Hellsehen & Wahrsagen


Hellsehen & Wahrsagen hat eine lange Geschichte. Es beschreibt ist die Fähigkeit, die Zukunft mittels verschiedener Hilfsmittel oder auch, ohne Hilfsmittel vorauszusagen. Hilfsmittel für Hellsehen und Hilfsmittel für Wahrsagen werden dabei unterschieden. Hellsehen oder Wahrsagen wird oft als Überbegriff für Hellsehen, Hellhören, Hellfuehlen und Hellwissen verwendet. Das Wahrsagen kann man in zwei verschiedene Ereignistypen unterteilen: einmal in Bezug auf nicht beeinflussbare Ereignisse. Hier zieht man die Astrologie, das Handlesen oder das Channeln zurate. Dann gibt es noch die beeinflussbaren Ereignisse, welche die Wahrsagerin selbst auslöst. Das Kartenlegen ist die am häufigsten verwendete Methode. Daneben sind das Werfen von Runen oder Knochen und das Pendeln weitere beliebte Mittel beim Online Hellsehen & Wahrsagen. Wie funktioniert Hellsehen & Wahrsagen? Wie nutzt man Hellsehen & Wahrsagen?

Hellsehen & Wahrsagen TV-Beratung


In unserer Mediathek findest Du Ausschnitte aus Sendungen mit TV Beratung durch Hellsehen & Wahrsagen. Die Videos sind redaktionell aufbereitet und mit zusätzlichen Informationen, Expertenbeiträgen und Meinungsumfragen versehen. Die geführten Gespräche sind kurz gehalten, um Dir einen grundsätzlichen Eindruck der Telefonberatung durch Hellseher & Wahrsager zu verschaffen.

Hellsehen & Wahrsagen Online Beratung


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Wie funktioniert Hellsehen & Wahrsagen?


  • Hellsehen & Wahrsagen wirkt auf verschiedenen Sinnesebenen. So gibt es das mediale Fühlen, dass die meisten unter dem Titel „Bauchgefühl“ kennen.
  • Dann gibt es das Hellwissen, man weiß etwas einfach ohne zuvor groß darüber nachgedacht zu haben. Es ist wie eine Intuition zu sehen.
  • Das Hellhören ist ein innerlich manifestierter Ton, den Du über den Sinnesbereich Deiner Ohren empfangen kannst.
  • Das mediale Sehen, auch das „Dritte Auge“ genannt, lässt dich in zwei Bereiche aufteilen: das Aurasehen und das Erscheinen von visuellen Eindrücken/ Bildern vor Deinem inneren Auge.

Diese Fähigkeiten hat grundlegend jeder Mensch. Um Zugang zu ihnen zu erhalten, und Vertrauen in sich und seine Kräfte zu erhalten, gibt es verschiedene Optionen. Viele Übungen, bei denen Du lernen kannst, Dich gezielt zu fokussieren helfen dabei. Meditation ist dabei ein gutes Werkzeug. Du kannst die Mediation nutzen, um Leitsätze oder Mantren zu empfangen, die Dir oder anderen Personen als Wegweiser nützlich sein können.

Wie nutzt man Hellsehen & Wahrsagen?


Mittels Hellsehen & Wahrsagen kann man sich in seinen eigenen Entscheidungen bestärken lassen, um die eigene Zukunft sicherer und selbstbewusster gestalten zu können. Es ist eine sehr gute Methode für Menschen, die gerne Wegweisern folgen um ihren eigenen Lebensweg zielsicherer beschreiten zu können. Wenn Du weißt, was Dich erwartet, kannst Du besser auf zukünftige Ereignisse reagieren. Es geht nicht darum, dass Dir Deine Zukunft zu 100 Prozent vorausgesagt wird. Vielmehr kommt es darauf an, wie die empfangenen Botschaften für Dich zu interpretieren sind und wie Du Dich an Ihnen orientieren kannst.

Geschichte und Abgrenzung: Hellsehen & Wahrsagen


Das Leben bietet viele tägliche Herausforderungen. Doch was steckt dahinter und wo geht es hin? Vor allem bei größeren Aufgaben oder Entscheidungen haben sich Menschen schon immer diese Fragen gestellt. Seit jeher hatten sie das Bedürfnis, mehr zu erfahren. Denn das Gespür dafür, dass es hinter der sichtbaren Realität noch mehr gibt, war stets Begleiter der Menschheit. Genauso wie die Ahnung, dass hier Kräfte am Werk sind, über die man etwas erfahren, die man sogar beeinflussen kann.

Daher hatten Schamanen, Druiden, Priester, Hexen und Wahrsager immer schon einen wichtigen Stellenwert. Sie waren es, an die man sich mit seinen Fragen wenden konnte. Durch die diversen Zeiten hindurch und in den vielfältigen Gesellschaften waren die Bezeichnungen dieser sogenannten Seher und Seherinnen zwar unterschiedlich und deren Aufgaben nicht immer gleich. Trotzdem waren sie alle bemüht, etwas über das Leben und dessen Mechanismen herauszufinden. Manche beschäftigten sich mehr mit Ursachenforschung und dem Ergründen von Zusammenhängen, denn daraus ließ, und lässt sich oft ableiten, wie man aktuell verfahren soll. Andere richteten Ihr Hauptaugenmerk auf zukünftige Ereignisse.

