Meditation- Hilfe aus der Ruhe

Diese Fragen höre ich häufig: Meditieren, ja was ist das überhaupt? Wie meditiert man denn? Kann ich meditieren lernen? Meditieren, ich kann das nicht!

Hier ein kleiner Leitfaden zur Meditation

Es gibt viele Arten der Meditation. Je nach Befinden kann es sein, dass Du wechselst. Egal was, wähle immer die Vorgehensweise, die Dir gerade guttut.

Es gibt geführte Meditationen, bei denen wird gesprochen. Ob vorgelesen oder frei, ist unerheblich. Diese Meditationen können ein bestimmtes Thema transportieren, ein Einstieg in eine Gruppenarbeit sein oder Dir helfen, Deinen Alltag loszulassen.

Dann gibt es Meditationen, die von Musik geführt werden. Allerdings sollte auch hier ein Einstieg und Ausgang gesprochen werden.

Für Könner sind die Gehmeditationen. Diese werden häufig im Zusammenhang mit Yoga angeboten. In dieser Form gibt es einen Wechsel von gehen und sitzen.

Meditationen in der Stille

Du meditierst für Dich alleine. Und diese Form beschreibe ich Dir jetzt. Es gibt nur wenige Dinge zu beachten:

Suche Dir einen Platz, an dem Du dich wohlfühlst. Sicher und geborgen. Du kannst liegen oder auch sitzen. Möchtest Du im Sitzen meditieren, lehne Dich für den Anfang an. Beachte, dass Dein Rücken angelehnt ist, und Deine Füße ganz auf dem Boden stehen. Deine Hände liegen locker mit geöffneten Handflächen auf Deinen Oberschenkeln. Zu Anfang kann es hilfreich sein, wenn Du Dir einen Wecker stellst. Fange mit 5 Minuten an. Bist Du geübter, steigere die Zeit. Atme immer durch die Nase ein und durch Deinen Mund wieder aus. Achte darauf länger auszuatmen, als einzuatmen. Sonst wird Dir schwindelig.

  • Schließe Deine Augen.
  • Nimm ein paar tiefe Atemzüge.
  • Atme durch Deine Nase bis tief in Deinen Bauch hinein Atme lange und langsam durch Deinen Mund wieder aus.
  • Finde Deinen Rhythmus.
  • Lasse die Geräusche des Alltags in den Hintergrund treten. Konzentriere Dich ausschließlich auf Deinen Atem.
  • Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen …

Natürlich melden sich jetzt alle möglichen Gedanken und Impulse bei Dir. Betrachte diese wie Wolken. Sieh sie an, und lasse sie dann weiter ziehen. Jetzt ist nur Zeit für Deinen Atem. Und für Dich. Nimm alles wahr was sich zeigt, betrachte es, und schicke es weiter. Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen.

Wenn Dein Wecker klingelt, nimm dir noch einen Moment um in den Alltag zurück zu kehren. Strecke Deine Arme und Beine, nimm noch ein paar tiefe Atemzüge und öffne Deine Augen.

Willkommen zurück!

Jetzt kannst Du erfrischt und gestärkt in Deinen Alltag gehen.

Mitakuye Oyasin

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