Das innere Chaos und was nun?

Nach dem Ab-oder Auflösen alter Dinge, stürzen wir nicht selten in einen völligen Unruhezustand. Nichts ist wie es sein sollte. Gefühle von Unruhe, Ängstlichkeit, Orientierungslosigkeit oder Mutlosigkeit stellen sich ein. Das ist völlig normal und in Ordnung.

Stellt Euch vor, Ihr beschließt Euren Wohnzimmerschrank zu entrümpeln. Eine große Anbauschrankwand über die ganze Länge des Wohnzimmers und noch um die Ecke und, natürlich, selbstredend bis zur Decke hoch. Und voll! Omas Geschirr, alte Bilder, Tischdecken, Bücher, Fotos, nie beantwortet Briefe, alte Spiele, Handarbeitskram und und und……Ihr könnt es Euch vorstellen.

Also erst mal alles raus, anschauen, entscheiden was bleibt und was nicht. Schrank auswischen. Erstmal alles klar? Oh nein. Schaut Euch um im Wohnzimmer. Jede freie Fläche ist belegt mit Schrankinhalt. Der Schrank selber prunkt in seiner Schönheit. Ausgeräumt und sauber gewischt. Bereit eingeräumt zu werden.

Es ist der Lauf des Lebens, dass sich Euer inneres Ich sich, gelegentlich, in diesem Zustand befindet. Aufgeräumt, saubergemacht, alles was wieder einen Platz finden soll, muss sich dort einfinden. Natürlich ist das ein beunruhigender und nicht wenig anstrengender Zustand.

Wie kannst Du Dir selbst helfen?

Zunächst verdeutliche Dir Deine Ziele. Du hast etwas Belastendes bearbeitet und losgelassen. Was soll an dessen Stelle? Welches Gefühl? Welche Erfahrung? Welche Ziele? Fülle die leeren Stellen mit Deinen Gedanken, Deinen Wünschen. Immer wieder. Fokussiere Dich auf Deine Wünsche.

Bedenke dabei, es geht um Deine Angelegenheiten. Nicht um Andere. Nur Du kannst Dinge für Dich verändern. Wenn Du Deine Einstellung änderst, ändern sich Deine Gedanken. Mit Deinen Gedanken verändert sich Dein Tun. Das hat Auswirkungen auf Deine Umwelt. Sie werden reagieren auf Dein verändertes Verhalten.

Dankbarkeit. Wofür wirst Du Dich fragen. Für alles. Für jede Erfahrung die du machst. Für alle Dinge die Dich zu dem Menschen gemacht haben, der Du bist.

Beginne jeden Morgen damit, Dir zu vergegenwärtigen wofür Du gerade jetzt in diesem Moment dankbar sein kannst.

Dankbar sein dafür, dass ich die Person bin die ich bin? Ja selbstverständlich. In einer Zeit, die sich unserer Erinnerung entzieht, haben wir uns entschlossen, die zu sein die wir heute sind. Wir sind genau ganz richtig in unserer Form und an unserem Platz.

Sei dankbar für das innere Chaos. Es ist Dein Helfer dabei eine neue Ordnung in Dir zu schaffen.

Mitakuye Oyasin

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