Manche dieser meist hochgestellten Menschen waren zusätzlich Heiler oder traten mit den Ahnen in Kontakt. Andere galten als einfach als weise Frauen oder Männer und wussten viel über das Leben, den Tod und die Dinge dazwischen und darüber. Wieder andere, vor allem in neueren Zeiten beschränkten sich rein auf die Kunst des Hellsehen & Wahrsagen.

Wie dieser Name schon verrät, geht es hier nicht um reine Zukunftsprognostik. Sondern vielmehr darum, etwas Wahres zu sagen, die Dinge beim Namen zu nennen und vor allem auch das, was diesen zugrunde liegt. Was sie erschaffen hat und wo die Reise hinführen kann. Ursache und Wirkung! Moderne Psychologie kann dieses ebenfalls leisten, natürlich ohne den Aspekt der Zukunftsprognose. Wahrsager haben schon immer versucht, Zusammenhänge zu erkennen und daraus den Verlauf der nächsten Entwicklungen abzuleiten. Dafür gab es verschiedene Hilfsmittel, die je nach Vorliebe und Können zum Einsatz kamen. Auch heute ist das noch so, wobei im Wandel der Zeit auch die Hilfsmittel variiert haben. Die germanischen Priester warfen Runen, der moderne Wahrsager verwendet eher Karten oder Pendel. Mehr dazu im Kapitel „Hilfsmittel für das Hellsehen & Wahrsagen“.

Am Hellsehen & Wahrsagen wird manchmal kritisiert, dass Sie sich ausschließlich auf die Zukunft fokussieren und den freien Willen außer Acht lassen. Seriös arbeitende Wahrsager betrachten aber auch die Gegenwart und je nach dem, auch die Vergangenheit. Die Zukunft ist nicht festgeschrieben. Es gibt einige wenige fix festgelegte Ereignisse in jedem Leben. Der Rest ergibt sich durch freie Entscheidungen und alle Arten von Prognosen, sind Wahrscheinlichkeitshochrechnungen, die sich oft auch aus den aktuellen Umständen ergeben. Idealerweise bekommt der Ratsuchende nicht nur einen Ausblick auf die mögliche Zukunft, sondern auch hilfreiche Ideen wie sich diese positiv gestalten lässt.

Hilfsmittel für das Hellsehen


Als Hellseher gilt gemeinhin jemand, der mehr weiß als andere Menschen und der die Zukunft sehen kann. Schauen wir uns diese Fähigkeit mal genauer an:
Der Mensch verfügt über fünf Sinne und nimmt mit diesen Sinnen die physische Welt war. Riechen, Schmecken, Hören, Sehen, Fühlen und Tasten. Nun ist der Mensch ja mehr als ein rein physisches Wesen, denn er besteht – wie alles Leben – auch und vor allem aus einer geistigen Komponente. Die geistige Welt ist ein Abbild oder besser gesagt das Vorbild unserer materiellen Ebene. Wie oben so unten, wie innen so außen. Das Geistige steht immer über der Materie und formt diese. Im Geistigen sind auch die Weisheit und das höhere Wissen zu Hause. Dieses anzuzapfen und zugänglich zu machen ist das Bestreben mancher Menschen.
Mit den physischen Augen sehen wir die Welt. Mit den geistigen Augen sehen wir das, was dieser zugrunde liegt. Jeder kennt das, nur in unterschiedlichen Ausprägungen. Die meisten von uns beschränken sich auf das materielle Sehen, haben vielleicht mal eine Vorahnung. Manche Menschen aber trainieren ihre geistigen Sinne, oft zeigt sich auch schon in der Kindheit ein Talent einfach mehr zu spüren als nur das Normale, das Alltägliche. Man ist besonders feinfühlig, durchlässig und offen. Im Geburtshoroskop lässt sich so eine Neigung oft gut erkennen.

Menschen mit solcher Fähigkeit können hellzusehen. Manche sehen vor ihrem geistigen Auge Situationen und dann geht es darum, diese richtig zu interpretieren. Sind es vergangene Ereignisse einer anderen Person, sind es künftige Entwicklungen oder etwas anderes? Oft wird mit Hellsehen auch das Sehen verstorbener Personen gemeint. Ein Mensch, der auf diesem Gebiet hilft und berät, nennt man Medium. Natürlich gibt es auch Hellhören. In dem Fall werden Informationen nicht gesehen, sondern wandern direkt ins geistige Ohr. Allerdings sind nicht alle Stimmen, die gehört werden, automatisch Stimmen aus dem Jenseits, von Engeln oder aus anderen hohen Sphären. Es gibt auch die Stimmen im Kopf, mit der sich die Psychiatrie beschäftigt. Wobei diese außer Acht lässt, dass es sich auch hier um außersinnliche Wahrnehmungen handeln kann. Ein Unterscheiden ist manchmal gar nicht so einfach.

Hellfühligkeit ist ein Phänomen, das vielen Menschen eher zugänglich ist als Hellsehen oder – hören. Man spürt „etwas“, vielleicht eine Präsenz oder einen kühlen Schauer. Oder ein Gefühl starker Liebe, die von Außen auf kommt, wie eine Wand die vor einem steht. Immer ist es so, als wäre da „Etwas“. Es lohnt sich, diesem Fühlen Raum zu geben und es ernst zu nehmen. Denn es kommt aus einem Wahrnehmungsbereich, der hilfreich ist, aber im Alltag gerne mal untergeht.

