und sich selbst, wahrhaftig sein.” Ob wir die wahre Liebe in anderen Menschen finden kommt darauf an, ob der Mensch selbst schon in sich selbst die Liebe gefunden hat!

Wenn Sie noch Fragen haben, ich bin gerne für Sie da!

Karina Acrita

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