All diese Dinge, die über unsere feinen Antennen kommen, bedürfen keines Hilfsmittels. Das gilt natürlich auch fürs Hellsehen. Es passiert über das geistige, das dritte Auge. Trotzdem verwenden manche Menschen kleine Helfer um die Konzentration hochzuhalten und um leichteren Zugang zu ihrem Sehen zu bekommen. Das klassische Beispiel hierfür ist die Kristallkugel, die es in unterschiedlichsten Größen und Ausprägungen gibt. Auch eine Kerze bzw. eine Flamme kann ein gutes Hilfsmittel sein. Verwendet eine hellsichtige Person Karten, Pendel oder etwas anderes, so dient das weniger der Hellsicht, sondern gibt einen zusätzlichen, wahrsagerischen Impuls. Mehr dazu unter der Rubrik „Hilfsmittel für das Wahrsagen“.

Hilfsmittel für das Wahrsagen


Als Wahrsager gilt gemeinhin jemand, der mehr weiß als andere Menschen und der die Zukunft sehen kann. Schauen wir uns auch dieses Phänome genauer an:
Hellsehen & Wahrsagen ist in gewisser Weise der Überbegriff für Fähigkeiten wie Hellsehen, Hellhören, Hellfühlen. Das Ziel dieser Methoden kann unterschiedlich sein. Manchem Ratsuchenden geht es um den Kontakt mit einem lieben Verstorbenen. Andere wünschen das Finden einer roten Linie im Leben, streben nach Erkenntnis. Wieder andere sehnen sich nach einem Blick in die Zukunft.

Vor allem die Lebensbereiche Liebe, Beruf und Gesundheit stehen hoch im Kurs und die meisten Wahrsager haben Methoden für sich gefunden, wie sie hierüber Aussagen treffen können. Eine einheitliche Methode gibt es nicht, denn jeder Mensch ist ein Individuum. Trotzdem lässt sich gerade über die Art des Hilfsmittels oft erkennen, in welche Richtung das Wahrsagen gehen kann.

Die bekannteste Methode ist das Kartenlegen. Es gibt hier verschiedene Systeme: Tarot, Kipper, Lenormand, Skat-Karten oder auch neue, vielseitige Abwandlungen wie Engelkarten, Feenkarten und dergleichen mehr. Letztlich ist es Geschmackssache, mit welchen Karten man arbeitet. Diese werden in einer bestimmten Art gelegt, um bestimmte Aussagen zu treffen. So gibt es die Tageskarte oder auch vier Karten für Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und Lösungsweg. Natürlich gibt es auch vielfältige weitere Legesysteme, die sich je nach Fragestellung eignen. Oft lassen sich mithilfe der Karten sehr genaue Aussagen treffen.

Eine weitere Methode Fragen außerhalb der Reichweite der alltäglichen Sinne zu beantworten ist das Pendeln. Für Menschen, die weniger bildhaft denken, sondern sich lieber auf die Intuition des Körpers verlassen, ist das eine gute Methode. Hierbei wird das Pendel auf eine bestimmte Art gehalten, ohne dass der Arm oder die Hand sich bewegt. Je nach dem, in welche Richtung es ausschlägt, bedeutet die Antwort dann ein ja oder ein nein. Die Fragen müssen entsprechend formuliert werden, damit man zu einem guten Ergebnis kommen kann.
Alt aber nicht weniger hilfreich sind die Runen. Einst Holzstäbchen, in die die verschiedenen Runen-Buchstaben geritzt wurden, gibt es sie heutzutage in vielen verschiedenen Formen. Als Stein mit Gravur, als Holzplättchen, als Karte. Jeder Rune kommt eine bestimmte Bedeutung zu und die Kombination der Runen und die Art wie diese nach dem Wurf zu liegen kommen, entscheiden über die Aussage.

Manche Wahrsager haben das Handlesen zu ihrer Methode auserkoren. Einst als Kunst der Zigeuner bekannt, kann man es mittlerweile in Kursen lernen. Dabei werden den verschiedenen Linien in den Händen bestimmte Zuständigkeitsbereiche zugeordnet. Je nach deren Form und den Verbindungen untereinander ergeben sich dann Aussagen über bestimmte Veranlagungen.

Die Astrologie hat als Hilfsmittel eine Sonderstellung, denn sie ist weit mehr als das. Sie ist eine uralte Wissenschaft, die einst mit der Astronomie untrennbar verbunden war. Mittlerweile sind dies zwei Bereiche und deren Trennung hat die Astrologie ein wenig in Verruf gebracht. Aus der Zeit der Hexenverfolgungen stammt noch der Glaube, dass es sich hier um betrügerischen Humbug handeln könnte. Den Status der Wissenschaft hat sie verloren, doch den wird sie eines Tages zurückgewinnen können.

Auf die Astrologie wird in der Rubrik „Wahrsagen – Nicht beeinflussbare Ereignisse“ noch näher eingegangen.
Erwähnenswert ist noch die Trance, die als eine Art Hilfsmittel betrachtet werden kann. Vor allem Schamanen und indianische Medizinmänner (die im Grunde ja auch Schamanen sind/waren) bedienen sich der Trance. Ein Zustand, in dem der Geist sich für unsichtbare Einflüsse öffnet.

Auch „Medien“ die „Seancen“ abhalten – was vor allem Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in Mode war (eine Seance ist eine spiritistische Sitzung mit dem Ziel Kontakte mit „Geistern“ herzustellen), bedienen sich der Trance. Es mag noch andere Hilfsmittel für Hellsehen & Wahrsagen geben, die einzelnen Personen zum Wahrsagen dienen. Diese sind dann individuell und können daher hier nicht beschrieben werden.

Beeinflussbare Ereignisse beim Hellsehen & Wahrsagen


Beim Hellsehen & Wahrsagen ist die Gegenwart das Ergebnis der Vergangenheit – und die Zukunft die logische Weiterführung davon. Das ist die moderne Ansicht, bei der sich fast alles um das Prinzip von Ursache und Wirkung dreht. Wenn man die Ursachen verändert, bekommt man auch eine andere Wirkung. Will heißen: Wenn ich mein Verhalten oder meine Herangehensweise an bestimmte Dinge ändere, dann gestalte ich eine andere Zukunft, als wenn ich alles „beim Alten“ lasse. Grundsätzlich ist das auch richtig – jeder ist seines Glückes Schmied – der Mensch hat einen freien Willen und lenkt damit auch sein Schicksal. Bis zu einem gewissen Punkt.

Denn es gibt einige wenige Ereignisse, die von der Seele bereits vor der Inkarnation in dieses Leben festgelegt wurden. So jedenfalls die spirituelle Idee. Diese Ereignisse lassen sich von manchen Menschen wahrnehmen, oft aber spürt man sie auch selbst. Man ahnt sie. Wie man dann mit diesen Ereignissen umgeht, was wir ihnen erlauben in uns auszulösen oder was sie dann nach sich ziehen, unterliegt jedoch wieder dem freien Willen. Und damit ein Stück weit dem Ursache-Wirkung-Prinzip.

Nun gibt es ja verschiedene Methoden, die beim Lesen der Zukunft helfen sollen. Auch wichtige Ereignisse aus der Vergangenheit oder die aktuelle Situation lassen sich damit schauen. Das Kartenlegen ist die berühmteste dieser Techniken, aber auch das Pendeln oder das Werfen von Runen gehören dazu. Der Wahrsager bedient sich dieser Instrumente, um aus ihnen etwas herauszulesen. Er verbindet sich mit der Energie des Klienten, weshalb hier der Kontakt wichtig ist. Egal ob in persönlicher Form, telefonisch oder durch ein Foto.

Beim Hellsehen & Wahrsagen legt der Wahrsager nun beispielsweise die Karten und deutet sie. Würde er sie ein zweites Mal oder am nächsten Tag legen, wäre ein Teil der Karten und auch das Ergebnis ein anderes. Daher nennen sich die Methoden, bei denen der Wahrsager selbst etwas tut und eine bestimmte Methode anwendet, beeinflussbare Ereignisse. Der Zeitpunkt der Legung ist entscheidend.

Trotzdem wird man immer ein richtiges Ergebnis bekommen, weil man immer zum richtigen Zeitpunkt fragen wird. Warum dieses System funktioniert, lässt sich noch nicht wissenschaftlich erklären – vermutlich ist das eines Tages anders. Allerdings kommt es immer auch auf die Fähigkeiten des Wahrsagers an. Die Karten liegen wie sie liegen, die Runen oder die Würfel ebenso. Die Kunst ist es, hier die richtige Deutung zu finden.

Hellsichtige Personen können das, andere können es lernen. Trotzdem gehört neben der erlernten Vorgehensweise auch viel Intuition dazu. Manchmal wird Wahrsagern unterstellt, sich in einer Technik namens Cold Reading zu bedienen. Hierbei werden gezielte Fragen gestellt und daraus dann diverse Schlüsse gezogen, eine Wahrscheinlichkeitshochrechnung der künftigen Ereignisse.

Seriöse Wahrsager kommen beim Hellsehen & Wahrsagen ohne diese Technik aus, sie ist zu kompliziert und den Aufwand nicht wert. Sind es doch die Karten oder das Pendel, die hinreichend Informationen geben. Vertrauenswürdige Wahrsager von Unseriösen zu unterscheiden ist für den Laien oft schwierig. Ein vernünftiger Preis ist immer ein guter Hinweis, Ausbildungen und Empfehlungen sowieso. Wer trotzdem auf Nummer sichergehen will, ist bei einem Astrologen oder einem Wahrsager, der ohne Hilfsmittel arbeitet, besser aufgehoben.

Nicht beeinflussbare Ereignisse beim Hellsehen & Wahrsagen


Wie bereits erwähnt, gibt es beim Hellsehen & Wahrsagen verschiedene Hilfsmittel und Techniken. Manche davon werden aktiv angewendet und der hierfür gewählte Zeitpunkt spielt eine wichtige Rolle, ebenso das verwendete Medium (Karten, Würfel, Runen, Pendel, u.s.w.), der Zustand des Wahrsagers, denn Müdigkeit, Krankheit oder andere Themen wirken sich auch bei diesen Menschen auf die Arbeit aus, das ist ganz normal.

Astrologen oder Medien gehen beim Hellsehen & Wahrsagen einen Schritt weniger als ihre Kollegen, die Kartenleger, Pendler, usw. Denn sie sind nicht in der aktiven Rolle, in der eine bestimmte Methode angewendet und selbst zum Instrument der Deutung wird. Sondern sie deuten die vorhandenen Gegebenheiten, die sich nicht durch Umstände (wie das Mischen, Ziehen und Legen der Karten) beeinflussen lassen.

Ein Astrologe deutet die Konstellationen am Himmel, er hat keinerlei Einfluss auf sie. Aszendent, Sonne, Mond und die anderen Faktoren sind wie sie sind – eine Momentaufnahme. Die Kunst besteht darin, diese richtig zu interpretieren. Ob der Astrologe müde oder unkonzentriert ist, wirkt sich vielleicht auf seine Deutung aus. Nicht jedoch auf die Gegebenheiten des Horoskops.

Ein Medium gibt Durchsagen aus der geistigen Welt, oder channelt Informationen, die bereits vorhanden sind. Auch hier ist nicht die Methode Teil des Wahrsagens, weshalb es sich hier um die nicht beeinflussbaren Ereignisse handelt. Es gibt einige wenige Ereignisse, die von der Seele bereits vor der Inkarnation in dieses Leben festgelegt wurden. So jedenfalls die spirituelle Idee. Diese Ereignisse lassen sich von manchen Menschen wahrnehmen, oft aber spürt man sie auch selbst. Man ahnt sie. Wie man dann mit diesen Ereignissen umgeht, was sie auslösen oder nach sich ziehen, unterliegt jedoch wieder dem freien Willen. Und damit ein Stück weit dem Ursache-Wirkung-Prinzip.

Die hohe Kunst des Hellsehen & Wahrsagen ist es nun, Ereignisse zu deuten. Um die Vorhersage, also um die Zukunftsprognostik geht es vielen Menschen. Es sollte aber bedacht werden, dass die Zukunft immer wieder neu erschaffen wird durch Handlungen, Denkweisen und dergleichen mehr. An jedem einzelnen Tag gestalten wir unsere Zukunft und so verändert sich auch das Ergebnis stetig. Prognose ist daher vor allem eine Wahrscheinlichkeitshochrechnung, die logische Konsequenz, wenn die Ist-Situation beibehalten wird. Das kann durchaus hilfreich sein! Eröffnet es ja Denkanstöße oder den Mut zur Veränderung: das Schicksal in die Hand nehmen. Nicht umsonst heißt es auch „jeder ist seines Glückes Schmied“. Es geht darum, dem Lauf der Dinge nicht tatenlos zuzusehen und sich dem zu ergeben. Sondern darum, sich vom Wahrsager beschreiben zu lassen, wie der eingeschlagene Weg aussieht, vielleicht auch wie er zustande kam und wohin er führen wird. Zugleich gibt es immer auch Lösungsmöglichkeiten, die Teil der Wahrsagung sein sollten.

Viele Menschen trauen dem Hellsehen & Wahrsagen nicht. Der Gang zum Astrologen beispielsweise scheint da realistischer, weil sich ja nicht an den Konstellationen rütteln lässt. Auch die Aussagen eines Mediums lassen sich nicht beeinflussen, die Wahl der Karten aber sehr wohl. Über die Qualität der Wahrsagung sagt das nichts, es kommt immer auf die Fähigkeiten des Wahrsagers an, egal ob er ein Hilfsmittel nutzt und egal welches das ist. So muss jeder für sich selbst herausfinden, welche Methode ihm sympathisch ist. Am Ende der Wahrsagung sollte jedenfalls immer eine Erkenntnis stehen und ein Ausblick auf das, was möglich ist.

Die vier medialen Sinne des Hellsehen & Wahrsagen

Was sind die vier medialen Sinne des Hellsehen & Wahrsagen?


Der Mensch als irdisches Wesen – mit seinen fünf Sinnen erfasst er die Welt: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten/Fühlen. Hierdurch eröffnet sich ein breites Wahrnehmen, doch das ist nicht alles. Viele bezweifeln es aber noch immer, da „es“ – das geistig-seelische – sich nicht mit den körperlichen Sinnen erfassen lässt. Trotzdem ist es ja da und zeigt sich unter anderem durch Gedanken und Gefühle. Darüber hinaus lässt es sich, wie vieles andere „Unsichtbare“, mit den geistig-seelischen Sinnen erfahren: mit den medialen Sinnen: hell-fühlen, hell-sehen, hell- hören und hell-wissen. Das Wort hell könnte man auch durch fein ersetzen, denn es sind die feinen (oder auch feinstofflichen) Bereiche, die hier wahrgenommen werden. Mit dem Verstand kann dies nicht getan werden und der hat damit auch nichts zu tun. Im Gegenteil, eigentlich stört er die Wahrnehmung. Allzu gern mischt er sich aber ins Geschehen und denkt leidenschaftlich darüber nach, ob er gerade etwas hellgefühlt oder hellgesehen haben könnte.

Die Grundlage beim Hellsehen & Wahrsagen um sich für die Informationen der medialen Sinne zu öffnen ist folglich, den Verstand zur Ruhe kommen zu lassen. Ihm idealerweise eine Pause zu gönnen. Abschalten lässt er sich nicht, aber er kann sich daran gewöhnen, nicht immer die berühmte erste Geige zu spielen!

Im Buddhismus ist die Meditation ein fester Bestandteil und dient hauptsächlich dazu, den Kopf zu beruhigen und über ihn hinaus zu gelangen. Auch in den meisten anderen Religionen und spirituellen Traditionen ist dies ein hohes Ziel. Im Schamanismus singt oder tanzt man sich in Trance, was übrigens auch auf vielen modernen Großstadt-Tanzflächen geschieht – wenn vielleicht auch nicht bewusst oder als meditatives Tanzen geplant. In Afrika werden stundenlang Trommeln geschlagen, mit dem Ziel sich in andere Bewusstseinsebenen zu bringen. Selbst die christliche Tradition hat ihre Mediationsmethoden: in einer ständigen Wiederholung den Rosenkranz zu beten hat denselben Effekt, wie Mantra-Singen bei den Yogis.

Jeder muss für sich selbst herausfinden, welche Methode ihm hilft, den eigenen Verstand zur Ruhe zu bringen. Hat man es geschafft, öffnen sich nach und nach die Wahrnehmungstore für das, was uns neben dem Irdischen noch umgibt: die geistige Welt. Oft verfügt man in besonderen Lebensphasen über eine besondere Aufnahmefähigkeit, die eigenen medialen Sinne werden stärker und zugleich durchlässiger für Botschaften aus der geistigen Welt. Bei Krankheit kann dies genauso geschehen wie in anderen Ausnahmesituationen. Manchmal sind es aber auch astrologische Konstellationen, die eine Zeit lang die feine Wahrnehmung begünstigen.

Im Geburtshoroskop zeigt sich, inwieweit jemand generell medial veranlagt ist. Hierzu sind mindestens eine oder auch mehrere Verbindungen der geistig-spirituellen Planeten (Uranus, Neptun, Pluto) mit Sonne, Mond oder Merkur nötig. Auch die Häuserverteilung der Geburtsplaneten kann Auskunft geben und noch einige weitere Faktoren, auf die hier aber nicht weiter eingegangen werden kann.
Nun, wenn es um die mediale Wahrnehmung geht: wer kennt es nicht: man spürt eine Energie, eine Atmosphäre. Es liegt etwas in der Luft, man hat eine Ahnung von.

Manche Menschen sind vor allem hellfühlig, andere sehen oder hören oder sind offen für Wissen, das als Intuition/Inspiration „von oben“ kommt. Das Geburtshoroskop gibt übrigens oft Auskunft darüber, wie stark die medialen Sinne bei jemandem ausgeprägt sind und welcher von ihnen besonders gut funktioniert. Im Folgenden werden die einzelnen Sinne näher beschrieben.

Der mediale Sinn: Hellsehen

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Hellsehen - Hellsehen & Wahrsagen

Das Hellsehen ist beim Hellsehen & Wahrsagen wohl der Bekannteste aller medialen Sinne. Umgangssprachlich wird er oft benutzt und mit Wahrsagen gleichgesetzt. Er ist quasi ein Synonym hierfür: Alles, was über die irdisch-rationale Wahrnehmung hinausgeht, ist somit Hellsehen. Tatsächlich ist Hellsehen die Fähigkeit, Dinge zu „sehen“ die mit den irdischen Augen nicht zu sehen sind. Manche Menschen können das, indem sie die Augen schließen und dann schemenhaft Gesichter oder Formen/Farben und Gegenstände erkennen. Das könnte auch als Anfangsstadium bezeichnet werden und kann durch Übung deutlich verbessert werden. Manche Menschen – als Medien bezeichnet – sehen aber auch mit offenen Augen, obgleich das Gesehene nicht durch diese kommt. Vielmehr ist es das Dritte Auge, das hier arbeitet. Es befindet sich auf der Stirn, etwas erhöht zwischen den Augenbrauen. Viele Medien nutzen ihre Hellsichtigkeit, um mit Verstorbenen zu kommunizieren. Sie empfangen Bilder von diesen. Zu beachten ist, dass die Kontaktaufnahme immer von den Verstorbenen, also von den Menschen in der geistigen Welt ausgeht. Hellsichtige können auch Naturwesen oder Engel wahrnehmen/sehen, auch hier ist es immer ein passives Empfangen und kein aktives „Rufen“ und Sehen. Natürlich lässt sich auch die Aura anderer Menschen sehen. Hellsichtige Menschen sind visuelle Personen. Das Sehen spielt in ihrem Leben eine größere Rolle als vielleicht bei anderen.

Sie sind stark darauf ausgerichtet auch mit den irdischen Augen viel (möglichst Schönes) zu sehen. Sie lieben es hell und fühlen sich in lichtdurchfluteten Räumen am wohlsten. Sie haben eine enorme Vorstellungskraft, die sich auch in inneren Bildern ausdrückt. Oft, aber nicht immer können sie auch gut malen oder zeichnen.
Oft, vor allem zu Beginn, fällt es etwas schwer die empfangenen medialen Bilder von Fantasien zu unterscheiden. Deshalb ist es wichtig, dass der Geist geschult wird oder besser gesagt, dass der Verstand lernt, Pause zu machen damit der hellsichtige Sinn die Bühne betreten kann.

Die großen Stärken von hellsichtigen Menschen liegen in ihrem visuellen Talent. Daher haben sie oft auch ein großes Kunstverständnis, nicht nur für die Malerei, sondern auch für Schauspiel, Bildhauerei und dergleichen mehr. Sie haben außerdem ein hervorragendes Gespür für Formen und Farben, weshalb sie besonders gut Räume gestalten oder dekorieren können. Auch in Sachen Mode verfügen sie über einen guten Geschmack, der sich weniger an Trends festmacht, sondern daran wie etwas zusammen passt. Meistens sind hellsichtige Menschen nicht nur das, sondern verfügen auch über einen oder weitere mediale Sinne in unterschiedlicher Ausprägung.

Der mediale Sinn: Hellhören

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Hellhören - Hellsehen & Wahrsagen

Ein weiterer medialer Sinn von Hellsehen & Wahrsagen ist das Hellhören. Oft wird sie umgangssprachlich genutzt, indem man beispielsweise sagt „hier gab es eine gute Gelegenheit, da bin ich gleich hellhörig geworden“ oder „hier geht es um etwas, da werde ich hellhörig“. Gemeint ist damit, dass man besonders aufmerksam mit dem entsprechenden Thema ist. In Wahrheit ist Hellhören die Fähigkeit, Dinge wahrzunehmen, die außerhalb des irdischen Bewusstseins liegen. Medien, die über diesen Sinn verfügen, können beispielsweise Verstorbene hören und deren Worte empfangen. Auch das Hören von Engelbotschaften ist möglich. Es wurden schon unzählige hilfreiche Botschaften empfangen und weitergeleitet – egal ob es der Kontakt von Trauernden mit ihren liebenden Verstorbenen ist. Oder ob Informationen gechannelt werden, die der ganzen Menschheit dienen sollen. Es versteht sich von selbst, dass hier natürlich immer ein wachsam-kritischer Verstand Mit-Reden darf. Wobei zu große Skepsis genauso fehl am Platz ist wie Gutgläubigkeit. Ein fähiges Medium kann durch seine Durchsagen Beweise liefern. Das Talent der Hellhörigkeit hat auch Schattenseiten. Man kennt das Phänomen aus der Psychologie, nach der manche Menschen Stimmen hören. Es ist bislang wissenschaftlich nicht geklärt, woher die Stimmen kommen – man vermutet innere, abgespaltene Anteile oder auch Fantasien.

Es sollte in Betracht gezogen werden, dass sich hier auch Geistwesen melden. Je nachdem in welchem psychischen Zustand sich die wahrnehmende Person befindet, kann es sich um hohe oder um niedrigere Frequenzen handeln. Um wohlmeinende Botschaften von Engeln beispielsweise. Oder auch um „gute Ratschläge“ und Meinungen Verstorbener oder anderer geistiger Wesen, die selbst noch nicht in lichten Bereichen angekommen sind. Wichtig ist hier, wie natürlich auch bei den anderen medialen Sinnen, mit diesen umgehen zu lernen. Es bedarf eines wachen Bewusstseins, das das Gehörte einordnet und sich seiner eigenen Wahrnehmung und den damit verbundenen Themen bewusst bleibt. Als würde ein Lehrer auf eine Gruppe von Schülern aufpassen, ihre Ideen aufnehmen, und ihnen dabei helfen mit diesen etwas Sinnvolles zu machen.
Das Hellgehörte kann leicht mit den eigenen Gedanken verwechselt werden. Daher ist es vor allem zu Beginn wichtig, mit anderen Menschen zu üben, Rücksprache zu halten, ob das Gehörte real ist. Es gibt natürlich auch Seminare, bei denen gelernt werden kann mit diesem Sinn umzugehen. Manch einer ist aber auch von Geburt an ein Naturtalent und kann schon als Kind „die Oma im Himmel reden hören“ oder das Miauen einer Katze wahrnehmen, die schon lange nicht mehr auf der Erde weilt.

Hellhörige Menschen haben eine Affinität zur Sprache und denken oft in logischen Bahnen. Sie, ob die medial gehörten Antworten ihrer eigenen Gedankenwelt entspringen oder ob sie Botschaften aus der geistigen Welt sind. Je sinnvoller und hilfreicher diese Botschaften sind, umso mehr gehen Sie oft auf das Konto höherer geistiger Wesen.

Der mediale Sinn: Hellfühlen

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Hellfühlen - Hellsehen & Wahrsagen

Beim Hellsehen & Wahrsagen ist das Hellfühlen der medialer Sinn, über den viele Menschen auch unbewusst verfügen. Mal stärker ausgeprägt, mal leichter. Oft ist er nicht bewusst, sondern agiert leise im Hintergrund. Es kommt auf den Entwicklungsgrad eines Menschen an, inwieweit das Gefühlte bewusst wird und nicht nur als störendes „ungutes Gefühl“ oder „übertriebene Euphorie“ empfunden wird. Was aber fast noch wichtiger ist: Es geht auch darum, dass das Gefühlte anerkannt und im Idealfall sogar wertgeschätzt wird. Immerhin ist es auch sehr hilfreich, Dinge wahrzunehmen, die über das normal-alltägliche Fühlen hinausgehen. Oft spürt man ja etwas, „weiß irgendwie“ dass es wahr ist, will es aber nicht wahrhaben. Nun kann man das Gefühlte natürlich ignorieren und wegschieben. Trotzdem ist es ja da und wird seine Wirkung haben. Besser also, man nimmt die Informationen zur Kenntnis und handelt – sofern möglich – auch danach. Natürlich ist auch die aktuelle Verfassung ein Indikator dafür, wie gut die Hellfühligkeit funktioniert. Es gibt hier immer Schwankungen, die durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden können: Krankheit, starke Konzentration auf ein bestimmtes Thema, Krisen oder auch astrologische Einflüsse. Wie bereits erwähnt gibt es planetare Phasen, in denen die medialen Sinne besser oder weniger wahrgenommen werden. Hellfühlen ist die Fähigkeit, Dinge wahrzunehmen, die außerhalb des irdischen Bewusstseins liegen.

Nicht über Bilder oder Stimmen bzw. Töne. Sondern über ein Gefühl. Meist ist das am Solarplexus spürbar, das sogenannte Bauchgefühl hat oft (aber nicht immer) damit zu tun. Selten zeigt sich das Hellfühlen aber auch körperlich, beispielsweise in Form eines kühlen Luftzugs. Oft sind auch fühlende und manchmal heilende Hände eine Fähigkeit hellfühliger Menschen. Über die Handmitte spüren diese die Aura oder energetische Zustände anderer. Intuitiv können sie diese manchmal in Ordnung bringen. Es würde sich aber auch lohnen, einen Kurs zu belegen, um das Talent in die richtigen Bahnen zu lenken. Reiki könnte interessant sein oder der klassische Heilmagnetismus.

Menschen die hellfühlig sind, sind zugleich auch sehr feinfühlig. Sie sind ausgesprochen sensibel und offen für die Eindrücke, Stimmungen und Atmosphären in ihrer Umgebung. Oft können sie sich nicht so gut davon abgrenzen und haben dies als Lernaufgabe. Zu unterscheiden, ob die gefühlten Schwingungen den eigenen Emotionen entspringen oder von anderen Menschen ausgehen, ist für sie oft gar nicht so leicht. Da sie so empfindsam sind, halten sie es in Menschenmengen oft nicht so gut aus. Zuviel ist hier, was zu ihnen hinüberschwappt, zu viel, was sie spüren, obwohl es nicht ihres ist. Disharmonische Stimmung schlägt diesen friedliebenden Menschen besonders aufs Gemüt. Auch Lärm jeglicher Art, schlechte Gerüche, grelles Licht oder künstliche Orte wie beispielsweise Flughäfen sind für hellfühlige Menschen besonders anstrengend. Da sie auch auf Strahlung reagieren, sollten sie das Smartphone immer auch mal abschalten, ihre Wohnung W-Lan-frei halten und diese vielleicht auch mal auf Elektrosmog untersuchen lassen. Der Aufenthalt in der Natur hingegen ist Balsam für die feinen Sinne.

Hellfühlige Menschen haben meist auch einen guten Draht zu Tieren und spüren, wie es ihnen geht. Tierleid berührt sie so sehr, dass sie es kaum aushalten können. Natürlich sind sie auch empfänglich für die Zustände der Natur und spüren sehr schnell, ob es einem Garten, einer Gegend oder einer einzelnen Pflanze gut geht. Dementsprechend haben sie oft einen grünen Daumen.

Der mediale Sinn: Hellwissen

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Hellwissen - Hellsehen & Wahrsagen

Mit dem Hellwissen gibt es einen weiteren und letzten medialen Sinn beim Hellsehen & Wahrsagen, der noch beachtet werden möchte. Wenig ist davon zu hören, meist dreht sich alles ums Hellsehen. Trotzdem ist das Hellwissen da und zeigt sich gern als Inspiration. Spirituelle Menschen lokalisieren dieses Wissen als „von oben“ kommend, als göttliches Wissen das sich im Irdischen manifestiert. Rationalisten akzeptieren die Inspiration ebenfalls, meinen diese aber eher in Gedankenanregungen und besonderen Eindrücken zu finden. Frei nach dem Motto „alles, was den Verstand beflügelt, wirkt sich als Inspiration aus“. Das Hellwissen ist aber mehr als das. Es ist nicht nur ein genialer Gedanke, der einem zufliegt. Sondern es ist das sichere Wissen von Dingen, die man eigentlich nicht wissen kann. Es zeigt sich auch als Eindruck, als Klarheit, die aus dem Nichts zu kommen scheint. Es kann sich als einzelne Idee zeigen oder auch als ein Erfassen von bestimmten Zusammenhängen. Es gibt astrologische Konstellationen, die das Hellwissen begünstigen. Der Planet Uranus ist hierfür ein besonderer Indikator. Aber auch andere Horoskop-Faktoren haben damit zu tun. Sowohl für das natürliche Talent als auch für Phasen, in denen die Intuition, das Hellwissen besonders gut funktionieren. Gerne wird das Hellwissen auch mit prophetischen Fähigkeiten gleichgesetzt. Es ist aber mehr als das und spricht nicht immer von großen Dingen.

Vielmehr zeigt es sich auch in den kleinen Angelegenheiten des täglichen Lebens. Es erleichtert das Dasein, indem es einen Eindruck der Richtigkeit vermittelt. Man versteht… man weiß… Die Fähigkeit im richtigen Moment an der richtigen Stelle zu sein hat ebenfalls mit dem Hellwissen zu tun. Es fühlt sich auf einmal richtig, an etwas Bestimmtes zu tun, und der Erfolg lässt dann nicht lange auf sich warten. Auf diese Art finden hellwissende Menschen auch eine Wohnung, einen Job, einen Partner. Auf einmal – „aus heiterem Himmel“ – ist klar wie wo, was man suchen muss, und schon funktioniert es. Oft gehen so einem Erfolg natürlich auch Jahre voraus, in denen alles Bemühen umsonst war.

Hellwissende Menschen haben oft einen Blick für die Zukunft. Natürlich nicht per Kristallkugel und detaillierter Botschaften. Stattdessen ist ihnen einfach klar, wie die Dinge sich entwickeln werden, wenn sie so bleiben wie sie aktuell sind. Natürlich können auch Menschen diese Zusammenhänge erfassen, die nicht „daran glauben“ hellwissend zu sein. Dann wird deren „scharfer Verstand“ als Argument angeführt, dass ihr Wissen nichts mit übernatürlichen Dingen zu tun hat. Der Unterschied ist einfach die Art der Wahrnehmung: Muss mit dem Kopf analysiert werden? Oder ist das Thema wie von selbst auf einmal klar und präsent?

Eine ganz typische Eigenschaft der hellwissenden Personen ist übrigens die, dass sie ihrer Zeit oft voraus sind. Sie schnappen Informationen aus der Atmosphäre, aus dem Äther auf, die noch gar nicht manifestiert sind. Monate oder Jahre später ist dann Trend, was sie schon zuvor gelebt haben. „Sag ich doch“, dieser Satz kommt oft aus dem Mund von Hellwissenden!

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